Dietmar Bertram | Joerg Bitterich | Beate Dieckmann | Jochen Gehle | Meike Hedderich | Cordula Jung | Vincent Kraupner | Ruth Messing | Alexander Netschajew | Wolf E. Rahlfs | Jürg Schlachter | Louis Villinger | Kerstin Ried

Dietmar Bertram

Dietmar Bertram wurde 1967 in Dormagen geboren und absolvierte eine Schauspielausbildung an der École international de théâtre Lassaad in Brüssel. Von 1991 bis 1995 war er Mitglied des Kinder- und Jugendtheaterensembles unterhaus. Durch Coachings und Workshops des Puppenspielers Neville Tranter entdeckte und entwickelte er seine Leidenschaft für Figurentheater, dem der Puppenbau folgte. 2009 gründete Dietmar Bertram sein Figurentheater »Compagnie Marram«. Neben dem Figurenspiel ist er als Autor, Darsteller und Regisseur tätig.

In der Spielzeit 2018/19 inszeniert Dietmar Betram das Puppenspiel »Der kleine König« nach den Kinderbüchern von Hedwig Munck für alle ab 3 Jahren.

Joerg Bitterich

Joerg Bitterich wurde in Stuttgart geboren und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Schauspieler. Nach diversen Engagements arbeitet er seit 2004 als freischaffender Regisseur. Joerg Bitterich inszenierte Stücke von Heiner Müller, Sarah Kane, Tankred Dorst, Goethe, Büchner und Marivaux unter anderem am Staatstheater Braunschweig, dem Theater Bamberg und an den Kammerspielen Paderborn. Seit 2013 ist er Leiter des Kinder- und Jugendtheaters der Landesbühne Bruchsaal. Am Theater der Altmark inszeniert Joerg Bitterich in der Spielzeit 2018/19 das Weihnachtsmärchen »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel«.

Beate Dieckmann

Beate Dieckmann absolvierte 2000 ihr Studium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Berlin, Abteilung Puppenspiel. Nach dem Studium arbeitete sie sowohl als Puppenspielerin mit eigenen Produktionen als auch als Schauspielerin in der Veranstaltungs-GmbH »Tradition« in Berlin und in anderen Städten Deutschlands.

Von 2005 bis 2010 spielte sie die Hauptrolle im OpenAirTheater Grevesmühlen. Zeitgleich stand das Kinder- und Jugendtheater der Musikschule »Carl Orff« Grevesmühlen unter ihrer Leitung. Heute arbeitet sie freischaffend in Berlin, u.a. in der Orientshow »Madi – Zelt der Sinne«. In der Spielzeit 2012/13 inszenierte sie mit dem Puppenspiel »Die drei kleinen Schweinchen« erstmals am TdA. Mit dem Puppenspiel »Das Traumfresserchen« folgte in der Spielzeit 2016/17 ihre zweite Regiearbeit für das TdA. Auch in der Spielzeit 2018/19 wird »Das Traumfresserchen« im TPZ und in Kitas und Kindergärten zu sehen sein.

Jochen Gehle

Jochen Gehle absolvierte von 1999 bis 2003 ein Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« in Berlin. Anschließend wurde er festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg, ehe er von 2009 bis 2013 als freischaffender Künstler Gastengagements am Centraltheater Leipzig, dem Puppentheater Magdeburg sowie am Theater Grüne Zitadelle in Magdeburg erhielt. Von 2013 bis 2014 war Jochen Gehle festes Ensemblemitglied in dem Musicalerfolg »Gefährten«, welches am Stage Theater des Westens in Berlin aufgeführt wurde.

Am Theater der Altmark konnte man Jochen Gehle bereits in Produktionen wie z.B. »Nathan der Weise« oder »Die Palästinenserin« als Gastschauspieler erleben. Auch in der aktuellen Spielzeit verstärkt er das feste Ensemble das TdA als regelmäßiger Gast. Außerdem erarbeitete er gemeinsam mit Regisseur Yaron Goldstein die Stückfassung des Buchs »Zwölf heißt, Ich liebe dich«, die in der Spielzeit 2016/17 am TdA uraufgeführt wurde. In der Spielzeit 2018/19 erarbeitet er die Stückfassung für »Jenseits der blauen Grenze«. Bei dem Klassenzimmerstück »Mein Sommer mit Mucks« führte er Regie, welches 2017/18 uraufgeführt wurde und auch in dieser Spielzeit als Klassenzimmerstück gezeigt wird.

Meike Hedderich

Meike Hedderich wurde 1990 in Bergisch-Gladbach geboren. Nach diversen Hospitanzen u.a. am Staatstheater Karlsruhe studiert sie in Rostock Germanistik und Sprachliche Kommunikation. Von 2010 bis 2013 arbeitet sie als Regieassistentin an der Badischen Landesbühne Bruchsal, wo sie auch eigene Projekte realisierte, und am Theater Heidelberg. Seit Herbst 2013 studiert sie Regie an der der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt.
In der Spielzeit 2018/19 inszeniert sie am Theater der Altmark das Klassenzimmerstück »Risse in den Wörtern« in einer Uraufführung.

Cordula Jung

Cordula Jung stammt aus Landsberg und studierte zunächst Kommunikationswissenschaft an der LMU München, bevor sie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding ein Regiestudium absolvierte, das sie 2007 mit der Inszenierung von Jordi Galcerans »Die Grönholm-Methode« am Metropol Theater München abschloss.  

Von 2007 bis 2011 war sie als Regieassistentin im Schauspiel am Staatstheater Nürnberg engagiert. Eigene Regiearbeiten in dieser Zeit waren »Das Produkt« von Mark Ravenhill, »Olgas Raum« von Dea Loher, »Schnee« von Orhan Pamuk und zuletzt »Der Hässliche« von Marius von Mayenburg. Weitere wichtige Regiearbeiten waren 2009 »Tagträumer« am Südthüringischen Staatstheater Meiningen und 2010 »Das Maß der Dinge« im Metropoltheater sowie »Theatre Piece« von John Cage an der Oper St. Gallen.

Ab 2011 war sie freiberuflich tätig und organisierte 2012 das internationale Kinder- und Jugendtheaterfestival »Schöne Aussicht« am JES. Am Mainfrankentheater Würzburg inszenierte sie in der Spielzeit 2013/14 die Stückentwicklung »GeldGeldGeld«. Außerdem ist sie als Regisseurin am Theater Ulm tätig. Nach »Unser Lehrer ist ein Troll« von Dennis Kelly und dem Monolog »Welche Droge passt zu mir?« von Kai Hensel inszenierte sie dort in der Spielzeit 2015/16 »Wie im Himmel« von Kay Pollak. In der Spielzeit 2017/18 folgte eine Inszenierung von »Der Geizige« von Molière.

Am TdA ist sie seit der Spielzeit 2013/14 als Dramaturgin und Regisseurin engagiert. Außerdem leitet sie das Junge TdA. Wichtige Regiearbeiten am TdA waren »Nina und Paul«, »Ritter Roland«, »Buddenbrooks«, »Ick wunder mir über jarnischt mehr«, »Foxfinder«. In der Spielzeit 2017/18 führt sie Regie bei »Der singende Waschsalon«, »Winckelmanns Traum«, »Pippi Langstrumpf« und »Deine Helden – meine Träume«.

In der Spielzeit 2017/18 führt sie Regie bei »Die Wiedervereinigung der beiden Koreas« und bei der Wiederaufnahme-Premiere von »Ritter Roland«.

Vincent Kraupner

Vincent Kraupner wurde in München geboren und begann ein Schauspiel- und Klarinettenstudium am Conservatoire National in Avignon, bevor er den Diplomstudiengang in Sprache, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau absolvierte. Als Regieassistent war er unter anderem am Staatstheater Nürnberg und den Salzburger Festspielen tätig und sammelte Erfahrungen bei Gil Mehmert. Im Jahre 2008 initiierte er das Stadtteilkulturprojekt »Moosach macht Oper«, das von der Stadt München unterstützt wurde. Seither brachte er mit großem Erfolg Musiktheater-Produktionen, wie zum Beispiel die Märchenoper »Hänsel und Gretel« von Humperdinck auf die Bühne. Schwerpunkt seiner Inszenierungen sind deutschsprachige Erstaufführungen insbesondere französischer Dramatiker. Darüber hinaus führt er Regie in deutsch-französischen Koproduktionen.

Weiterhin ist Vincent Kraupner als Dozent für Schauspiel in Deutschland und Frankreich tätig und übersetzt Theatertexte und Libretti aus dem Französischen und Italienischen. Seit 2014 leitet er die renommierte Neue Münchner Schauspielschule. Im Theater der Altmark inszenierte Vincent Kraupner in der Spielzeit 2015/16 »Im weißen Rössl«. Mit der Komödie »Trennung für Feiglinge« folgte seine zweite Regiearbeit für das TdA, die in der Spielzeit 2018/19 wieder aufgenommen wird.

Ruth Messing

Ruth Messing studierte Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien. Ab 2009 arbeitete sie als Regieassistentin zunächst an der Badischen Landesbühne und seit 2011 am Schauspiel Hannover. Seit 2005 ist sie auch als Regisseurin tätig und inszenierte u.a. »Schwestern« von Theo Fransz, »Wir alle für immer zusammen« von Guus Kuijer und »Ihr Lieben, viel zu weit entfernten« von Conny Frühauf. 2011 erhielt sie ein Stipendium der Richard Wagner Gesellschaft für die Festspiele in Bayreuth. Mit »Schillers Räuber, ein Abend für fünf Spieler und einen Geräuschemacher« am Schauspiel Hannover, wurde sie 2014 zum 4. Norddeutschen Jugendtheatertreffen »Hart am Wind« eingeladen und in der Kritikerumfrage Theater heute für die beste Inszenierung nominiert. Seit 2015 arbeitet Ruth Messing als freie Regisseurin und inszeniert u.a. am Landestheater Linz, DT Göttingen, Theater Magdeburg, Thalia Theater Halle und dem Stadttheater Bremerhaven.

In der Spielzeit 2018/19 inszeniert sie das Familienstück »Die Biene im Kopf« am Theater der Altmark.

Alexander Netschajew

Alexander Netschajew war von der Spielzeit 2012/13 bis 2018 als geschäftsführender Intendant am TdA tätig. Davor war er 2008 Intendant des Stadttheaters Landsberg, von 2004 bis 2007 leitete er die Sparten Theater und Musiktheater an der Pasinger Fabrik GmbH, München. Im Herbst 2011 schloss er den Studiengang Theater- und Musikmanagement an der LMU München ab.

Münchens Kleinstes Opernhaus (das Musiktheater in der Pasinger Fabrik) wurde durch die bundesweite Initiative »Deutschland – Land der Ideen« für außerordentliche innovative Leistungen ausgezeichnet. Alexander Netschajew kooperierte während seiner Amtszeit erfolgreich mit dem Bayerischen Fernsehen; so wurde z.B. seine Neubearbeitung von Mozarts »Hochzeit des Figaro« (2006) komplett aufgezeichnet und mehrfach auf BRalpha ausgestrahlt; zudem wurde diese Produktion mehr als 100 Mal gespielt und erreichte weit über 10.000 Zuschauer.

In Landsberg am Lech setzte er mit seiner Inszenierung von Ernst Waldbrunns autobiografischem Drama »Die Flucht« neue Maßstäbe: er brachte dieses vielschichtige Werk über Theater im Nationalsozialismus nach über 40 Jahren wieder auf die Bühne, verwirklichte damit nach 60 Jahren die erste Eigenproduktion des Stadttheaters Landsberg und bot der aufmarschierenden NPD die künstlerische Stirn. Sein Spielplan versinnbildlichte die eindeutige Distanzierung der Landsberger Bürger vom braunen Gedankengut, der längst stattgefundenen Emanzipation vom einstigen Image der »Stadt der Jugend«.

Wichtige Regiearbeiten am TdA waren »Kabale und Liebe«, »In Zeiten des abnehmenden Lichts«, »Iphigenie auf Tauris«, »Nathan der Weise« und »Antigone«. Mit der Inszenierung »Faust. Der Tragödie erster Teil« in der Spielzeit 2018/19 verabschiedet er sich vom Theater der Altmark. 

Wolf E. Rahlfs

Wolf E. Rahlfs studierte von 1998 bis 2001 Schauspiel am Liverpool Institute for Performing Arts (LIPA). Im Anschluss folgte ein Regiestudium an der Middlesex University in London. Zeitweise studierte er auch an der York University in Toronto.

Von 2003 bis 2006 war Rahlfs Ensemblemitglied an der Badischen Landesbühne. Danach arbeitete er als freischaffender Schauspieler und Regisseur und stand in etwa 30 Produktionen auf der Bühne. Er realisierte darüber hinaus etwa 25 Inszenierungen, u.a. an der Badischen Landesbühne, dem Theater Koblenz, dem Deutschen Staatstheater Temeswar in Rumänien sowie dem Soho Theatre London.

Am Londoner Battersea Arts Centre inszenierte Rahlfs 2003 die Welturaufführung seiner Adaption von Frank Zappas einzigem Musical »Thing-Fish«.

Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und auf Festivals eingeladen. Unter anderem gewann er 2009 für seine Interpretation von Euripides »Bakchen« beim Internationalen Festival für Theaterregie in Leipzig (heute: Versionale) zunächst den Jury- und beim Finale in Trient den Publikumspreis. Seine Inszenierung von Heinrich von Kleists »Michael Kohlhaas«, nach eigener Adaption, war 2012 für den INTHEGA-Theaterpreis »Neuberin« nominiert

Sein inszenatorisches Interesse gilt neben klassischen Stoffen, insbesondere Shakespeare und Schiller, v.a. der zeitgenössischen Dramatik. Außerdem interessiert ihn die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen Theatern und der sogenannten »Freien Szene«. In diesem Zusammenhang koordinierte Rahlfs 2016 das institutionsübergreifende Projekt »Shakespeare – Liebe, Tod & Traum« als Koproduktion zwischen dem Theater Koblenz und dem Landesverband professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz (laprofth).

Wolf E. Rahlfs ist ab der Spielzeit 2018 / 2019 geschäftsführender Intendant am Theater der Altmark.

In der Spielzeit 2018/19 führt er Regie bei »Cabaret« und »Tod eines Handlungsreisenden«.



Jürg Schlachter

Jürg Schlachter wurde 1957 in Schaffhausen in der Schweiz geboren. Bevor er sich an der Schauspielakademie Zürich zum Schauspieler ausbilden ließ, war er bereits Bankkaufmann. Engagements führten ihn 1981 für drei Jahre nach München ans Theater der Jugend; weitere Stationen waren Salzburg und das Staatstheater in Darmstadt, bevor er sich 1988 erneut am Theater der Jugend für zwei Spielzeiten verpflichtete. Seit 1990 arbeitet er frei als Schauspieler, Regisseur, Autor und Lehrer. Als Regisseur arbeitete er zuerst in der Münchner freien Szene, später an der Landesbühne Esslingen, am Theater der Stadt Aalen, am Stadttheater Konstanz sowie am Deutschen Theater Göttingen. Jürg Schlachters Spektrum erstreckt sich auch auf Kindertheaterstücke sowie Titel aus dem Bereich des Musiktheaters, z.B. »Comedian Harmonists« von Greiffenhagen/Wittenbrink, Wittenbrinks »Sekretärinnen«, das Muh!sical »Die Kuh, die wollt ins Kino gehen« oder »Don Giovanni« von Giuseppe Gazzaniga.

In den letzten zehn Jahren entstanden so zahlreiche Inszenierungen z.B. an den Stadttheatern in Ingolstadt und Erlangen, am Landestheater Dinkelsbühl sowie in Augsburg, Bregenz und Fürth. Seit 2002 unterrichtet Jürg Schlachter regelmäßig an der etablierten Privatschule »Schauspiel München«. Am TdA inszenierte er in den letzten Jahren unter anderem die Weihnachtsmärchen »Pinocchio« und »Hänsel und Gretel« sowie die Familienstücke »Wir alle für immer zusammen« und »Draußen bleiben«. Außerdem inszenierte er die Komödie »Alles über Liebe«, die drei Jahre lang überaus erfolgreich in Stendal und an zahlreichen Gastspielorten gezeigt wurde. In der aktuellen Spielzeit ist von ihm das Puppenspiel »Ein Schaf fürs Leben« zu sehen.

Louis Villinger

Louis Villinger wurde 1982 in München geboren. Nach einem Gastsemester Schauspiel entwickelte er erste Inszenierungen in der freien Theaterszene und mit dem Jugendclub der Staatstheater in München. 2005 bis 2009 studierte er Regie an der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Während der Ausbildung assistierte er an der Bayerischen Staatsoper und den Münchner Kammerspielen und arbeitete dort mit Christof Loy und Andreas Kriegenburg zusammen. Für die Spielzeit 2011/12 war er als Regie- und Dramaturgieassistent am Jungen Ensemble Stuttgart (JES) engagiert. Seither arbeitet Louis Villinger als freiberuflicher Regisseur und Theaterpädagoge. Seit 2010 hat er außerdem einen Lehrauftrag an der Sommerakademie Neuburg. Dort inszeniert er regelmäßig Stücke mit Jugendlichen. In den vergangenen Jahren brachte er in diesem Rahmen u.a. »Die Farm der Tiere«, »Momo«, »Das Dschungelbuch«, »Die Perlmutterfarbe« und »Ein Sommernachtstraum« auf die Bühne.  

Für das Kulturmobil Niederbayern inszenierte er in den letzten Jahren das Jugendstück »An der Arche um acht«, die Komödie »Indien« und das Schauspiel »Räuber Kneißl«. In der Spielzeit 2016/17 arbeitete er erstmals am Theater Ansbach und inszenierte dort die Sommertheaterproduktion »Cyrano«. Mit der Inszenierung des Weihnachtsmärchens »Die Schneekönigin« in der Spielzeit 2017/18 setzte er seine Arbeit in Ansbach fort. Am TdA führte er bisher Regie bei »Gretchen 89ff.«, »Deutschland. Ein Wintermärchen«, »Benefiz«, »Saturn kehrt zurück« und »Die Leiden des jungen Werther.« Diese Arbeit wurde im Juni 2015 mit dem 1. Stendaler Theaterpreis »Regie« ausgezeichnet. In der Spielzeit 2016/17 führte er Regie bei dem englischsprachigen Klassenzimmerstück »The Weight of Water« und dem Schauspiel »Supergute Tage oder Die sonderbare Welt des Christopher Boone« für das er erneut den Theaterpreis »Regie« des Theaterfördervereins erhielt. In der Spielzeit 2017/18 inszenierte er »Verbrennungen«. Außerdem leitet er seit der Spielzeit 2015/16 den Jugendclub Schauspiel 2 und brachte in der vergangenen Spielzeit mit den Jugendlichen »Monster« von David Greig und »Das Tierreich« von Nolte Decar auf die Bühne.  

In der Spielzeit 2018/19 inszeniert Louis Villinger das Jugendstück »Jenseits der blauen Grenze« und »All das Schöne«.

 

Kerstin Ried

Kerstin Ried arbeitet als freischaffende Choreografin im Bereich Musical, Operette und Oper. Sie entwickelte zahlreiche Choreografien u. a. für die Theater Magdeburg, die Komische Oper Berlin, das Pfalztheater Kaiserslautern, das TfN Theater für Niedersachsen, die Städtischen Bühnen Osnabrück, das Theater Trier, die Burgfestspiele Bad Vilbel und viele Weitere.

Nachdem sie ihr Diplom in Bühnentanz und Tanzpädagogik von der Iwanson International School of Contemporary Dance in München erhielt, stand sie jahrelang selbst auf der Bühne und war in zahlreichen Musicalproduktionen u. a. in »West Side Story«, »Hair«, »Das letzte Einhorn«, »The Rocky Horror Show«, »Der kleine Horrorladen«, »Blues Brothers« und »Love – The Beatles« zu sehen. Als Tänzerin war sie auch für Opernproduktionen der Hamburgischen Staatsoper oder des Theaters Zwickau/Plauen, für die Kinofilmproduktionen »Rock it!« von Walt Disney und Til Schweigers 1 ½ Ritter engagiert. Neben ihrer Tätigkeit als Choreografin und Bühnendarstellerin arbeitet sie als Tanzdozentin und Coach.
In der Spielzeit 2018/19 choreografiert Kerstin Ried das Musical »Cabaret« am Theater der Altmark.

 

 

 

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