04.02.2012, 00:05
Nein, zum Theatervorplatz werde ich jetzt nichts verfassen, denn ich möchte mich den wesentlichen Dingen zuwenden. Genau das, was Theater ausmacht. Seine Stücke und seine Schauspieler!
Ich war heute in der Vorstellung von „ Nach dem Ende“ und es ist schwer in Worte zu fassen, wie ergreifend und genial die schauspielerische Leistung von Frederike Duggen und Sören Ergang war. Das Stück hat zutiefst berührt und es spiegelte die menschlichen Abgründe perfekt wieder. „Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ Abraham Lincoln
Chapeau vor dieser grandiosen Leistung und noch viele, viele mutige Zuschauer, die die Augen vor der Realität nicht verschließen !! AK
03.02.2012, 11:08
Kleine Info zu dem Einführungstext zu "Weg in den Dschungel"
Eigentlich erwarte ich von Kulturschaffenden, sowas zu wissen...
http://www.derbraunemob.info/shared/download/warum_keine_farbigen.pdf
13.01.2012, 15:37
ich hör immer nur vorplatzvorplatz -ich glaub es hackt!
10.01.2012, 15:18
Liebe(r) Kritiker(in) des Theatervorplatzes,
haben Sie herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Vorab: Auch wir sind nicht glücklich mit unserem Vorplatz. Ohne es als Entschuldigung vorschieben zu wollen, jedoch nicht unerwähnt zu lassen: Der Theatervorplatz und dessen Pflege befindet sich in Verantwortung der Stadt Stendal.
Das mehr oder weniger ästhetisch sprießende Grün sollte im Ursprung gesund gedeihen und als saftiger Rasen die Pflastersteine verschönern - tut es aber nicht. Trotz vor kurzem herangeschaffter Muttererde, aufwändiger Verlegung derselben, liebevoller Hege und Pflege und gutem Zureden - es bleibt trotzig karg und verkleidet sich als "Unkraut".
Steine müssen sein - weil der Boden ab und zu schwere Gegenstände wie LKW tragen muss. Komplett zu betonieren, ist keine Lösung.
Auch nicht unerwähnt zu lassen: Es besteht kein finanzieller Spielraum für die Gestaltung des Platzes - ebenso wenig wie für dringend benötigte Bühnentechnik oder einen neuen verkehrstüchtigen Theaterbus.
Somit können wir Ihnen nur versichern, uns noch einmal mit dem Problem Vorplatz kreativ zu befassen. Low-Budget-Projekt, das nächste.
Ihnen sei ans Herz gelegt, sich bei Ihrem nächsten Besuch in das Theater hinein und in eine seiner Produktionen zu "trauen". Dann ist der Eindruck vom Theatervorplatz vielleicht erstmal von weniger Belang.
Mit freundlichen Grüßen
C. Klupsch
Theater der Altmark
Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
10.01.2012, 11:21
Probleme werden weggeschwiegen, noch mindestens bis Sommer.
08.01.2012, 02:13
Bezieht das Theater auch mal eine Meinung? Wat is nu mit Vorplatz?
02.01.2012, 01:12
Hallöchen, Ihr Teater und die Vorstellungen kann ich nicht beurteilen, da ich seit über 30 Jahren in Berlin wohne. Das Theater der Altmark hatte jedoch zu meiner Zeit dort immer einen guten Ruf. Das wird sicher noch so sein. Als ich jedoch im vorigen Sommer am Theater vorbeikam war ich entsetzt darüber wie ungepflegt der Vorplatz ist. In ein Theater mit so einem verkrauteten Vorplatz würde ich nie gehen. Das hat keinerlei Atmosphäre. Also ran - Personal einsetzen, dass diese Schande nicht noch mal wächst.
23.12.2011, 02:13
..dem spröden Emmi-Charme erlegen.
03.12.2011, 09:45
Also ich war von Kiss me Kate eher enttäuscht, die Kritik in der Volksstimme hat es auf den Punkt gebraucht, das Potential wurde nicht ausgeschöpft.
21.11.2011, 17:53
Vielen Dank für die vorangegangene Meinung zu Kiss me Kate. Die Kritik aus der "Volksstimme" ist wirklich ein Witz... Daher sollten weder die Theatermacher, noch das potentielle Publikum etwas darauf geben. Die Premierenvorstellung war ein Gesamthit, was nicht nur an den vielen musikalischen Hits, sondern vor allem an der grandiosen Inszenierung und den überzeugend spielfreudigen DarstellerInnen lag. Super Stendal!
21.11.2011, 17:47
21.11.2011, 11:37
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit Verwunderung musste ich soeben die Kritik der "Volksstimme" zu iher wundervollen Aufführung von "Kiss me, Kate" lesen. Ganz offensichtlich reicht der Musicalsachverstand ihrer Rezensentin nicht weiter als zu Andrew Loyd Webber und modernen Cover-Musicals a la "Abba" und Co. Anders ist es nicht zu erklären, das einem der erfolgreichsten Musical der klassischen Ära des Broadway "schwache" Musik unterstellt wird. Ohrwürmer gibt es in diesem Stück mehr als genug - von "Wunderbar" über "Seltsam" bis hin zu "Schlag nach bei Shakespeare". Bei fehlender Songqualität hätten es die Songs aus "Kiss me, Kate" wohl kaum in das "All American Songbook" geschafft und sich als Jazz-Standards etablieren können. Eine persönliche Meinung steht einem Rezensenten zu, aber diese sollte doch dann bitte nicht als allgemeingültige Tatsache verbreitet werden. Das die Motive der handelnden Personen im "Dunklen" bleiben, kann ich mir nur mit Tiefschlaf während der Aufführung erklären. Das hervorragend spielende Ensemble machte eigentlich alles deutlich und verständlich. Hier zahlte sich aus, das das TdA offensichtlich Schauspieler und keine Sänger engagiert hat. Bravo! Und zum Orchester: das ein "klassisches" Orchester mit so einer Spielfreude und Lockerheit ein Gefühl von Broadway erzeugen kann, hätte ich nicht erwartet. Eine rundum gelungene, frische Inszenierung, die eine fachkundigere Rezension verdient hätte!
30.10.2011, 21:13
Kompliment für "Der Menschenfeind", das war die erste durchweg gute Produktion dieser Spielzeit! Sehr schönes Bühnenbild, schlicht, aber wirkungsvoll!
21.10.2011, 22:50
Guten Abend, komme gerade aus "Gut gegen Nordwind" in Rathenow. Danke für diesen tollen Abend Emmi und Leo!!!!Ich wünsche mir, euch in "Alle sieben Wellen" auch erleben zu dürfen-es ist sozusagen fast ein Muss nach dieser Vorstellung heute.
10.10.2011, 14:30
Betrifft: Nichtverlängerungen am Theater Vorpommern
Gerade mal einen Tag stand meine Kritik an Herrn Löschners Personalpolitik hier im Forum, dann schlug die Zensur zu, obwohl es sich in keiner Weise um beleidigende, sondern sachliche Auseinandersetzung handelte. Kritik ist offenbar unerwünscht. Im Übrigen hat niemand den kommenden Schauspielerinnen und Schauspielern "einen harten Gegenwind" prophezeiht, die Kritik richtet sich einzig und allein an den designierten Intendanten sowie Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Im Gegenteil, in einigen Leserbriefen werden die neuen Ensemblemitglieder ausdrücklich willkommen geheißen. Eine "leidige Ost-West-Debatte" hätte es auch dann nicht gegeben, wenn Dirk Löschner gebürtiger Hamburger oder Kölner wäre. Der einzige, der einen Ost-West-Vergleich anstrengte, um die Nichtverlängerungen zu rechtfertigen, war Herr Löschner selbst ( in der Ostseezeitung vom 02.09.)!
Bin gespannt, wie lange diese Sätze hier stehen dürfen.
PS.: Derzeit läuft eine interessante Diskussion zum Theama. Stadttheater zeitgemäß? im Forum nachtkritik.de, u.a. auch zur sozialen Sicherheit als eine Vorussetzung für künstlerische Entwicklung
23.09.2011, 15:28
Ich war diese Woche mit meiner Frau in "Thelma und Louise" und ganz geplättet von der Frische,Energie und der Intensität der beiden Schauspielerinnen Susanne Kreckel und Angelika Hofstetter.So etwas sieht man wirklich nicht alle Tage...also dickes Lob von einem begeisterten Zuschauer!
P.S: wo kann man die beiden Darstellerinnen sonst noch erleben?
22.09.2011, 16:02
Das Stück „Nach dem Ende“ ist zweifelsohne ein umwerfendes Schauspiel. Die Schauspieler haben ihre Hausaufgaben, wie Proben usw. mehr als gut erledigt und so die Inszenierung einwandfrei umgesetzt. Selbst für Menschen wie mich, die nicht oft ins Theater gehen, war es sehr spannend, aufregend und schockierend zugleich.
Ein großes Lob nochmals an die Schauspieler, die mit ihrer Überwindungskraft großen Mut und Professionalität an den Tag gelegt haben. Fazit: Absolut sehenswert! C. Hinz
21.09.2011, 14:05
Vielleicht wäre es sinnvoller, das Angst(frei) Festival in Greifswald zu organisieren. Der Beruf ist kein Ringelpiez mit anfassen. Für Schauspieler nicht und auch nicht für Intendanten. Letzterer muss jedoch genauso kämpfen um im Amt zu bleiben und das Publikum (wieder) zu gewinnen. Greifswald ist eine Provinzstadt.Die Bevölkerung kennt das interne Procedere der Theaterwelt nicht. Darum sollte jeder die negativen Gedanken der Zuschauer akzeptieren, gerade wenn man sich in einer Region befindet, in der das Wort "Arbeitslosigkeit", kein Fremdes ist.
20.09.2011, 12:27
ein berliner kollege says:
September 20, 2011 at 7:58 am
Das ist ja nicht zu fassen.
Ist die Angst vor Fremden nach all den Jahren immer noch so groß. Es ist unanständig, einen Gast nicht erst einmal freundlich zu begrüßen und unverschämt und reaktionär, den kommenden Schauspielern einen harten Gegenwind zu prophezeien wenn nicht gar zu wünschen. Da hat Dirk Löschner ja richtig Glück, dass er nicht in der BRD geboren ist, sonst würde womöglich auch diese leidige Ost-West-Debatte wieder geführt werden-
Natürlich ist es oft schwierig für Kollegen, wenn ihre Verträge nicht verlängert werden. Aber was wäre die Alternative; Verträge auf Lebenszeit? (Eine branchenübergreifende Debatte über die Arbeitsverhältnisse in Deutschland muss an anderer Stelle geführt werden.) Und was ist mit den Schauspielen in Stendal und überhaupt allen, denen ein Intendantenwechsel bevorsteht? Es ist erstaunlich, wie kurzatmig die Solidarität zu sein scheint, wenn ihr bereits vor der eigenen Haustür die Luft ausgeht. Wir Schauspieler haben es mitunter schwer, aber es hat nie jemand behauptet, dass es einfach ist. Und die Kunst ist nun einmal kein statisches Gebilde und muss sich stets erneuern und neu erfinden.
Deshalb würde ich mir Respekt und Vertrauen wünschen für die Kollegen, die sich mit Lust, Kreativität und Mut als neues Ensemble zusammen finden.
“From the old you derive security. From the new you gain the flow.”
(Bruce Lee)
20.09.2011, 10:33
Egal, ob Kündigung oder Nichtverlängerung, die Betreffenden verlieren ihren Job! Sie haben Angst, auch das hätte eine Zelle gestalten können. Wer sagt, dass ein Intendant weiß, was die Mitarbeiter in den letzten Jahren geleistet haben. Solche Entscheidungen sind meist leider nicht objektiv.
18.09.2011, 19:59
Ich finde auch, dass "Anatevka" eine exzellente Inszenierung ist und kann mich daher der Meinung nur anschließen. Wann wird das Musical zum nächsten Mal in Stendal aufgeführt? Viele Grüße
18.09.2011, 17:33
Ganz abgesehen davon, das in Greifswald inzwischen relativ unsachlich diskutiert und teilweise offensichtlich nur noch "bockig" reagiert wird, bleibt folgendes festzuhalten': zum Einen handelt es sich nicht um Kündigungen, wie fälschlicherweise oft kolportiert wurde - es sind Nichtverlängerungen befristeter Verträge, zum Anderen handelt es sich um einen völlig normalen - und nur hier könnte man diskutieren - Vorgang bei einem Intendantenwechsel an einer deutschen Bühne. Im Übrigen sollte man dem "Neuen" erst einmal eine faire Chance geben. Und das betrifft übrigens auch Stendal, wo kurz nach der Wahl des Nachfolgers von Dirk Löschner sofort "alte Kamellen" breitgetreten werden. Lasst die Leute doch erstmal ihre Arbeit machen!
mfG
18.09.2011, 14:02
http://blog.17vier.de/2011/09/15/intendantenwechsel-wenn-die-angst-in-das-theater-zieht/
Wie Greifswald sich schon auf den neuen Intendanten freut!
18.09.2011, 01:22
"Anatevka" war wieder ein Hochgenuss. Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden auf und hinter der Bühne
15.09.2011, 11:16
Das Angst(frei) Festival ist vorbei. Es war eine echte Bereicherung für die "Kulturlandschaft" in Stendal und der Altmark. Auf diese Art und Weise konnte man über seine und die Ängste anderer erfahren und lernen, mit ihnen umzugehen.
14.09.2011, 21:00
Eine derart intensive und an Stofffülle kaum zu überbietende Inszenierung ist den Verantwortlichen des TdA mit dem Stück „Nach dem Ende“ gelungen. Während die phantastischen Schauspieler Frederike Duggen und Sören Ergang sowohl physisch als auch psychisch in den 90 Minuten an ihre Grenzen gingen, war der Zuschauer geistig gefordert, ohne das Gefühl zu haben, überfordert zu werden. Manipulation und Gewalt sind die zentralen Themen, die in allen erdenklichen Facetten gezeigt werden. Während man einige Szenen so oder so ähnlich aus Filmen kennt, erschreckt und bedrückt die Unmittelbarkeit der Bühne zum Publikum. Realer kann Theater wohl kaum sein!
Schüler der Fachoberschule Wirtschaft, mit denen ich die Vorstellung am 12.09.2011 besuchte, waren überwiegend positiv beeindruckt von dieser Aufführung. Sie waren auch erfreut darüber, dass sie unmittelbar im Anschluss mit dem Dramaturgen Sascha Löschner und dem Schauspieler Sören Ergang über dieses Zwei-Personen-Stück sprechen konnten.
Eine derart intensive und an Stofffülle kaum zu überbietende Inszenierung ist den Verantwortlichen des TdA mit dem Stück „Nach dem Ende“ gelungen. Während die phantastischen Schauspieler Frederike Duggen und Sören Ergang sowohl physisch als auch psychisch in den 90 Minuten an ihre Grenzen gingen, war der Zuschauer geistig gefordert, ohne das Gefühl zu haben, überfordert zu werden. Manipulation und Gewalt sind die zentralen Themen, die in allen erdenklichen Facetten gezeigt werden. Während man einige Szenen so oder so ähnlich aus Filmen kennt, erschreckt und bedrückt die Unmittelbarkeit der Bühne zum Publikum. Realer kann Theater wohl kaum sein!
Schüler der Fachoberschule Wirtschaft, mit denen ich die Vorstellung am 12.09.2011 besuchte, waren überwiegend positiv beeindruckt von dieser Aufführung. Sie waren auch erfreut darüber, dass sie unmittelbar im Anschluss mit dem Dramaturgen Sascha Löschner und dem Schauspieler Sören Ergang über dieses Zwei-Personen-Stück sprechen konnten. Jens Schößler
06.09.2011, 14:41
Vielen Dank für den Hinweis. Der Termin steht jetzt in meinem Kalender, und ich freue mich auf die Runde. Hoffentlich lassen sich in der Zwischenzeit noch viele Besucher von dem Stück beeindrucken. Wunderbar geschrieben ist dazu auch die heutige Kritik in der Volksstimme von Frau Tyllack, der eigentlich nichts mehr hinzuzufügen ist, die mir aus dem Herzen spricht.
06.09.2011, 11:43
Liebe Frau Falkenau, Vielen Dank für Ihr Lob, das ich gern an die Schauspieler weiter gebe. Wir werden am Freitag, den 25. November im Anschluss an die Vorstellung von "Nach dem Ende" eine Diskussionsrunde "Senf dazugeben" veranstalten. Es wäre schön, Sie dazu begrüßen zu können. MfG
S. Löschner / Dramaturgie
05.09.2011, 15:35
Betroffenheit und Sprachlosigkeit gab es bei mir und meiner Tochter nach dem Stück "Nach dem Ende". Aber wir waren uns einig: Eine tolle Leistung von Sören Ergang und Friderike Duggen. Gerade die heftige, an Echtheit grenzende Darstellung einiger Szenen zeigte, wie schwer menschliche Manipulation wiegen kann. Wir brauchten am Sonntagabend keinen Krimi im Fernsehen mehr, dieses war wesentlich besser. Gleich im Anschluss nicht, aber wir würden uns eine Gesprächsrunde zu diesem Stück mit Schauspielern und Publikum wünschen. Meine Tochter wohnt nicht in Stendal aber sie sagte zu mir im Anschluss an das Stück, sie würde wegen solch beeindruckender Leistungen der Schauspieler gerne wieder mit ins Stendaler Theater gehen.
05.09.2011, 15:18
Simone Falkenau
29.08.2011, 15:20
gestern im kleinen Haus gewesen: Thelma und Louise!Was für eine Reise,was für eine Freude diesen 2 großartigen schauspielerinnen zuzusehen...spritzig, charmant, direkt und welche Leistung in diesen dauernden Wechseln!Respekt!
29.08.2011, 11:28
Wir haben uns gestern das Stück ,,Nach dem Ende,, angeschaut.Tolle schauspielerische Leistung.Warum wurden die pikanten Stellen so direkt gezeigt.Ich finde so wird die Leistung der Schauspieler in den Hintergrund geschleudert. Man wird nur diese Szenen im Kopf haben. Schade. Ein Lob der Schauspieler, einen Rüffel an den, der das so entschieden hat.
11.08.2011, 09:09
Danke, aber warum werter Herr? Ich könnte ja auch eine Dame sein!? Jedenfalls bin ich kein Mitarbeiter des TdA.
04.08.2011, 21:39
Äußerst spitze Zunge, werter Herr!
11.07.2011, 10:41
Liebe Kritiker, bitte vor dem Verfassen einer solchen, öfter mal einen kurzen Blick in den Duden werfen. ;-)
10.07.2011, 22:49
Es war war gestern mal wieder ein sehr gelungener Abend im TdA, erst eine sehr schöne Vorstellung Anatevka und dann im Anschluss die Verleihung des diesjährigen Theaterpreises durch den Vörderverein an Claudia Lüftenegger.....und dann möchte ich auch noch folgendes loswerden...."Pinkelstadt" war in der Spielzeit eines meiner persönlichen Highlights, aus den gesamten Stücken die ich gesehen habe und ich hab sehr viel Respekt vor den jungen Menschen die, dieses Stück in zusammenarbeit mit dem Theaterchor und Musikerfarbik auf die Bühnegebracht haben...Ich finde es sehr schade das es nach so kurzer Zeit abgespielt wurde...Ich möchte es und ich denke nicht nur ich möchte es, dass es in der neuen Spielzeit 2011/2012 wieder aufgenommen wird....diese Möglichkeit muss doch geben....vorallem wenn die stimmen aus dem Volk da sind!!!!
09.07.2011, 23:47
Bitte korrigieren: Der Theaterpreis wird vom Theaterförderverein vergeben, nicht von der Stadt Stendal! Herzlichste Glückwünsche den Preisträgern!!!
06.07.2011, 11:59
Ich kann mich den beiden Meinungen nur anschließen."Pinkelstadt" sprühte vor Energie und Spielfreude. Die Leistung des Jugendclubs und des Theaterchores waren excellent und die Standing Ovations und der nicht enden wollende Applaus war Lohn für die Mühen und bestimmt auch schweißtreibende und zeitintensive Probenzeit. Die Einlage der beiden „Klobesetzer“ vor den Toiletten in der Pause war eine überraschende und amüsante Idee, die wie ich finde öfter mal stattfinden sollte. :-) Ich hoffe auch, dass das gestern nicht die letzte Vorstellung gewesen ist und wir "Pinkelstadt" noch mal erleben dürfen. Das volle große Haus des Theaters hat es doch gezeit, dass Interesse besteht und die Menschen wollen das Musical sehen. Wäre auch zu schade, wenn es mit nur 4 Vorstellungen vobei wäre…. Also !!!
06.07.2011, 11:24
"Pinkelstadt" wurde leider gestern zum letzten Mal gespielt.Oder doch nicht?? Ein wundervoller Abend, mit tollen Darstellern, einem tollen Chor und als Überraschung in der (Toiletten)Pause eine herrlich gelungene Einlage von Klofrau und Klomann.
05.07.2011, 23:14
"Pinkelstadt" war ein echt geniales Stück. Der Jugendclub und der Theaterchor haben wundervoll zusammen gespielt. Wenn es noch eine Aufführung geben würde, dann würde ich sie mir ansehen wollen.
24.06.2011, 16:21
"Gut gegen Nordwind" im Gerberhof am Donnerstag war trotz des unfreundlichen Wetters ein überaus unterhaltsamer und bereichernder Abend. Das Schauspielerduo war eine Wucht! Danke für diese außergewöhnliche Aufführung.
18.06.2011, 08:00
Meisterliche Gitarrenklänge durch Zarko Ignjatovic im TdA-Kammerkonzert. Schade, dass es nicht mehr Zuhörer genießen konnten.
07.06.2011, 16:59
" Gut gegen Nordwind", großartige Schauspieler und urgemütlicher Gerberhof. Eine Kombination die man nicht verpassen sollte !!!
06.06.2011, 14:04
"Gegen den Nordwind" - am Freitag war öffentliche Generalprobe im "Gerberhof". Das Stück ist witzig, spritzig und zum Nachdenken anregend - einfach ein Genuss.
05.06.2011, 23:40
Ich war sehr begeistert vom Impro-Theater. Habs das zweite Mal gesehen, war wieder sehr spannend. Bringt häufiger die Jugend auf die Bühne!
04.06.2011, 13:51
Bodecker & Neander: Pantomime der Spitzenklasse !!! Ein Fest für die Augen :-)
02.06.2011, 10:15
Vielen Dank für den schönen Samstag abend. Wir haben jede der 3 Veranstaltung besucht und waren total begeistert!! Vor allem hat uns das Stück "Alles über Nix" gefallen, das wir sowohl lustig als auch bewegend fanden. Gibt es das nochmal zu sehen? War das eigentlich ein Ausschnitt oder schon das ganze Stück? Bettina Strerow
29.05.2011, 20:28
Aus meiner Sicht war die Stendaler Kulturnacht gestern ein riesen Erfolg. Angefangen vom Drumcircle, dann die Vorstellung " Alles über Nix", die hervorragend war und den ultimativen Vogel schoss das Improvitaionstheater " Improsant" ab. Chapeau vor dieser großartigen Leistung der Schauspieler und nicht umsonst waren alle Vorstellungen rappelvoll und die Stimmung ausgelassen. Hoffentlich können noch viele Besucher in den Genuß dieser tollen Stücke kommen und es gibt weitere Vorstellungen. Bitte mehr davon und weiter so!!! Ein Theaterfreund
17.05.2011, 20:06
"Liebe, Sex und andere Nichtigkeiten"- Das Jugendstück hat mich wirklich begeistert, die Nachwuchsschauspieler waren überraschend professionell und mitreißend =) Hab noch nie so viel gelacht in einem Theaterstück, könnte mir auch gut vorstellen, dass das Stück an Schulen gut ankommen würde.
17.05.2011, 17:47
"Liebe, Sex und andere Nichtigkeiten" war auf jeden Fall ein Angriff auf die Lachmuskeln, mit überraschend guten Nachwuchsschauspielern.
13.05.2011, 18:06
Der Held der westlichen Welt - Immer hatte ich mir gewünscht, dieses für die Entwicklung des Theaters, nicht nur des irischen, einmal auf der Bühne zu sehen, nachdem ich es schon vor Jahren gelesen hatte. Sie haben mir diesen Wunsch erfüllt, dazu noch in einer mitreißenden Inszenierung. Meinen Dank an alle Beteiligten und behalten Sie den Mut, auch Stücke außerhalb des "mainstreams" aufzuführen. Wir kommen dann auch in der Zukunft wieder von Hannover nach Stendal. Günter Müller
08.05.2011, 13:34
"Der Besuch" am Sonnabend den 07.05.11- mutige Adaption des Romans-ausgezeichnete schauspielerische Leistungen Christine Teske
01.05.2011, 16:53
Ich durfte am Freitag, dem 27.04. eine Vorstellung von Anatevka genießen. Ich war total beeindruckt, mit wieviel Ideenreichtum und Freude das Stück dargeboten wurde. Vor allem die Kulisse hat mich enorm beeindruckt. Echt gut geworden.
Mich hat nur verwundert, dass wiederholt die Bibel als das heilige Buch der Juden erwähnt wurde. Nein, es hat mich gestört, denn ansonsten haben Sie die jüdischen Bräuche doch recht überzeugend und lebensfroh rübergebracht. Vor allem die Zwiesprache des Tevje mit Gott, hat Herr Ohnoutka, so anrührend dargestellt, dass ich ganz gewiss nicht die einzige Zuschauerin mit Tränen in den Augen war.
Jedenfalls bin ich immer wieder gerne bei Ihnen zu Gast.
Angela Klein
13.04.2011, 20:50
Ich spiele selbst bei den "Jungen Alten" und muss Komplimente an die Zuschauer weitergeben: "Ihr wart ein wunderbares Publikum von "Rede, wem Gesang gegeben" - Danke!"
Wolfgang Schröder
13.04.2011, 11:07
Die Theaterferien sind natürlich vom 11.April bis 28.April! Und die erste Vorstellung ist damit auch am 28.April mit Herrn Gero Wiest am Klavier!
13.04.2011, 05:20
Theaterferien vom 11. Mai bis 27. Mai. Ohhh, dann ist Ostern ja dieses Jahr ziemlich spät ;-)!!!!
12.04.2011, 13:51
"Rede,wem Gesang gegeben",ich habe lange nicht mehr so gelacht.Danke an die Jungen Alten,ihr ward Spitze!!!
10.04.2011, 19:46
Ich habe mir heute mit meiner Familie das Stück " REDE, WEM GESANG GEGEBEN" von den Jungen Alten angesehen und wir alle fanden, das war Laientheater von allerhöchster Qualität. Ich hoffe, dass das nicht die letzte Vorstellung war und es ein Wiedersehen mit diesem wunderbaren Ensemble gibt?! Nur als Idee, dieses schöne und kurzweilige Stück wäre auch was für den Gerberhof.
05.04.2011, 10:12
Skurril und grotesk geht es zu am Theater der Altmark
Sascha Löschner und Christof von Büren bringen H.G.Wells “Der Besuch" auf die Bühne
Mit der Uraufführung des Stückes “Der Besuch" von H.G. Wells haben Sascha Löschner und Christof von Büren sowohl sich selbst, als auch den
Schauspielern und ihren Zuschauern Einiges zugemutet.
Löschners Bühnenadaption des Wellsschen Romans führt dem zunächst
verwirrten, dann begeisterten Zuschauer unsere zuweilen verdrehte und
verschrobene Welt mit ihren Abgründen und Perversitäten vor Augen. Die alte Frage, was es heißt, Mensch zu sein, wird hier gestellt und die gebotenen Antworten sind eher verstörend. Wie in einem Zerrspiegel werden menschliche Verhaltensweisen absurd auf die Spitze getrieben. Das Verrückte am Menschsein wird in dieser Stärke erlebbar, da das Publikum Anteil an der Wahrnehmung eines unschuldigen Engels erhält, der als unfreiwilliger “Besuch" unter den Menschen weilen muss. Wie dem Publikum so geht es einer Hauptfigur des Stückes, dem Vikar (Andre Vetters). Der durch den Engel (Jan Kittman) vorgehaltene Spiegel führt zur Auseinandersetzung mit sich selbst, zu Konflikten und damit auch zu Entwicklung.
In einem im wahrsten Sinne des Wortes schrägen Bühnenbild bewegen sich die Schauspieler in grotesken Kostümen und Masken über die Bühne. Meisterhaft sorgt Christof von Büren hier immer wieder für neue Überraschungseffekte. Löschner verlangt den Darstellern eine teilweise bizarre Mimik und Gestik ab. Besonders die Figur des Mr. Mendham, männlicher Teil eines sadomasochistisch veranlagten Pärchens, herausragend verkörpert durch Sören Ergang, beeindruckt durch ihre exaltierte Körpersprache und Ausdrucksweise. Daneben mutet die Person der alten Lady Hammergallow (Manfred Ohnoutka) in all ihrer noch so extrem komischen Verschrobenheit fast schon vertraut an und wird durchaus zum Publikumsliebling.
Sowohl die Dialoge und die Darstellungsweise, als auch Bühnenbild, Kostüm und Maske bergen einen Reichtum an Symbolik und philosophischen Andeutungen. Trotz der Fülle der Möglichkeiten aus denen die Inszenierung schöpft, seien es die aufscheinenden Aspekte aus Comedia del Arte, Comic oder Pantomime, die musikalischen Untermalungen oder kleine Showeffekte, bleibt dem Stück doch eine erstaunliche Leichtigkeit und Einfachheit erhalten.
Der Mut Löschners, der hiermit sein Regiedebüt gibt, aber insgesamt auch der Mut des kleinen Stendaler Theaters der Altmark, dieses besondere Stück aufzuführen, scheint sich auszuzahlen. Das zur Premiere am 2.4.2011 voll besetzte Theater sparte nicht mit Applaus.
Olivia Zschaler
11.03.2011, 10:14
Danke für die knackige Umsetzung des Themas "Volksfeind" im TdA. Ich wäre begeistert gewesen, wenn mir zu DDR-Zeiten als Schülerin ein Ibsen-Thema so knackig und modern nahe gebracht worden wäre. Ich habe mit dieser an Ibsen angelehnten Inszenierung sofort verstanden, was Ibsen gewollt/gemeint hat, auch ohne seinen Originaltext zu kennen. Mir hat diese sehr individuelle und modern ausgeschmückte Umsetzung sehr gefallen. Das Ensemble des Theaters hat seinen großartigen Beitrag dazu geleistet. Danke! Simone Falkenau
04.03.2011, 11:09
ANATEVKA habe ich mir gestern angeschaut....es war einfach super
26.02.2011, 00:08
Zu der Inszenierung "Alles über Nix" möchte ich, zwar eine Zeit später, etwas sagen. Es hat mir sehr gefallen mit dieser sehr klaren Inszenierung und der Zusammenarbeit mit den Schauspielern - große Begeisterung!
24.02.2011, 12:37
Schönes Haus!!!
20.02.2011, 19:42
Der Held der westlichen Welt
Zunächst war ich von dem mir unbekannten Stück überrascht. Aber nach einer Viertelstunde kam man gut hinein. Allen Schauspielern ein großes Dankeschön, super gespielt!!!
15.02.2011, 14:11
Der Etwas andere Teufel – Eine Faustinszenierung im Stendaler Theater
Kennt ihr alle den Osterspaziergang von Goethe? Mit dem hättet ihr am Samstag, den 22.Januar 2011, im Theater der Altmark punkten können. Dort wurde nämlich FAUST Teil 1 aufgeführt. Bei der Szene „Vor dem Tor“ konnten die Zuschauer mit Wagner und Faust zusammen das genannte Gedicht aufsagen.
Unter den Zuschauern waren auch die 12.Klassen des Bismarck-Gymnasium Genthin, die selbst nach dem nächtlichen Schülerball den Weg in die Hansestadt nicht gescheut hatten.
Faust ist nicht mehr der alte Hexenmeister, sondern jung und dynamisch. Und das schon vor dem „Hexentrunk“: So verdrückt der hungrige Wagner auf dem Osterspaziergang ein womöglich mit Dioxion belastetes Hotdog. Faust hat keine Bücher mehr sondern einen Laptop auf dem Tisch und das kleine Giftfläschen wurde durch einen Strick ersetzt. Vor Wut über seine Unwissenheit wirft der Gelehrte im Chemikerkittel einen selbstgezüchteten Embryo auf den Boden.
Um nicht die Möglichkeiten des Kleinstadttheaters zu sprengen, wurden Szenen wie die Hexenküche einfach durch kurze Übergänge ersetzt: Bei diesem Stück reicht es aus, dass Faust auf Mephistos Mantel ein bisschen Hasch saugt. Mitten im Rausch erblickt er dann die betörende Grete.
Auch wurden neue Figuren zur Umrandung eingebaut: Die beiden glatzköpfigen Geister sind einerseits Bühnenassistenten, andererseits gestalten sie das Gesehen mit: So stimmen beide an Stelle der Ostenglocken einen Gesang an, der Faust vom Selbstmord abhält. An sich sind diese beiden gar nicht im Goetheschen Original vorgesehen.
Durch die starke Konzentration des Stückes auf die Gretchentragödie wird insbesondere der Leidensweg der jungen Frau nachvollzogen. Anders als im Original werden die Geburt ihres Kindes, ihre Verhaftung und Folter sehr eindringlich gezeigt. Ihr Ende und damit das Ende des Stücks hat mich tief bewegt. So bettet Mephisto väterlich mit seinem Mantel die tote Magrete. Es hat den Anschein, dass er mit ihrem Schicksal mitfühlt.
Fazit: Es ist eine moderne, unterhaltende und mitreißende Inszenierung, die auch Denkanstöße gibt. Angesichts der begrenzten Mittel des Stadttheaters hat sie ein großes Lob verdient. Allerdings ist zu empfehlen, sich erst den Fauststoff zu Gemüte zu führen. Also ordentlich im Deutsch mitarbeiten und dann ab nach Stendal! Es lohnt sich!
MartinHollstein
02.02.2011, 13:05
Ich war letzte Woche zu besuch in Stendal und bin zum "Freiraum" mit dem Stück "Alles über nix" gegangen und war total begeistert!
Ich war angenehm überrascht, auf ein so experimentelles und gleichzeitig heiteres Theaterstück zu treffen.
Beeindruckt hat mich auch die Darbietung der Schauspieler, welche sowohl anrührend als auch witzig war.
Großes Lob ans Haus für einen gelungenden Abend, der mehr als nur unterhalten konnte!
Stendal - auf jeden Fall eine Reise wert!
MfG ein neugwonnener TdAfreund
26.01.2011, 01:52
haha, wer lesen kann, ist klar im Vorteil!
"Allerdings kann man noch keine Karten reservieren.... Es wäre schön, wenn diese freigegeben werden würden"
17.01.2011, 17:21
Hallo lieber Theaterfreund: Für die Vorstellungen von ANATEVKA am 03.03. und 14.05. gibt es noch Karten. Die späteren Vorstellungen folgen... Bitte reservieren Sie über Tel.: 03931-635 777 oder über das Internet. Vielen Dank
MfG Ihr TdA
16.01.2011, 15:24
Guten Tag, ich möchte auch gern in den Genuß Ihrer einzigartig inszenierten Anatevkaaufführung kommen und laut Presse und Ihrer Homepage/Spielplan stehen bereits weitere Aufführungstermine im Mai, Juni und Juli fest. Allerdings kann man noch keine Karten reservieren.... Es wäre schön, wenn diese freigegeben werden würden, damit viele weitere Musicalfans das Theater der Altmark in Stendal bevölkern könnten....
Die Vorstellungen im Februar und März sind ja bereits ausverkauft.
Viele liebe Grüße ein Theaterfreund
06.01.2011, 12:25
03.01.2011, 11:06
Ich möchte Ihnen ein ganz großes Lob für die einmalig schöne Silvesteraufführung "Anatevka" aussprechen. Das war für meine Frau und ich ein wunderschöner Jahresabschluß.Machen Sie weiter so! Allerdings wurde der Abend im Nachhinein etwas getrübt, als uns unsere Freunde, die von auswärts kamen und sich ebenfalls über den gelungenen Abend äußerten, feststellen mussten, das das Stendaler Ordnungsamt am Silverabend!! Knöllchen verteilte und zwar an einer Stelle, wo man sich fragen kann, warum dort Halteverbot ist. Hallstraße in Fahrtrichtung der Einbahnstraße rechts in Höhe der Auffahrt zu den Postfahrzeugabstellflächen.Im Dunklen kann mann die knapp 50m Halteverbot übersehen. Hier war eindeutig Abzocke im Spiel! In diesem Zusammenhang möchte ich Ihnen zusprechen, machen Sie sich stark für einen Parkplatz in der Karlstraße gegenüber dem Theatervorplatz.Legen Sie Unterschriftslisten aus!
Mit freundlichen Grüßen von einem Stendaler Theaterfan
Hartmut Kämpfe
03.01.2011, 10:55
28.12.2010, 22:27
Also ich war heute in der Abendvorstellung zu "Nussknacker" und ich muss mal ein ganz großes Lob loswerden! Die Ausführung war echt fantastisch und ich bin froh dass ich sie sehen konnte. Auch möchte ich für das Theaterpersonal mal einen Dank loswerden, für die Arbeit die ihr leistet, Klasse!
26.12.2010, 11:07
"Männer, die trotzdem lieben" und eine faszinierende Frau.. ist eine wunderschöne Aufführung!
19.12.2010, 22:25
An die Bosse vom Theater der Altmark: Im Sommer kam ich nach 35 Jahren wieder mal an Ihrem Theater in Stendal vorbei. Ich war entsetzt vom Zustand des Vorplatzes. Es war traurig zu sehen wie verkommen der Vorplatz des eigentlich angesehenen Theaters aussah. Zwischen den Steinen wucherte überall unkontrolliert Rasen, der teilweise natürlich auch abgetreten war? Muß das sein? Er ist kein Höhepunkt in ein Theater zu gehen, was so einen ungepflegten Vorplatz hat. Ich wohne in Berlin und schaue nächstes Jahr wieder vorbei. LG Christa Blume
24.11.2010, 20:32
Volksfeind- Inszenierung (Bad Bevensen): Meiner Meinung nach ein wirklich gelungenes Stück. Manch einer scheint sich an den grotesken Abweichungen zu stören, doch es war eine weise Entscheidung, sich nicht an starren Originaltexten festzuklammern, sondern Modernität und Lebendigkeit in das Stück zu bringen. Gerade in der heutigen Zeit ist das Groteske doch wichtig, um eine beeindruckende und interessante Inszenierung auf die Bühne zu bringen.
23.11.2010, 19:02
Besonders hat mich die junge temperamentvolle Susanne Kreckel beeindruckt. Ein echter Gewinn für die Bühne Stendals.
22.11.2010, 15:15
Es ist unglaublich, was für ein Ideenreichtum und wie viele Talente im Stendaler Theater so stecken...!
Danke für die mitreißende Inszenierung von Anatevka!
21.11.2010, 21:19
Habe auch viel über dieses Inprovisations-Stück gehört. Wird es nochmal gespielt? Wann und Wo?
10.11.2010, 11:53
Leben- Galerie der Menschlichkeit- eine fantastische Leistung von der Idee bis zur Umsetzung; wäre gespannt auf eine 2. Aufführung um die Improvisation noch mehr zu erkennen, tolle Tänzer, super Musiker, herausragender Erzähler- war ein rundum gelungener Abend- wenn auch mitten in der Woche
09.11.2010, 14:39
Nochmals ein großes Dankeschön an alle die,die für die sehr gelungene "Frau Holle"-Inszenierung verantwortlich zeichnen. Ich habe mit meiner Klasse am Montag die Premierenvorstellung nachbereitet und festgestellt, dass alle teilnehmenden Schüler von diesem Nachmittag faszeniert waren.
Herzliche Grüße von Ihrer Premierenpatenklasse aus Klötze
08.11.2010, 17:28
Impuls-Festival: "Leben" Improvisiertes Tanztheater als UA im Kleinen Haus. Am 9.11. um 19:30 Uhr. Mehr unter: http://www.impulsfestival.de/#!programm
MfG Das TdA
07.11.2010, 19:20
Was erwartet mich beim Impuls-Festival?
07.11.2010, 09:47
Endlich wieder bunte Lichter an den Theaterfenstern, wunderschön.
06.11.2010, 10:06
Ein tolles Erlebnis: Frau Lüttgenegger als Lola Blau!. Die historischen Geschehnisse wurden sehr subtil und unterhaltsam in Szene gesetzt.Fast 40 Jahre ist das Musical alt, es hat nichts von seiner Aktualität eingebüsst. Und wenn wir in den Spiegel schauen: große Lernfähigkeit ist uns satten Bürgern nicht beschieden.Dennoch ist der Theaterabend sehr unterhaltsam und ein Riesenkompliment der Darstellerin und dem musikalischen Begleiter.
04.11.2010, 15:01
Volksfeind, Stendal: Ich habe die Aufführung sehr genossen und mich keine Minute gelangweilt. Was würde passieren, wenn man Theaterstücke stets im Original und im (bis zu einem gewissen Grad nebulös bleiben müssenden) Sinne des Autors aufführen und in ihrem historischen Kontext belassen würde? Und als zeitgenössischer Theatermacher so tun müsste, als hätte es die theatergeschichtliche Entwicklung der letzten 100 Jahre nicht gegeben, inklusive Brecht und den Einbezug von Medien? In Bezug auf Ibsens Sprache fand ich die Inszenierung allemal respektvoll - da gibt es (was auch nicht mehr neu ist) viel radikalere Inszenierungen von Stücken des Naturalismus, ich denke z.B. an Frank Castorfs Inszenierung von Hauptmanns "Die Weber". Wenn ich als zeitgenössischer Regisseur oder Dramaturg keinen eigenen, differenzierten Zugriff auf den Stoff wählen könnte, wäre mein Beruf nicht nur überflüssig - ich hätte ihn mir auch nicht ausgesucht.
S. Fiedler, Dramaturgin und Kulturwissenschaftlerin
03.11.2010, 23:30
Buxtehude Volksfeind:
Schauspieler 1
Ausstattung 2-
Regie/Dramaturgie 6, setzen!
03.11.2010, 22:59
Volksfeind Buxtehude: Vielleicht hätten Regie und Dramaturgie den Text einmal aus dem Regal nehmen sollen und sorgfältig gelesen. Das hätte uns einen überaus langweiligen, stellenweise auch noch beleidigenden (nach der Pause) Theaterabend erspart. Schade um die Schauspieler! R. Franck und Familie
03.11.2010, 22:51
Lieber Christian Schladebach, herzlichen Dank für Ihre tolle und fachlich so kompetente Kritik!!! Ich kann mich dem nur anschliessen. Den selbsternannten "Machern" des Stückes kann ich nur empfehlen, von ihrem überaus hohen Ross einmal herunterzusteigen. Es ist ja schön, das auf Kritik geantwortet wird, nur ein Nachdenken über diese und damit eine kritische Selbstreflexion kann ich in den Antworten auf die hier vorgebrachte, und offensichtlich von vielen fachlich fundierte Kritik, nicht erkennen. Beispiel 4. Akt: offensichtlich wird hier ein von Regisseur/Dramaturg verfasster Text verwendet. Damit ist eigentlich per Definition klar, das hier eine Meinung der Macher wiedergegeben wird, und sei es nur die Meinung darüber, wie oder wer Stockmann sei. Das die Notwendigkeit/Richtigkeit dieses Handelns nicht einmal ansatzweise hinterfragt wird, lässt mich die weiter unten stehende Frage wiederholen: "Verfügen sie über die schlussendliche Wahrheit, da sie einen heissen Draht zum Geiste Ibsens haben?" Und zu den Einschüben/Auflockerungen u.s.w.: Sicherlich lässt sich jeder "Regieeinfall" irgendwie wichtig, philosophisch und aus einem wie auch immer gearteten Konzept begründen. Wenn sich diese Überlegungen jedoch in keinster Weise von der Bühne in den Saal übertragen, bleibt das ganze "Kopfkino" für die "Macher". Somit ist es mehr als legitim, die Inszenierung als gescheitert zu betrachten.
Tanja Soerens, Studentin Theaterwissenschaften & Skandinavistik
03.11.2010, 19:38
Wie hilflos muß ein Spielleiter sein, wenn nur ein Video ihm einfällt! Theater hat eine andere Spielwiese! Dies zum "Volksfeind"
03.11.2010, 19:17
Zu Ihrem Volksfeind: ich bin ein deutscher Student am Zentrum für Ibsen-Studien an der Universität Oslo und reise durch die Heimat auf der Suche nach einer interessanten Umsetzung seiner Stücke. Mal ganz vorweg: als Macher des Volksfeindes würde ich immer noch Henrik Johan Ibsen bezeichnen und keineswegs einen Dramaturgen oder Regisseur. Und: bei Ihnen habe ich dies leider nicht erfahren dürfen. Man sollte sich doch bitte vor Augen halten, auf welchem Pferdchen man reiten darf. Allerdings sollte man sich dabei meiner Meinung nach, wenn es doch ein Ibsen-Stück sein soll, mal hinterfragen, ob dieses gezeigte intellektuelle Niveau dem Autor gerecht wird. Ibsen geht in die Tiefe, der Menschen, ihrer Psysche, ihrer Natur. Er verstand sich nicht als Weltverbesserer, jedenfalls nicht auf diese etwas oberflächliche Weise. Er suchte in der zwiespältigen Natur des menschlichen Wesens dessen gesellschaftliche Relevanz im Verhalten oder der "Rolle". Ibsen war, und das zeigen die letzten Jahre der Forschung deutlich, kein Kopfmensch, kein rein politisch motivierter Schriftsteller, sondern ein feinfühliger, gefühlsmäßig zerrissener, aber auch - und darin liegt meiner Meinung nach seine wirkliche Stärke, um nicht zu sagen sein Genie - ambivalenter Mensch, der vieles zulässt, nicht stumpf richtet oder wertet und schon gar nicht von oben herab propagiert. -
Bei Ihrer Videoeinlage habe ich ein Gähnen nicht ganz unterdrücken können. Lassen Sie mich diesbezüglich die Regisseurin Andrea Breth zitieren: sie hat die Theater vor einem „Wettlauf mit dem Kino oder dem Video“ gewarnt. „Ich kotze bei diesem ewigen Video-Kram, den ich auf der Bühne sehen muss, meistens auch noch schlecht gemacht“, sagte die Theaterregisseurin am Freitag im Deutschlandradio Kultur. Die Bühne müsse ihre eigene Sprache finden oder wieder aufgreifen wie zum Beispiel bei Heinrich von Kleist. Seine Sprache sei „reine Musik und wunderbar“. - Ich als Ibsenforscher würde das gleiche auch für ihn gelten lassen. Videos im Theater sind doch echt ein alter und deshalb post-modischer Trend (und den will auch niemand mehr sehen, der was von der Materie versteht). Nur zur Erinnerung: Chris Kondek hat das schon Anfang der neunziger Jahre gemacht, aber eben anders.
Zum Abschluss sei gesagt: die langen Dialoge (die sich ja endlich mal an dem Original-Text orientieren) langweilen sehr, weil man überhaupt nicht versteht, warum da auf einmal der "Meister" fast eins zu eins wiedergegeben wird. Mir tun die Schauspieler leid, die sich sicher bemühen, diese Diskrepanz zu überbrücken, was ihnen aber leider nur für Augenblicke gelingen kann.
Christian Schladebach, auf dem Weg durch die Heimat, in der Hoffnung, dass bald eine interessante Ibsen-Umsetzung am Horizont erscheinen wird
03.11.2010, 17:15
Volksfeind.
Schön, dass eine Inszenierung Auseinandersetzung hervorruft. Schon deshalb würden wir sie nicht als gescheitert bezeichnen. Der Ruf nach dem reinen Ibsen oder der puren Annäherung – Auseinandersetzung mit einem Stoff ist immer Deutung, ob im Alltag oder im Theater, in der Bildenden Kunst oder in der Naturwissenschaft – allein weil es um das Verstehen eines Sachverhaltes, eines Textes, eines Konfliktes, einer Szene geht. Es gibt nicht den reinen Text. So wie es auch nicht den Naturalismus-Ibsen vs. Verfremdungs-Brecht gibt. Ibsens „Volksfeind“ thematisiert ja geradezu die Frage nach dem Status von Wirklichkeit und Realität: Durch was wird unsere – uns so authentisch scheinende – Realität eigentlich bestimmt und geformt (und auch manipuliert)? Deshalb war es für uns als Macher wichtig: Wir müssen markieren, dass unsere Realität (auch die im Theater) nicht objektiv und unveränderlich ist, sondern durch subjektive Sichten geprägt und auch bearbeitet wird. In dem Sinne waren die Einschübe gerade nicht auf „billige Effekthascherei“ angelegt, sondern kamen aus dieser konzeptionellen Überlegung, Realität als eine Möglichkeit von Weltwahrnehmung zu markieren, getreu dem Motto: Das Ganze ließe sich auch in einer ganz anderen Art und Weise erzählen und es wäre – in seinem zeitlichen oder geschichtlichen Kontext – nicht weniger plausibel oder richtig (beispielsweise als Stummfilm, als Comic, als Oper ...).
Zu den Umschreibungen am 4. Akt: Wir glauben nicht, dass einer der hier im Forum Kritisierenden sich positiv geäußert hätte, wenn wir den originalen Ibsen-Text in seiner Gänze verwendet hätten. Da reicht ein Blick in den Text. Die geradezu faschistoiden Äußerungen von Stockmann würden ihn heutzutage – nach der Erfahrung von Auschwitz, Zwangssterilisation und Eugenik – völlig ins Abseits schieben und ihn zu einer Figur machen, die man nicht mehr ernst nehmen muss. Wichtig für uns war die elementare Frage: Wie können wir diese Figur aus heutiger Sicht überhaupt verstehen und für uns nachvollziehen? Und das heißt: Was passiert eigentlich mit ihm in dieser Szene, so dass er am Ende derart den eigenen Untergang provoziert? Welche Rolle spielen da ein gesellschaftliches Umfeld sowie das eigene Verhalten von Stockmann, dass er sich am Ende derart selber ins Aus manövriert? Dass Stockmann ausfallend wird gegenüber der „dummen Volksmasse“ ist eben nicht die Idee eines frustrierten Regisseurs, sondern das ist nun das Originalste, was man bei Ibsen finden kann. Und der Ibsen’sche Gedanke einer suggerierten Mehrheit findet sich heutzutage sehr plausibel in einer Medienanalyse wieder (und das ist nicht per se negativ gemeint): Wenn in einer Zeitung behauptet wird, dass etwas so oder so ist, dann braucht es eine Medienkompetenz, die darum weiß, dass eine solche Behauptung noch lange nicht heißt, dass es auch wirklich so und nicht anders ist. Aber über solche Realitätsbehauptungen werden Meinungen beeinflusst (im negativen Sinne vielleicht auch manipuliert). Dass die Szene dann bei uns letztendlich diese Form gefunden hat, muss man nicht gut heißen oder toll finden, aber auf die Auseinandersetzung kann man sich einlassen, ohne den Machern sofort billige und kalkulierte Provokation oder was auch immer vorzuwerfen. Und der reine Ibsen-Text ist davon sowieso unbenommen. Da kann man eigentlich ganz gelassen sein. Dem tut eine Inszenierung nichts an, weil der steht einfach nur im Regal und kann immer wieder gelesen werden – wenngleich in welcher Übersetzung eigentlich? Wo ist da eigentlich der reine Ibsen? Auf jeden Fall muss man nicht gleich Text oder Autor auf den „Müllhaufen der Theatergeschichte verbannen“ wollen. Sich im Besitz der Wahrheit zu fühlen (wie Stockmann), kann – wie die Geschichte uns zeigt – schnell ins Extrem umschlagen. Nicht ohne Grund meinte Heiner Müller, dass nicht das Böse nach Auschwitz geführt hätte, sondern das Gute. Wer glaubt, das Richtige zu wissen, muss nicht mehr Rücksicht auf andere nehmen, muss nicht mehr in die Welt schauen, muss sich nicht mehr in andere hineinversetzen. Das Raumfahrer-Bild am Anfang der Inszenierung kam genau aus einer solchen Überlegung: In seinem Wahrheitsabsolutismus ist Stockmann letztlich sozial autistisch, abgeschlossen in seinem Anzug, seiner Rakete, seiner Mission. Und trotzdem brauchen wir natürlich solche Leute, die nach den Sternen greifen.
(Regie/ Dramaturgie Volksfeind)
03.11.2010, 00:45
Volksfeind in Helmstedt: Ich bin ein grosser Freund davon, Erwartungshaltungen zu unterlaufen. Jedoch muss sich dadurch ein Gegenwert, besser noch Mehrwert, ergeben. Dies ist in der vorliegenden Inszenierung jedoch nicht der Fall. Und der hochtrabende Anspruch, eine komplexere und ambivalentere Figur "Thomas Stockmann" als bisher zu zeigen, wird an keiner Stelle eingelöst. Dem Eindruck der hier geäußerten Kritiken insbesondere am vierten Akt kann ich nur zustimmen. Die oberlehrerhaften Ergüsse wirken nicht aus der Figur Stockmanns motiviert, und da hier auch noch ganz deutlich Ibsens Text nicht verwendet wird, muss sich das Regieteam wohl oder übel mit diesem ja nun wiederholt geäußertem Vorwurf auseinandersetzen. Dies als Kurzschluss zu bezeichnen, halte ich offen gesagt für, verzeihen sie das Wortspiel - kurzsichtig. Eine Inszenierung, die ein Handbuch benötigt und sich so offen in Erklärungszwang (ich verwende bewusst nicht Erklährungsnot) befindet, muss leider als gescheitert betrachtet werden. Das die Einschübe in schlechtester "Privatfernseh-Manier" im ersten Teil gerade bei Schülern für einige Erheiterung/Auflockerung sorgen, ist billige Effekthascherei. Es wird nichts erzählt, es ergeben sich keine Konsequenzen aus oder für die Handlung, kurz- die "Regieeinfälle" bleiben leere Fassade. Desweiteren sind die Frauenfiguren auf einen klägliches Skelett ihrer selbst zusammengestrichen worden. Sehr bedauernswert, da sowohl Mutter als auch Tochter Stockmann unglaublich starke Figuren sind, und hier auch zwei Schauspielerinnen zu sehen waren, die diese hätten ausfüllen können. Das dann auch der Schluss keine Wirkung hat und dem Original geradezu diametral entgegengesetzt ist, erscheint dann schon als logische Folge einer über weite Strecken unbefriedigenden Textfassung. Wie man Ibsens Werke ganz zeitlos, heutig und ohne sie blindwütig zu zerstören auf die Bühne bringen kann, haben zuletzt das Theater Hannover mit seinem, auch nicht rundherum geglücktem, Volksfeind und das Schauspiel Hamburg mit einer grandiosen Inszenierung des "Baumeister Solness" gezeigt. Von meiner zugegeben recht deutlichen und scharfen Kritik möchte ich ganz ausdrücklich das Ensemble ausnehmen, das eine grandiose Leistung vollbracht hat. Den Theatermachern (übrigens nicht nur in Stendal) wünsche ich den Mut, sich einem Text auch wieder einmal "pur" zu nähern und nicht förmlich verkrampft nach Neu- und Mehrfachdeutungen zu suchen. Herzliche Grüße, Th. Andresson, MA
02.11.2010, 20:42
Volksfeind: ich bin Schüler, und froh, das ich das Stück vorher gelesen habe! Ich hätte sonst als Folge dieser Inszenierung Stück und Dichter auf den Müllhaufen der Theatergeschichte verbannt... Max T. (19 Jahre)
02.11.2010, 16:57
Volksfeind: was uns als Macher des Stückes (Regie/ Dramaturgie) umtreibt: wir meinen nicht, dass man die Haltung und den Text des Protagonisten mit der Haltung der Macher verwechseln sollte. Stockmann ist für uns eine ambivalente Figur – in seiner Selbstbezogenheit, seinem rigorosen Moralismus, auch seinem sozialen Autismus. Dass die Figur ‚oberlehrerhaft’ belehrend wirkt, ist gerade Teil der Inszenierung - und durchaus nicht unsere Haltung. Insofern trägt „diese Belehrung von oben“ zur Meinungsbildung über die Figur Stockmann bei – es scheint nötig, das zu betonen, weil hier zweimal der Kurzschluss begangen wurde, Figur und „Meinung“ der Regie in eins zu setzen. Dass unsere Inszenierung Erwartungshaltungen unterläuft („Ich hatte einen Ibsen erwartet“), halten wir übrigens für eine Stärke des Zugriffs. Die Schüler scheinen damit viel weniger Probleme zu haben...
02.11.2010, 10:58
Volksfeind. Diese Belehrung von oben fand ich auch echt fad. Das hatte was von kleinstädtischer Parteiversammlung. Trotz tollen Schauspielern, wäre sicher noch einiges mehr aus dem Stück herauszuholen gewesen als diese banale und streckenweise langweilige Umsetzung eines großen Stückes. Hoffentlich haben meine Schüler bessere Ideen zum Abi. Karl S., Sassenburg
31.10.2010, 00:04
Tolle Vorstellung "Wie es euch gefällt" in Rathenow! Der Einfall mit dem reinigenden Wasser ist genial. Tolle Schaupieler!
Herzliche Grüße, 2xKegel
29.10.2010, 23:11
Ich war auch da und von fasziniernder Umsetzung würde ich nicht reden. eher von unsäglicher "Um-Schreibung". Ich hatte einen Ibsen erwartet, präsentiert wurde jedoch eine völlig abgedrehte Parabel über Medien, die Dummheit/Ignoranz der großen Masse und den Grössenwahnsinn des Einzelnen. Die überaus hohle und penetrante Belehrung von der Bühne in den Saal hinunter, die als "Ersatz" des 4. Aktes stattfand, war schon fast beleidigend. Ich bin durchaus zu einer eigenen Meinung fähig, dafür braucht es keine pseudo-gesellschaftskritischen Ergüsse von der Bühne herunter, in denen ein Regisseur seinen Frust an der ach so dummen "Volksmasse" kundtuen lässt. Die Erläuterung im Programmheft war im Übrigen auch nicht dazu angetan, mehr Verständniss für diese Inszenierung zu wecken. Es gehört schon eine gehörige Portion Ignoranz und Selbstüberschätzung dazu, um bisherigen Inszenierungen eine "Vernachlässigung" der Komplexität der Hauptfigur vorzuwerfen. Hat das Regieteam etwa eine exclusive Verbindung zum Geist Henrik Ibsens? Und wo wurde die Inszenierung diesen Überlegungen gerecht? Thomas Stockmann war von Anfang bis Ende ein wahnsinniger Aussenseiter- das Ziel, eine emotionale Bindung mit dieser Figur zu verhindern wurde mit Bravour erreicht. Nur sind Ibsens Werke dem Naturalismus zuzuordenen, Brecht's episches Theater, in dem genau diese Distanz zu den handelnden Figuren das Ziel ist, möchte ich da sehen, wo es passt! Schade um ein grosses Stück Welttheater und ein phänomenales Ensemble, dem das inhaltliche Scheitern dieser Inszenierung gewiss nicht vorzuwerfen ist. In diesem Sinne: Liebe Schauspieler des TdA - weiter so. Mit freundlichen Grüssen, Hannes Thalheim
29.10.2010, 19:15
Hallo, ich habe gestern in der Vorstellung "Ein Volksfeind" in der Stadthalle in Gifhorn gesessen, hatte aber nicht mit einer solch faszinierenden Umsetzung des Stücks gerechnet. Mir hat die Inszinierung sehr gut gefallen und die Schauspieler waren echt top! Ich hoffe es ergibt sich die Gelegenheit das Ensemble abermals bestaunen zu dürfen! =)
Glg Tanja
24.10.2010, 14:41
Hallo, ich habe mir gestern " Heute Abend: Lola Blau" angesehen und Chapeau Frau Lüftenegger vor dieser beeindruckenden Leistung. Das Theaterstück muss man gesehen haben.
08.10.2010, 13:54
27.09.2010, 00:01
Gestern habe ich einen besonderen abend im TDA erleben dürfen: "Welche Droge passt zu mir" war ein sehr bewegender Abend, amüsant, und doch zutiefst berührend, mit einer hinreissenden Schauspielerin. Grosses Lob und weiter so, LS
22.09.2010, 17:46
heut die vorstellung "Bomber" in beetzendorf war echt beeindruckend!die geschichte ist mir wirklich sehr nah gegangen und die geschichte wurde toll umgesetzt! das stück hat uns alle sehr berührt und es ist selten, dass einem bei einem theaterstück am ende die tränen kommen...große klasse!
11.09.2010, 19:30
Vielen Dank für eine tolle Norway.Today Vorstellung in Braunschweig. Allen Leuten mit denen ich gesprochen habe, hat es außerordentlich gut gefallen!
Liebe Grüße. A.S.
27.08.2010, 15:33
Kann heute nicht dabei sein... Ich wünsche dem TdA eine tolle Spielzeit, Toi toi toi für die Premieren und eine knackige Party!
Liebe Grüße, Niko
17.08.2010, 15:55
Ein ganz großes Dankeschön an alle Beteiligten vom Faust/Arendsee am 15.08. Ich habe schon viele verschiedene Aufführungen erleben dürfen, aber diese gehörte mit zu den Besten. Ausdrucksstark von allen Schauspielern, die Lichttechnik war gut und das Wetter hat auch mitgemacht. Ich bin hier in Goslar nur am Schwärmen über die hervorragende Inzsenierung.
Herzliche Grüße Ursula Anger
17.08.2010, 15:46
Faust / Arendsee war ein Genuss ohnegleichen.
15.08.2010, 21:49
Faust/ Arendsee spitzenklasse, mit dem Ambiente natürlich toll, freue mich auf das nächste Jahr! Was wohl auf dem Programmzettel in Arendsee stehen wird? Reise natürlich wieder gerne an! Danke für die schöne Vorstellung!BB.
30.07.2010, 11:32
gut
13.07.2010, 21:03
Liebe Grüße aus Berlin ;-) an Herrn Bernd Marquardt von Thomas, Stephanie und Jonas ;-).
28.06.2010, 23:26
Fand La Cage langweilig. K.P.
28.06.2010, 20:49
Was für eine wunderbare letzte "La Cage" Vorstellung - Danke euch!
21.06.2010, 12:04
Faust in Arendsee war einfach toll
03.06.2010, 19:47
Danke für die Reaktion - ist ja auch nicht ganz so tragisch. Der Hauptgrund eines Theaterbesuches ist ja schließlich auch nicht die Verpflegung. Aber gerade wenn man von außerhalb kommt, ist das doch ganz angenehm, wenn es solch eine Möglichkeit gibt. - Ich komme bestimmt wieder! (in Havelberg gibt es kein Theater. . . ).
Gruß - Bernd
31.05.2010, 15:44
Lieber Bernd - es tut uns sehr leid, dass Sie hungrig in die Vorstellung gehen mussten. Im Allgemeinen hat das Team im TheaterCafé eine kleine Auswahl an Speisen parat. Wir haben Ihre Nachricht an das TheaterCafé weitergeleitet und hoffen, dass das nicht wieder vorkommt. MfG Ihr TdA
31.05.2010, 14:02
Bei einer Spielzeit von 18:00 bis fast 21:00Uhr und einer Anreise nach Stendal von fast 1 Stunde mit dem Pkw ist es etwas ungünstig für das Abendbrot. Da sah ich in der Pause erfreut, dass da jemand an einem Tisch Wiener Würstchen verspeist. Ich bestellte auch 2 Portionen. Antwort: "Warme Würstchen gibt es nicht mehr". Aber da ist ja noch eine Tür - drüber steht Restaurant. Aber vielleicht war das ein Teil der Vorstellung (... Wahnsinn!), denn die Tür war zu.
Also werden für eine Vorstellung 4 Wiener Würstchen eingeplant??? -
Gruß - Bernd
28.05.2010, 17:05
19.05.2010, 21:40
HELD MÜLLER: Wir haben Plakate drucken lassen und die Hinweise in Spielplan, Leporello und Minileporello - das ist doch ganz schön viel Werbung für 5 Vorstellungen. MfG Ihr TdA
19.05.2010, 00:05
Warum wird HELD MÜLLER nicht angeworben?
16.05.2010, 18:17
14.05.2010, 21:55
Mona und Lisa: Ein von der Spannung, Situationskomik und der Fülle der unerwarteten Wendungen her geniales Stück, hinreissend gespielt, kurz: ein unvergesslicher Theaterabend!!
14.05.2010, 15:35
Ich war gestern zum ersten Mal bei der "Soljanka" und es war klasse!!! Ein großes Lob an alle und dann bis zum nächsten Mal. :-)
05.05.2010, 00:37
War mal wieder eine geile Jam-Session. :)
25.04.2010, 15:18
Wann findet man euch auf Facebook ;)?
12.04.2010, 10:30
Einfach den Link >Karten< öffnen. In der Zeile oben findet man dann die Rubrik Preise. Alles da!
12.04.2010, 10:25
11.04.2010, 17:30
Wo finde ich bitte die Kartenpreise des TdA und nicht nur die Angabe der Kategorien? Wäre für die Bestellung sehr hilfreich! Danke!
01.04.2010, 12:11
Wo finde ich die Termine für die Jugendclubstücke? warum stehen sie nicht unter "Wann/Was wird gespielt"? ANNIE war doch letztes Jahr ein echter Renner...
29.03.2010, 12:26
Sicher meinen Sie "I love you, you`re perfect, now change." Das läuft wieder am Freitag, 23.4. und 19:30 Uhr im Kleinen Haus. MfG
25.03.2010, 16:26
wann wird dieses tolle musical über die liebe wieder gespielt - ich finde das ensemble wirklich großartig, das darin agiert!
20.03.2010, 12:37
Ob nun Faust mit seinem verzweifelt "gut-böswilligen" Mephisto, das bange Warten auf Godot im französischen Straßencafé, die gewitzte Wanze oder das Nervenkostüm plagende Covergirl - Das TdA hat mich nach früherer Skepsis, unter anderen Intendanten, in dieser Spielzeit völlig überzeugt, was sicher "neben" der guten Inszenierung durch Regie und Dramaturgie vor allem den ausdrucksstarken Schauspielern zu verdanken ist.
Macht weiter so! JFI
06.03.2010, 11:13
„Faust - Der Tragödie I. Teil” am 5.März im Bernburger Theater
Wir waren von der Schule aus dort. Zuerst dachten Viele: Oh Gott wird das langweilig.. (so wie das Buch eben: lang, manchmal missverständlich usw.) Aber das Theaterstück ?? KEINESFALLS LANGWEILIG!!! Und bloß nichts verpassen - keine Mimik, Gestik oder einen anderen versteckten Witz. Das ganze Stück - einfach nur toll !
Ich fand's super! :)
16.02.2010, 18:04
tja-wo ist denn nun die Abstimme für's Konzert am 24.2.??? Ich bin für BEETHOVEN! Meine Frau auch!
15.02.2010, 08:43
Valentinstag - Kulturzentrum Rathenow - Musical "I love you ... your perfect ..."" war sehr schön, hat uns gut gefallen (was man vom Dinner danach nicht sagen konnte :-(( - aber da könnt ihr ja nix für. Musical werd ich wärmstens weiterempfehlen, haben gut gelacht und uns ampüsiert, vielen Dank für den kurzweiligen Valentins-Abend!!!!
06.02.2010, 19:42
19.01.2010, 10:56
Andere Vorstellung gesehen? La Cage aux Folles gefiel mir ausgezeichnet! Ja, das Bühnenbild ist einfach, aber doch absolut funktionell und Dank der grandiosen Darsteller auch nur Beiwerk und nicht Mittelpunkt. Störte mich also gar nicht. Und was die Inszenierung und Regie anbelangt, gefiel mir vor allem das Spiel mit den Emotionen vom derben "Schenkelklopfer" während der Moderation bis zu tiefer Traurigkeit im Finale des ersten Akts. Mir fehlte nichts!
18.01.2010, 11:25
La Cage aux folles wirkt alles in allem ein bisschen billig.
Neben der teilweise wirklich exzellenten schauspielerischen Leistung, waren Inszenierung, Bühnenbild und vorallem Gesang wahrlich grenzwertiger Natur. Schade! Dennoch wünsche ich auch weiterhin viel Erfolg, bin nämlich eigentlich ein sehr regelmäßiger und sonst fast immer begeisterter Zuschauer.
13.01.2010, 19:31
war am WE im schönen stendaler Theater ..doch leider hat mich das was ich da sah nicht überzeugt.
La Cage aux folles war irgendwie tempolos und auch das Bühnenbild war traurig an zusehen.leider.Allerdings war "Die Wanze" (die ich am nächsten Tag auf meinem Plan hatte) eine entzückende,temporeiche und wunderbar umgesetzte Inszinierung.Dafür danke.
27.12.2009, 23:58
ich war in "la cage aux folles" und ich bin begeistert. ich wuerde gern noch ein zweites mal reingehen. großes lob und schoene grueße
20.12.2009, 13:18
19.12.2009, 21:29
04.12.2009, 11:28
Am Sonntag um 16.00 Uhr in Güstrow: Des Kaisers neue Kleider. Eine Mischung aus Slapstick, Gesellschaftskritik und poetischer Kinderphantasie. Sehenswert!!
18.11.2009, 17:57
in güstrow...
ich hoffe doch, dass ich in nächster zeit noch mehr von euch sehen werde!! ^^
es war übrigens das beste theaterstück, das ich je gesehen hab!!!
18.11.2009, 14:01
In welcher Stadt war denn das Gastspiel des "Faust"?
14.11.2009, 10:13
also, ich habe neulich die aufführung von FAUST gesehen und war mehr als begeistert!!!
ich hoffe, dass es noch weitere gastspiele in meiner stadt geben wird!!! ich werde auf jeden fall da sein!! ^^
ps: DER faust war unglaublich...
liebe grüße
06.11.2009, 14:39
Ja, das ist endlich mal eine ordentliche, funktionierende, inforeiche Homepage, ein Lob an den Webmaster und liebe Grüße
22.10.2009, 14:37
14.10.2009, 18:58
Ach, wir werden tolle Angebote für die älteren Zuschauer haben! Neben unseren hochkarätigen Konzerten ist sicherlich der "Godot" ebenso interessant wie Ibsens "Klein Eyolf". Beides Stücke, die man mit Lebenserfahrung noch mal auf einer völlig anderen Ebene sieht.
Öfter reinschauen lohnt sich also! Herzlich Willkommen. S.L.
30.09.2009, 22:47
Theaterqualität misst sich nicht an der Homepage, aber baut mal weiter bei voller Fahrt und lauft nicht auf Grund. Ich war schon vor 43 Jahren Euer Zuschauer! Okay, war ein Weihnachtsmärchen.
Vergesst aber die älteren Zuschauer nicht!
24.09.2009, 17:42
Tolle Homepage
18.09.2009, 16:08
Stimmt absolut. Verzeihung. Ist nachgeholt.
18.09.2009, 12:09
Schick, schick. Es fehlt ein Favicon für die Bookmarks, um das TdA zwischen den anderen Seiten schnell finden zu können. (Das lustige kleine Symbol neben der Adresse im Browser)
17.09.2009, 20:18
Todschick, die Homepage! Wird es auch Fotos aus aktuellen Produktionen geben?
17.09.2009, 18:35
Das kommt noch - wir bauen das Schiff weiter bei voller Fahrt...
17.09.2009, 16:22
schade, dass man bei den einzelnen stücken nicht lesen kann, wer da mitspielt.
schönen gruß von der volksstimme,
nora knappe