Besetzung
| Inszenierung | André Vetters |
| Ed | Markus Achatz |
Ed zielt und schießt. Die beiden Kinder schreien getroffen auf. Dem Vater, der den 12-jährigen Ed mit einem Softgungewehr am Badestrand zur Rede stellt, droht Ed mit Terror gegenüber seinem Sohn in der Schule …
Ed und seine Gang sind der Alptraum ihrer Stadt, unberechenbar, gewalttätig, amoralisch – und kaum zu belangen, da noch nicht strafmündig. Die Geschichte eines jugendlichen Intensivtäters – erzählt nicht aus den Akten einer an Objektivierung interessierten Behörde, sondern als assoziativer, rauschhafter und betont subjektiver Monolog, der jede Idee einer politisch-korrekten Rede provozierend kaltstellt.
Sowohl durch Thema und Zielgruppenbezug als auch durch den Schluss, der unweiger- lich Gespräche provoziert, empfiehlt sich das Stück für das Klassenzimmer. Das Thema der jugendlichen Gewalt liegt offen da, unerklärt, ohne Vorwurf oder Mitleid. Jetzt sind Erklärungen, Erfahrungen, Reaktionen gefragt.
Theater mobil kommt in Schulen und Kindereinrichtungen, zu buchen bei: Randolph Götze, Tel. 03931 – 63 57 15, gastspiel@tda-stendal.de