Puppenspiel von Ronald Mernitz nach einem russischen Märchen

Für Kinder ab 3 Jahren

Frösche sprechen sumpfisch und essen Entengrütze. Aber ansonsten sind sie den Menschen gar nicht so unähnlich – oder? Der Regisseur Ronald Mernitz erzählt das alte russische Märchen von der Froschkönigin nicht aus der Menschen-, sondern aus der Froschperspektive:

Der alte Froschkönig zu seinen drei Söhnen, die nun keine Kaulquappen mehr waren: „Es ist an die Zeit gekommen, sich eine Frau zu suchen. Spuckt soweit ihr könnt, dort wartet eure Bestimmung.“ Während seine Brüder dahin spuckten, wo vorbildliche Froschfrauen waren, traf Iwan, der jüngste Froschprinz, einen Königshof und fand eine junge und wunderschöne Prinzessin. „Ich kann doch keine Menschenprinzessin zur Frau nehmen!“ sagte Iwan. Sein Vater aber sprach: „Das musst du, denn es ist dein Schicksal.“ So nahm Iwan die Prinzessin mit nach Hause. Doch kann sie auch die Aufgaben des alten Königs erfüllen: ein schönes Schaumnest im Schilf bauen, eine Entengrütze mit schwarzem Schlamm kochen und nach Herzenslust quaken? 

Ein fantasievolles Puppenspiel über das Unterscheiden von äußerem Schein und innerem Sein.

Theater mobil kommt in Schulen und Kindereinrichtungen, zu buchen bei:

Randolph Götze, Tel. 03931 – 63 57 15, gastspiel@tda-stendal.de

Pressestimme: Aus der Froschperspektive

…Im Schatten der Eröffnung des Festivals „Angst(frei)“ ist am Nachmittag des 3. September im Theaterpädagogischen Zentrum (TPZ) de Theaters der Altmark (TdA) an der Hallstraße eine ganz besondere Vorstellung mit viel Poesie und künstlerischem Einfühlungsvermögen über die Bühne gegangen:
[…]Puppenspielerin Claudia Tost springt einem da förmlich als Froschmensch an, um ihre kleinen und größeren Zuschauer mitzunehmen in einen ganz besonderen Teich.
Als Premierengast kann ich versichern, was Puppenspielerin Tost da in der Regie von Ronald Mernitz (Ausstattung und Puppen: Christof von Büren) in 45 Minuten leistet, ist sehenswertes, poetisches Theaterspiel im Dialog zwischen Mensch und Puppen.
Also, liebe Eltern, Kinder, Pädagogen, verpasst nicht, ein wunderschönes Märchenspiel hautnah mitzuerleben. Ich kann versichern, ich habe nicht zu viel versprochen.
(Altmark Zeitung, 05.09.2011)