Die Junggebliebenen Altmärker

freitags 17 – 20 Uhr
ab dem 18. Lebensjahr
Leitung: Robert Grzywotz

In diesem Spielclub treffen sich schauspielbegeisterte Altmärker aller Generationen, um gemeinsam ein Theaterstück zu erarbeiten und auf die Bühne zu bringen. Nach einer Kennenlernphase zu Beginn der Spielzeit geht es richtig los und die Gruppe steigt in die Proben ein. Die Darsteller machen sich mit der Textvorlage vertraut, Rollen werden verteilt, Ideen werden gefunden und verworfen – ein spannender, kreativer Prozess beginnt! Theaterpädagogische Übungen helfen jedem einzelnen Teilnehmer dabei, sein schauspielerisches Repertoire zu erweitern, Ängste abzulegen und Neues auszuprobieren. Das Ergebnis dieser intensiven Arbeit kann sich sehen lassen. Stücke wie »Sein oder Nichtsein«, »Wie im Himmel« oder »Mr. Pilks Irrenhaus« begeisterten in den vergangenen Jahren das Publikum. Auch in der Saison 2018/19 warten spannende Herausforderungen auf die »Junggebliebenen Altmärker«: In der ersten Spielzeithälfte gestalten sie das zur beliebten Tradition gewordene Weihnachtsprogramm des TdA. Im Sommer 2019 sind sie Teil des Open-Air-Theaterspektakels »Ritter Roland«. Ein Jahr voller Theaterspaß liegt vor den »Junggebliebenen Altmärkern« – neue Mitglieder sind jederzeit herzlich willkommen!

Wer dabei sein möchte, wendet sich bitte an Robert Grzywotz (Leiter Theaterpädagogik), Tel. 03931 - 63 57 03 oder theaterpaedagogik@tda-stendal.de


Der Theaterchor der Altmark

mittwochs 18 – 21 Uhr
ab dem 18. Lebensjahr
Leitung: Robert Grzywotz

Seit Jahren ist der Theaterchor wichtiger Bestandteil der großen musikalischen Produktionen des TdA. »Frau Luna«, »Maske in Blau«, »My Fair Lady« – undenkbar ohne die Chorsänger! Von der ersten Probe bis zum Öffnen des Premierenvorhangs ist der Theaterchor bei der Entstehung der Produktion dabei und steht gemeinsam mit den Profis auf der Bühne. Wenn auch Sie gerne singen und Lust haben, in die Welt des Theaters einzutauchen, zögern Sie nicht! Der Theaterchor freut sich über neue Mitglieder, die mit Leidenschaft und Spaß dabei sind.
In der Spielzeit 2018/19 warten gleich drei spannende Aufgaben auf den Theaterchor der Altmark: Während die Sänger in der ersten Spielzeithälfte neben den Profis in dem Musical-Klassiker »Cabaret« auf der Bühne stehen, ist für den Sommer 2019 ein Projekt mit dem Jugendclub Musical geplant. Außerdem ist der Theaterchor gemeinsam mit dem TdA-Ensemble, den »Junggebliebenen Altmärkern« und anderen theaterbegeisterten Bürgern Teil des Open-Air-Theaterspektakels »Ritter Roland«.

Wer dabei sein möchte, wendet sich bitte an Robert Grzywotz (Leiter Theaterpädagogik), Tel. 03931 - 63 57 03 oder theaterpaedagogik@tda-stendal.de

 

NEU: Geschichtenmärker

donnerstagnachmittags 
Leitung: Sebastian Clar, Claudia Tost

In diesem neu gegründeten Spielclub geben wir der älteren Generation das Wort. Unter dem Titel »Geschichtenmärker« treffen sich theaterinteressierte Senioren, um gemeinsam unter professioneller Anleitung Theater zu machen. Der biografische Erfahrungsschatz der Teilnehmer dient dabei als Grundlage für die Stückentwicklung. Nach einer ausführlichen Kennenlernphase tauschen die Mitwirkenden Geschichten aus und erforschen Themen, die ihnen wichtig sind und später aufgegriffen werden sollen. Am Ende werden die gemeinsam gesammelten Geschichten auf der Bühne zum Leben erweckt. Die Teilnehmer können sich in diesen kreativen Prozess entsprechend ihren eigenen Interessen und Fähigkeiten einbringen. Egal ob als Darsteller, Autor, Ideengeber oder in der Nähwerkstatt – jeder wird gebraucht, denn Theater ist Teamwork. Im Sommer 2019 werden die Ergebnisse im TdA präsentiert. Die Darstellungsform wählt die Gruppe gemeinsam aus – ob Lesung, Geschichtenband oder Theateraufführung, alles ist möglich.
Geprobt wird einmal pro Woche in gemütlicher Atmosphäre im Kaisersaal. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Das Angebot richtet sich ebenso an Einzelpersonen wie an Senioreneinrichtungen oder -gruppen.

Wer dabei sein möchte, wendet sich bitte an Sebastian Clar (Theaterpädagogik), Tel. 03931 - 63 57 03 oder s.clar@tda-stendal.de

 

Club der Experten

Leitung: Cornelius Danneberg
Probentermine wöchentlich nach Absprache

Der Club der Experten ist die interkulturelle Compagnie der Bürgerbühne am TdA und offen für Jugendliche und Erwachsene aller Nationalitäten, die Lust haben, sich in ihrer Vielfalt gegenseitig kennenzulernen und unter professioneller Anleitung Theaterprojekte zu entwickeln. Die Menschen mit ihren individuellen Lebensgeschichten, unterschiedlichen Erfahrungswelten und besonderen Fähigkeiten stehen als Experten ihres Alltags im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit.

Für die Spielzeit 2018/19 sind zwei Projekte geplant: »Al-Hakawati – Der Geschichtenerzähler« und »Zwischen Strom und Gestein«. Außerdem wird der »Club der Experten« unter dem Titel »Vitamin D« in den Sommermonaten mit Workshops und Performances den Stadt-Raum Stendals auf kreative Weise erkunden und bespielen. Musikalische Verstärkung bekommt der Spielclub durch die Beteiligung der »Vielharmonie.Band«.

2018 erhielt der Club der Experten für seine Produktion „Geisterstadt. Ich umarme dich“ den 2. Preis in der Kategorie »Integration durch Kultur und Sport« den Integrationspreis des Landes Sachsen-Anhalt. Der Integrationspreis soll das Engagement von Einheimischen und Zugewanderten für gelungene Integration würdigen und stärken. Eine Jury wählte aus insgesamt 77 Bewerbungen von Vereinen, Unternehmen und anderen Interessenten.

Wer dabei sein möchte, wendet sich bitte an Cornelius Danneberg (Leiter Club der Experten), Tel. 03931 - 63 57 03 oder buergerbuehne@tda-stendal.de

 

Al-Hakawati – Der Geschichtenerzähler

Premiere im November 2018
Kleine Markthalle

Der Titel »Al-Hakawati« kommt aus dem Arabischen und bezeichnet traditionelle Geschichtenerzähler, die auf Dorfplätzen und in Cafés Geschichten auf kunstvolle Weise darbieten. Geschichten begleiten uns durch unser Leben. Wir alle haben wohl Erinnerungen an Geschichten, die uns inspirieren, die wir in unserer Kindheit oder Jugend geliebt haben, die wir mit Situationen des Zusammenseins mit Eltern, Geschwistern und Freunden verbinden. Wenn man einen Menschen gut kennenlernen möchte, könnte man ihn fragen: An welche Geschichten kannst du dich erinnern? Was verbindest du mit ihnen? Wie haben sie dich geprägt?
Doch das ist noch nicht alles: Die Geschichten, mit denen wir aufwachsen, sind Teil unserer Kultur. Durch sie sprechen Wertvorstellungen und Denkweisen, die uns unsere Gesellschaft zur Verfügung stellt. Ebenso sagen die Situationen, in denen erzählt oder vorgelesen wird, viel über den Stellenwert der Geschichten in einem Kulturkreis aus. Wenn man eine Kultur kennenlernen möchte, könnte man ihren Angehörigen die gleichen Fragen stellen: An welche Geschichten kannst du dich erinnern? Was verbindest du mit ihnen? Wie haben sie dich geprägt?

Im »Club der Experten« erzählen sich die Teilnehmer gegenseitig ihre eindrücklichsten Geschichten und sammeln so Erzählungen aus unterschiedlichen Kulturen. Gemeinsam entwickelt die Gruppe Darstellungsformen, um diese Geschichten zum Leben zu erwecken.

Das Projekt »Al-Hakawati« wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert.

 

Zwischen Strom und Gestein

Ein Theaterabend über den Sinn und Unsinn unseres (Alltags-) Lebens
Premiere im Mai 2019 / Kleines Haus im TdA

Wie kann man ein Porträt einer Stadt erstellen? Man kann sich mit ihrer Geschichte befassen, die architektonischen Besonderheiten analysieren, Einwohnerstatistiken erstellen, die die sozialen Gefüge der Stadt sichtbar machen, und nach den Errungenschaften berühmter Bürger suchen. Oder: Man nimmt den Alltag unter die Lupe.
Ziel des Projekts »Zwischen Strom und Gestein« ist es, ein theatrales Porträt der Hansestadt zu erstellen, das auf der Auseinandersetzung der Teilnehmer mit dem Alltagsleben ausgewählter Bewohner Stendals basiert. »Würden Sie mir möglichst genau Ihren gestrigen Tag erzählen?« Ausgehend von dieser Frage führen die Teilnehmer Interviews mit Bürgern aus unterschiedlichen Milieus. Welche Alltagsroutinen gibt es? Welche Wege haben sie zurückgelegt? Welche Musik haben sie gehört, welches Buch gelesen? Fanden besondere Ereignisse statt? Worauf freuen sich die Bürger? Was gibt ihnen Halt?Durch die Recherche haben die Teilnehmer die Möglichkeit, gerade solchen Menschen zu begegnen, deren Alltag ihnen fremd ist, die andere Meinungen und Vorstellungen vom Leben haben, die aus einer anderen Generation oder Kultur kommen. Die Interviews bieten so Anlass zur Begegnung, sie ermutigen dazu, neugierig zu sein, genau hinzuschauen und sich selbst und andere zu hinterfragen, anstatt sich mit pauschalen Sichtweisen zufriedenzugeben.
In der abschließenden Theater-Performance werden die Forschungsergebnisse szenisch umgesetzt und zu einem exemplarischen Tag in Stendal zusammengefasst, der die vielfältigen Lebensweisen widerspiegelt und dazu einlädt, Gemeinsamkeiten und Unterschiede respektvoll zu erleben.

»Zwischen Strom und Gestein« wird gefördert von »Jugend ins Zentrum!« der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Programm »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (vorbehaltlich der Bundesmittel).

 

 

Der Club der Andersbegabten

freitags 9.30 – 12 Uhr
Leitung: Johanna Rühe

Dieser inklusive Spielclub eröffnet Menschen mit und ohne Handicap die Möglichkeit, ihre ganz eigene Form des Theaterspielens zu entwickeln und Geschichten zu erzählen, die das Leben schreibt. Jeder ist eingeladen, mitzumachen. Die einzigen Voraussetzungen sind Spielfreude, Neugier und die Lust, sich auf einen kreativen Probenprozess einzulassen. Mit Hilfe theaterpädagogischer Übungen lernen die Teilnehmer einander, sich selbst und die eigenen Fähigkeiten besser kennen und entdecken, welche Talente in ihnen schlummern. Ziel ist es, die persönlichen Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern und das Selbstbewusstsein zu stärken. Auf dieser Basis entwickeln die Teilnehmer unter Anleitung der Theaterpädagogin Johanna Rühe ihr eigenes Stück. Dafür werden Erlebnisse aus dem Alltag, Erinnerungen oder Fantasiegeschichten aufgegriffen und zu einer Szenencollage zusammengestellt, in der viele unterschiedliche theatrale Elemente wie Musik, Tanz und Schauspiel ihren Platz finden. An erster Stelle stehen dabei immer die Freude am Theaterspielen, die Beachtung jedes Einzelnen und der Zusammenhalt in der Gruppe. Am Ende des Probenprozesses findet eine Aufführung im TdA statt, bei der Teilnehmer und Zuschauer gemeinsam ein ganz besonderes Theaterereignis genießen.

Mitmachen ist jederzeit möglich! Wer dabei sein möchte, wendet sich bitte an die Theaterpädagogik, Tel. 03931 - 63 57 03 oder theaterpaedagogik@tda-stendal.de

Der Club der Andersbegabten ist ein Kooperationsprojekt des TdA mit der Chausseehaus gGmbH.

 

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