Goethe. Faust. Fünfter Akt, offenes Feld. Die Sorge tritt auf, Faust in höchstem Alter in sein Ende zu führen. Auf der Schwelle zwischen Leben und Tod geraten die Erinnerungen an Forscherdrang und Teufelspakt, Lüsternheit und Liebespein, Höhenflug und Hexensabbat bald zum derben Schwank, bald zur Travestie, bald zum packenden Bildertheater.
“Was Vogel und Bochdansky, zwei melancholisch-gelenkige Kasper, da miteinander, mit wenigen Marionetten und einigem Ausstattungskrimskrams zaubern, macht einfach bloß Spaß. Ist umwerfend komisch und todtraurig, wobei die Augenblicke des Kippens wirklich kostbar sind. … Eine große, wunderbare Geschichte – wunderbar als großes Theater inszeniert.” (Leipziger Volkszeitung)