Premiere: 24.10.2009 / 15:00 Uhr
Besetzung
| Inszenierung | Bernd Plöger |
| Bühne und Kostüme | Christof von Büren |
| Dramaturgie | Sascha Löschner |
| Michel, ein Weber | David Prosenc |
| Fritz, ein Weber/ Schneekönigin | Andreas Schirra |
| Kaiser | Holger Stolz |
| Oberbekleidungsminister | Alexander Wipprecht |
| Penelope Vivien Jette, Prinzessin/ die Motte Tine | Janine Bohn |
| Palastwachen | Rudolph Dietrich / Wolfgang Dittrich |
Prinzessin Penelope ist einsam. Hätte sie ihre Freundin nicht, sie würde abhauen. Zu blöd, dass ihr Vater, der Kaiser, Jagd auf ihre Freundin macht. Denn Tine ist eine Motte – die letzte im Palast. Und nichts fürchtet der modebewusste Monarch so sehr wie die gefräßigen Kleidermotten… Die Lage spitzt sich zu – gut, dass zwei Weber eine Idee haben, wie man die verfahrene Situation im Sinne aller klären kann! Am Ende hat Penelope ihren Michel, der Kaiser ist geheilt von seinem Kleiderfimmel und das Volk muss nicht mehr hungern…
»Lied vom Fliegen«
»Lied von der Lebensrealität«
(Altmark Zeitung, 27.10.2009)
Natürlich muss ein Bühnenmärchen mehr Handlung bekommen, als die Vorlage hergibt. Dr. Sascha Löschner hat deswegen Andersens Kultstück “Des Kaisers neue Kleider” entsprechend bearbeitet.
Ein bisschen Schneekönigin dazu, eine fröhliche Freundin für die Prinzessin in Gestalt einer Kleidermottenpuppe erfunden und sich ansonsten eng ans originale Märchen gehalten.
Regisseur Bernd Plöger hat in einem praktikablen Universalbühnenbild mit überdimensionalem Thron (Bühne und Kostüme Christof von Büren) die Handlung ideenreich und vorwärtstreibend umgesetzt. … Die Kinder nehmen alles pur und verspotten schließlich natürlich selbstverständlich alles durchschauend den (fast nackten) Kaiser. Freuen sich mit Michel und Jette über deren Liebe und ein insgesamt gutes Ende. “Zugabe” wurde heftig einhellig gefordert, und so sangen die Darsteller ihr Schlusslied “Vom Fliegen” halt noch einmal.