Dietmar Bertram | Nora Bussenius | Ulrich Cyran | Jochen Gehle | Meike Hedderich | Cordula Jung | Jörn-Udo Kortmann | Jule Kracht | Ruth Messing | Alexander Netschajew | Wolf E. Rahlfs | Jürg Schlachter | Louis Villinger

 
Dietmar Bertram

Dietmar Bertram wurde 1967 in Dormagen geboren und absolvierte eine Schauspielausbildung an der École international de théâtre Lassaad in Brüssel. Von 1991 bis 1995 war er Mitglied des Kinder- und Jugendtheaterensembles unterhaus. Durch Coachings und Workshops des Puppenspielers Neville Tranter entdeckte und entwickelte er seine Leidenschaft für Figurentheater, dem der Puppenbau folgte. 2009 gründete Dietmar Bertram sein Figurentheater »Compagnie Marram«. Neben dem Figurenspiel ist er als Autor, Darsteller und Regisseur tätig.

In der Spielzeit 2018/19 inszenierte Dietmar Betram das Puppenspiel »Der kleine König« nach den Kinderbüchern von Hedwig Munck für alle ab 3 Jahren.

 

Nora Bussenius

Nora Bussenius wurde 1982 in Ost-Berlin geboren. Ihr Studium Schauspiel- und Opernregie absolvierte sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding in München. Währenddessen wurde das Schauspiel Köln auf sie aufmerksam, wo sie von der Spielzeit 2007/08 bis 2011/12 als Regieassistentin arbeitete. Seit der von ihr inszenierten Uraufführung »Schattenstimmen« in Köln, setzt sie gemeinsam mit dem Bühnen- und Kostümbildner Sebastian Ellrich vielerorts Theaterprojekte um. Des Weiteren ist sie Mitglied der STE (Schnelle Theatrale Eingreiftruppe) von Nicolas Stemann. Business arbeitete unter anderem an »Leonce und Lena«, »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« und schuf eigene Uraufführungen wie »Undine, die kleine Meerjungfrau«. Ihre Inszenierungen wurden bereits zu den Mülheimer Theatertagen, zum Heidelberger Stückemarkt und zu den Bayerischen Theatertagen eingeladen, sowie für den Kindertheaterpreis nominiert. Mit »Anne Frank« und »Sechs Tanzstunden in sechs Wochen« war die Regisseurin bereits am Theater der Altmark tätig.

In der Spielzeit 2019/20 inszeniert Nora Bussenius das Weihnachtsmärchen »Die kleine Hexe« von Otfried Preußler für alle ab 5 Jahren.

 

Ulrich Cyran

Ulrich Cyran, der 1956 in Erwitte geboren wurde, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Als Regisseur arbeitet er am Deutschen Stadttheater und in der Freien Szene, wobei er seit 2007 regelmäßig an der Helene-Lange-Schule sowie an der Alexey von Jawlensky Schule in Wiesbaden tätig ist. Neben »Oliver Twist« oder »Sommernachtstraum« inszenierte Cyran auch eigene Stücke wie »Mimikry«. Des Weiteren agiert er als Autor, Dozent und Schauspieler. Während er seit 1999 das Fach Rolle und Gestaltung in Frankfurt am Main lehrt, doziert er seit 2011 ebenfalls in Offenbach am Main im Fach Regie. Cyran war als Schauspieler unter anderem am Theater in »Antigone« und im Fernsehen in »Tatort« und »Das Haus Anubis«, wo er von 2009 bis 2012 mitwirkte, zu sehen.

In der Spielzeit 2019/20 inszeniert Ulrich Cyran »Tschechow-Variationen« in einer extra für das TdA erarbeiteten Fassung.

 

Jochen Gehle

Jochen Gehle absolvierte von 1999 bis 2003 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Anschließend wurde er festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg, ehe er von 2009 bis 2013 als freischaffender Künstler Gastengagements am Centraltheater Leipzig, dem Puppentheater Magdeburg sowie am Theater Grüne Zitadelle in Magdeburg erhielt. Von 2013 bis 2014 war Jochen Gehle festes Ensemblemitglied in dem Musicalerfolg »Gefährten«, welches am Stage Theater des Westens in Berlin aufgeführt wurde.

Am Theater der Altmark konnte man Jochen Gehle bereits in Produktionen wie z.B. »Nathan der Weise«, »Die Palästinenserin« oder »Die Wiedervereinigung der beiden Koreas« als Gastschauspieler erleben.  Außerdem erarbeitete er gemeinsam mit Regisseur Yaron Goldstein die Stückfassung des Buchs »Zwölf heißt, Ich liebe dich«, die in der Spielzeit 2016/17 am TdA uraufgeführt wurde. In der Spielzeit 2018/19 erarbeitete er die Stückfassung für »Jenseits der blauen Grenze«. Bei dem Klassenzimmerstück »Mein Sommer mit Mucks« führte er Regie, welches 2017/18 uraufgeführt wurde und auch in dieser Spielzeit als Klassenzimmerstück gezeigt wird.

In der Spielzeit 2019/20 inszeniert Jochen Gehle »4Min 12Sek«, das recherchebasierte Theaterprojekt »Wende.Punkte« und die Uraufführung des Klassenzimmerstück »Freie Wahl«.

 

Meike Hedderich

Meike Hedderich wurde 1990 in Bergisch-Gladbach geboren. Nach diversen Hospitanzen u.a. am Staatstheater Karlsruhe studiert sie in Rostock Germanistik und Sprachliche Kommunikation. Von 2010 bis 2013 arbeitet sie als Regieassistentin an der Badischen Landesbühne Bruchsal, wo sie auch eigene Projekte realisierte, und am Theater Heidelberg. Seit Herbst 2013 studiert sie Regie an der der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt.
In der Spielzeit 2018/19 führte sie Regie  bei der Uraufführung des Klassenzimmerstücks »Risse in den Wörtern« am TdA. In der Spielzeit 2019/20 inszeniert Meike Hedderich das Puppenspiel »Zwei Monster« nach Gertrud Pigor und dem Bilderbuch »Two Monster« von David McKee für alle ab 3 Jahren.

 

Cordula Jung

Cordula Jung stammt aus Landsberg und studierte zunächst Kommunikationswissenschaft an der LMU München, bevor sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding ein Regiestudium absolvierte, das sie 2007 mit der Inszenierung von Jordi Galcerans »Die Grönholm-Methode« am Metropol Theater München abschloss.  

Von 2007 bis 2011 war sie als Regieassistentin im Schauspiel am Staatstheater Nürnberg engagiert. Eigene Regiearbeiten in dieser Zeit waren »Das Produkt« von Mark Ravenhill, »Olgas Raum« von Dea Loher, »Schnee« von Orhan Pamuk und zuletzt »Der Hässliche« von Marius von Mayenburg. Weitere wichtige Regiearbeiten waren 2009 »Tagträumer« am Südthüringischen Staatstheater Meiningen und 2010 »Das Maß der Dinge« im Metropoltheater sowie »Theatre Piece« von John Cage an der Oper St. Gallen.

Ab 2011 war sie freiberuflich tätig und organisierte 2012 das internationale Kinder- und Jugendtheaterfestival »Schöne Aussicht« am JES. Am Mainfrankentheater Würzburg inszenierte sie in der Spielzeit 2013/14 die Stückentwicklung »GeldGeldGeld«. Außerdem ist sie als Regisseurin am Theater Ulm tätig. Nach »Unser Lehrer ist ein Troll« von Dennis Kelly und dem Monolog »Welche Droge passt zu mir?« von Kai Hensel inszenierte sie dort in der Spielzeit 2015/16 »Wie im Himmel« von Kay Pollak. In der Spielzeit 2017/18 folgte eine Inszenierung von »Der Geizige« von Molière.

Am TdA ist sie seit der Spielzeit 2013/14 als Dramaturgin und Regisseurin engagiert. Außerdem leitet sie das Junge TdA. Wichtige Regiearbeiten am TdA waren »Nina und Paul«, »Ritter Roland«, »Buddenbrooks«, »Ick wunder mir über jarnischt mehr«, »Foxfinder«. In der Spielzeit 2018/19 führte sie Regie bei »Die Wiedervereinigung der beiden Koreas«, bei der Wiederaufnahme-Premiere von »Ritter Roland« und bei den Klassenzimmerstücken »Deine Helden – Meine Träume« und »Schlafen Fische?«.

In der Spielzeit 2019/20 inszeniert Cordula Jung den Liederabend »Bestellt und nicht abgeholt«, das Swing-Projekt mit der Big Band der Musik- und Kunstschule Stendal »That's Life!«, das Weihnachtsprogramm »Rockin' around the Christmas Tree«, die Uraufführung »Roland rettet die Hanse« und die Szenische Lesung »Die Werkstatt der Schmetterlinge«.

 

Jörn-Udo Kortmann

Jörn-Udo Kortmann, 1975 geboren, ist Theaterregisseur sowie Sänger und Texter der Rockband »Offshore Preachers«. Er assistierte am Schauspiel Hannover und am Schauspiel Essen, wo er im Jahr 2000 zu inszenieren begann und den Jugendclub »Spieltrieb« leitete. Seine Regietätigkeit führte Kortmann an verschiedene Theater in Deutschland, aber auch nach Rio de Janeiro und Liverpool, wo er 2002 für »Notes from Underground« von Eric Bogosian den Royal Shakespeare Company Award für Nachwuchsregie gewann. Im Rheinischen Landestheater in Neuss inszenierte er das mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Stück »Hanglage Meerblick« von David Mamet. Seit 1998 singt er in Liederabenden, vor allem in Essen »Männerschmerz« und »Love `n Death«.

In der Spielzeit 2019/20 inszeniert Jörn-Udo Kortmann »Der rote Löwe«. 

Jule Kracht

Jule Kracht wurde 1977 in Hamburg geboren. Nach ihrem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover arbeitete sie lange Zeit als festes Ensemblemitglied sowie Regisseurin am Schnawwl des Nationaltheaters Mannheim. Neben »Gehört das so??! – Die Geschichte von Elvis« oder »Aschenputtel« inszenierte sie einige Musiktheater. Seit 2013 arbeitet Kracht als freie Regisseurin an verschiedenen Theatern in ganz Deutschland. Des Weiteren ist sie Mitglied von »sechzig 90«, einem Theaterkollektiv in Rüsselsheim, das eigene Stücke entwickelt und uraufführt.

In der Spielzeit 2019/20 inszeniert Jule Kracht »Effi Briest«. 

 

Ruth Messing

Ruth Messing studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien. Ab 2009 arbeitete sie als Regieassistentin zunächst an der Badischen Landesbühne und seit 2011 am Schauspiel Hannover. Seit 2005 ist sie auch als Regisseurin tätig und inszenierte u.a. »Schwestern« von Theo Fransz, »Wir alle für immer zusammen« von Guus Kuijer und »Ihr Lieben, viel zu weit entfernten« von Conny Frühauf. 2011 erhielt sie ein Stipendium der Richard Wagner Gesellschaft für die Festspiele in Bayreuth. Mit »Schillers Räuber, ein Abend für fünf Spieler und einen Geräuschemacher« am Schauspiel Hannover, wurde sie 2014 zum 4. Norddeutschen Jugendtheatertreffen »Hart am Wind« eingeladen und in der Kritikerumfrage Theater heute für die beste Inszenierung nominiert. Seit 2015 arbeitet Ruth Messing als freie Regisseurin und inszeniert u.a. am Landestheater Linz, DT Göttingen, Theater Magdeburg, Thalia Theater Halle und dem Stadttheater Bremerhaven.

In der Spielzeit 2018/19 inszenierte sie das Familienstück »Die Biene im Kopf« am TdA. In dieser Spielzeit führt sie Regie bei »Shakespeares sämtliche Werke (leicht gekürzt)«.

 

Alexander Netschajew

Alexander Netschajew war von der Spielzeit 2012/13 bis 2018 als geschäftsführender Intendant am TdA tätig. Davor war er 2008 Intendant des Stadttheaters Landsberg, von 2004 bis 2007 leitete er die Sparten Theater und Musiktheater an der Pasinger Fabrik GmbH, München. Im Herbst 2011 schloss er den Studiengang Theater- und Musikmanagement an der LMU München ab.

Münchens Kleinstes Opernhaus (das Musiktheater in der Pasinger Fabrik) wurde durch die bundesweite Initiative »Deutschland – Land der Ideen« für außerordentliche innovative Leistungen ausgezeichnet. Alexander Netschajew kooperierte während seiner Amtszeit erfolgreich mit dem Bayerischen Fernsehen; so wurde z.B. seine Neubearbeitung von Mozarts »Hochzeit des Figaro« (2006) komplett aufgezeichnet und mehrfach auf BRalpha ausgestrahlt; zudem wurde diese Produktion mehr als 100 Mal gespielt und erreichte weit über 10.000 Zuschauer.

In Landsberg am Lech setzte er mit seiner Inszenierung von Ernst Waldbrunns autobiografischem Drama »Die Flucht« neue Maßstäbe: er brachte dieses vielschichtige Werk über Theater im Nationalsozialismus nach über 40 Jahren wieder auf die Bühne, verwirklichte damit nach 60 Jahren die erste Eigenproduktion des Stadttheaters Landsberg und bot der aufmarschierenden NPD die künstlerische Stirn. Sein Spielplan versinnbildlichte die eindeutige Distanzierung der Landsberger Bürger vom braunen Gedankengut, der längst stattgefundenen Emanzipation vom einstigen Image der »Stadt der Jugend«.

Wichtige Regiearbeiten am TdA waren »Kabale und Liebe«, »In Zeiten des abnehmenden Lichts«, »Iphigenie auf Tauris«, »Nathan der Weise« und »Antigone«. Mit der Inszenierung »Faust. Der Tragödie erster Teil« in der Spielzeit 2018/19 verabschiedete er sich vom Theater der Altmark. 

 

Wolf E. Rahlfs

Wolf E. Rahlfs studierte von 1998 bis 2001 Schauspiel am Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA). Im Anschluss folgte ein Regiestudium an der Middlesex University in London. Zeitweise studierte er auch an der York University in Toronto.

Von 2003 bis 2006 war Rahlfs Ensemblemitglied an der Badischen Landesbühne. Danach arbeitete er als freischaffender Schauspieler und Regisseur und stand in etwa 30 Produktionen auf der Bühne. Er realisierte darüber hinaus etwa 25 Inszenierungen, u.a. an der Badischen Landesbühne, dem Theater Koblenz, dem Deutschen Staatstheater Temeswar in Rumänien sowie dem Soho Theatre London.

Am Londoner Battersea Arts Centre inszenierte Rahlfs 2003 die Welturaufführung seiner Adaption von Frank Zappas einzigem Musical »Thing-Fish«.

Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und auf Festivals eingeladen. Unter anderem gewann er 2009 für seine Interpretation von Euripides »Bakchen« beim Internationalen Festival für Theaterregie in Leipzig (heute: Versionale) zunächst den Jury- und beim Finale in Trient den Publikumspreis. Seine Inszenierung von Heinrich von Kleists »Michael Kohlhaas«, nach eigener Adaption, war 2012 für den INTHEGA-Theaterpreis »Neuberin« nominiert

Sein inszenatorisches Interesse gilt neben klassischen Stoffen, insbesondere Shakespeare und Schiller, v.a. der zeitgenössischen Dramatik. Außerdem interessiert ihn die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Theatern und der sogenannten »Freien Szene«. In diesem Zusammenhang koordinierte Rahlfs 2016 das institutionsübergreifende Projekt »Shakespeare – Liebe, Tod & Traum« als Koproduktion zwischen dem Theater Koblenz und dem Landesverband professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz (laprofth).

Wolf E. Rahlfs ist seit der Spielzeit 2018 / 2019 geschäftsführender Intendant am Theater der Altmark.

Regiearbeiten am TdA waren in der Spielzeit 2018/19 »Cabaret« und »Tod eines Handlungsreisenden«. In der Spielzeit 2019/20 inszeniert er »Die lächerliche Finsternis«, »24 Stunden im Leben einer Frau« und »Judas«.

 

Jürg Schlachter

Jürg Schlachter wurde 1957 in Schaffhausen in der Schweiz geboren. Bevor er sich an der Schauspielakademie Zürich zum Schauspieler ausbilden ließ, war er bereits Bankkaufmann. Engagements führten ihn 1981 für drei Jahre nach München ans Theater der Jugend; weitere Stationen waren Salzburg und das Staatstheater in Darmstadt, bevor er sich 1988 erneut am Theater der Jugend für zwei Spielzeiten verpflichtete. Seit 1990 arbeitet er frei als Schauspieler, Regisseur, Autor und Lehrer. Als Regisseur arbeitete er zuerst in der Münchner freien Szene, später an der Landesbühne Esslingen, am Theater der Stadt Aalen, am Stadttheater Konstanz sowie am Deutschen Theater Göttingen. Jürg Schlachters Spektrum erstreckt sich auch auf Kindertheaterstücke sowie Titel aus dem Bereich des Musiktheaters, z.B. »Comedian Harmonists« von Greiffenhagen/Wittenbrink, Wittenbrinks »Sekretärinnen«, das Muh!sical »Die Kuh, die wollt ins Kino gehen« oder »Don Giovanni« von Giuseppe Gazzaniga.

In den letzten zehn Jahren entstanden so zahlreiche Inszenierungen z.B. an den Stadttheatern in Ingolstadt und Erlangen, am Landestheater Dinkelsbühl sowie in Augsburg, Bregenz und Fürth. Seit 2002 unterrichtet Jürg Schlachter regelmäßig an der etablierten Privatschule »Schauspiel München«. Am TdA inszenierte er in den letzten Jahren unter anderem die Weihnachtsmärchen »Pinocchio« und »Hänsel und Gretel« sowie die Familienstücke »Wir alle für immer zusammen« und »Draußen bleiben«. Außerdem inszenierte er die Komödie »Alles über Liebe«, die drei Jahre lang überaus erfolgreich in Stendal und an zahlreichen Gastspielorten gezeigt wurde. In der aktuellen Spielzeit ist von ihm das Puppenspiel »Ein Schaf fürs Leben« zu sehen.

 
Louis Villinger

Louis Villinger wurde 1982 in München geboren. Nach einem Gastsemester Schauspiel entwickelte er erste Inszenierungen in der freien Theaterszene und mit dem Jugendclub der Staatstheater in München. 2005 bis 2009 studierte er Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Während der Ausbildung assistierte er an der Bayerischen Staatsoper und den Münchner Kammerspielen und arbeitete dort mit Christof Loy und Andreas Kriegenburg zusammen. Für die Spielzeit 2011/12 war er als Regie- und Dramaturgieassistent am Jungen Ensemble Stuttgart (JES) engagiert. Seither arbeitet Louis Villinger als freiberuflicher Regisseur und Theaterpädagoge. Seit 2010 hat er außerdem einen Lehrauftrag an der Sommerakademie Neuburg. Dort inszeniert er regelmäßig Stücke mit Jugendlichen. In den vergangenen Jahren brachte er in diesem Rahmen u.a. »Die Farm der Tiere«, »Momo«, »Das Dschungelbuch«, »Die Perlmutterfarbe« und »Ein Sommernachtstraum« auf die Bühne.  

Für das Kulturmobil Niederbayern inszenierte er in den letzten Jahren das Jugendstück »An der Arche um acht«, die Komödie »Indien« und das Schauspiel »Räuber Kneißl«. In der Spielzeit 2016/17 arbeitete er erstmals am Theater Ansbach und inszenierte dort die Sommertheaterproduktion »Cyrano«. Mit der Inszenierung des Weihnachtsmärchens »Die Schneekönigin« in der Spielzeit 2017/18 setzte er seine Arbeit in Ansbach fort. Am TdA führte er bisher Regie bei »Gretchen 89ff.«, »Deutschland. Ein Wintermärchen«, »Benefiz«, »Saturn kehrt zurück« und »Die Leiden des jungen Werther.« Diese Arbeit wurde im Juni 2015 mit dem 1. Stendaler Theaterpreis »Regie« ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 führte er Regie bei dem englischsprachigen Klassenzimmerstück »The Weight of Water« und dem Schauspiel »Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone« für das er erneut den Theaterpreis »Regie« des Theaterfördervereins erhielt. In der Spielzeit 2017/18 inszenierte er »Verbrennungen«., ebenfalls mit dem Theaterpreis »Regie« gewürdigt. Außerdem leitet er seit der Spielzeit 2015/16 den Jugendclub Schauspiel 2 und brachte in der vergangenen Spielzeit mit den Jugendlichen »Monster« von David Greig, »Das Tierreich« von Nolte Decar und „Punk Rock“ von Simon Stephens auf die Bühne.

In der aktuellen Spielzeit ist von ihm das Jugendstück »Jenseits der blauen Grenze« und »All das Schöne« zu sehen. In der Spielzeit 2019/20 inszeniert Louis Villinger das Familienstück »Patricks Trick«.

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