Produktionen der Spielclubs des Jungen TdA in der Spielzeit 2017/18

Ronja Räubertochter

Eine gemeinsame Produktion der Mini- und Jungmärker
nach Astrid Lindgren / für die Bühne bearbeitet von Barbara Hass
Inszenierung: Dina Wälter
Dramaturgie: Anna Stegherr

In einer Gewitternacht spaltet ein Blitz die Mattisburg, Heimat der Mattisräuber. Fast zeitgleich wird Ronja Räubertochter geboren und wächst in der liebenswürdigen Räuberbande auf. Als deren Erzfeinde, die Borkaräuber, in die andere Hälfte der Burg einziehen, trifft Ronja auf Birk Borkason und freundet sich mit ihm an. Beim Versuch der Eltern die Kinder voneinander zu trennen, fliehen Ronja und Birk und bauen sich ein neues Heim im Wald.

Sparkleshark

Eine Produktion des Jugendclubs Schauspiel 1
von Philip Ridley / Deutsch von Andreas Pegler
Inszenierung: Dina Wälter

Bühne & Kostüme: Tony Karp
Dramaturgie: Cordula Jung

Das Dach eines Hochhauses im Londoner East End: Hier kann sich der 14-jährige Jake ungestört seine magischen Geschichten ausdenken und sie in sein geheimes Buch schreiben. Hier fühlt er sich sicher vor den Schikanen seiner Schulkameraden. Als überraschend Jakes Mitschülerin Polly auf dem Dach auftaucht, merkt das Mädchen schnell, dass man sich mit Jake eigentlich super unterhalten kann und dass seine Geschichten ganz zauberhaft sind. Doch dann ertappen Natasha und Carol ihre Freundin Polly dabei, wie sie mit dem vermeintlichen „Freak“ Jake abhängt. Als dann auch noch der „Turbotraumboy“ Russel mit seinem Gefolge anrückt und Jake in die Enge treiben will, erfindet dieser aus der Not heraus spontan eine Geschichte, um sich vor seinen Peinigern in Sicherheit zu bringen. Diese Story ist so mitreißend, dass die Gang davon ablässt, Jake zu schikanieren und selbst Teil der Erzählung wird. Begeistert schlüpfen sie in unterschiedliche Rollen der Fantasiegeschichte, in der sich alles um Geheimnisse, Liebe und Gefahr dreht, bis schließlich die finale Begegnung mit dem Sparkleshark naht.

Das Tierreich

Eine Produktion des Jugendclubs Schauspiel 2
von Nolte Decar
Inszenierung: Louis Villinger
Bühne & Kostüme: Tony Karp
Dramaturgie: Cordula Jung

Sommer in einer deutschen Kleinstadt: 15 Jugendliche brechen voller Euphorie in die Freiheit der großen Ferien auf. In dieser heiteren Sommerstimmung treffen sich die Beinahe-Erwachsenen bei zarten Annäherungsversuchen am Badesee, diskutieren basisdemokratisch über eine Schulumbenennung, erzählen verunglückte Witze, fachsimpeln über schlechte Filmsynchronisationen und jagen wie wild einem verschwundenen Chinchilla hinterher.

In dem szenischen Gedankenpuzzle des Autoren-Duos Nolte Decar durchleben die Jugendlichen den skurrilen Wahnsinn zwischen Kindheit und Erwachsenwerden. Als jedoch plötzlich ein Leopard-II-Kampfpanzer auf das Schulgebäude kracht und ein tragischer Schicksalsschlag die Kleinstadt erschüttert, gerät die Unbeschwertheit des Sommers ins Wanken …

»80 Minuten temporeiche Bühnenpräsenz!«, »Villinger und sein Jugendclub haben wieder einmal die Zuschauer begeistert.« Volksstimme

Rent

Eine Produktion des Jugendclubs Musical in Kooperation mit der Musik- und Kunstschule Stendal
Inszenierung: Robert Grzywotz
Musikalische Leitung: Sebastian Socha
Bühne & Kostüme: Tony Karp
Dramaturgie: Anna Stegherr

Der Filmemacher Mark lenkt mit seiner Kamera den Blick auf eine Gruppe befreundeter New Yorker Künstler. Das Stück beginnt mit dem Aufstand der Bohemians gegen die geplanten Mieterhöhungen. Für die Bewohner des Viertels bedeutet das: Obdachlosigkeit. Mark und Roger konfrontieren Benny, ihren ehemaligen Mitbewohner, der dafür verantwortlich ist. Doch Benny fordert: Marks Ex-Freundin Maureen solle erst die geplante Protest-Performance absagen. Währenddessen trifft Philosophiedozent Collins auf Dragqueen Angel. Die beiden verlieben sich und finden heraus, dass sie dasselbe Schicksal teilen: Sie sind HIV positiv. Roger begegnet der heroinabhängigen Strip-Tänzerin Mimi und Joanne leidet unter dem ausschweifenden Lebensstil ihrer Partnerin Maureen. Über ein Jahr hält Mark das Leben seiner Freunde fest. Er dokumentiert Erfolge, Niederlagen, Streit, Versöhnung, Sucht und den Umgang mit der Krankheit Aids.

Mit zwei Tony Awards und dem Pulitzerpreis ausgezeichnet, gehört »RENT« zu den erfolgreichsten Musicals aller Zeiten und eroberte 1996 den Broadway im Sturm. Die erste Rock-Oper ihrer Art spielte 12 Jahre lang, wurde in 24 Sprachen übersetzt und ist heute wie damals Kult!

»Was vor allem aber vom ersten Tone an gelingt, ist diese unglaubliche Lebendigkeit auf der Bühne, die ins Parkett, in jede Zuschauerreihe greift und in die Atmosphäre zieht. Ein Feuerwerk von Show brennt ab.« Volksstimme

Elementdrachen und andere Wesen

Eine Produktion des Figurenclubs
Leitung: Gretl Kautzsch, Claudia Tost

Eine spannende Geschichte rund um einen Drachen, ein Einhorn, eine Königin und einen Zauberer. Eine musikalische Reise in das Reich von fantastischen Wesen und wo man sie findet. Es geht um die Kraft der Elemente, um den Versuch, sie zu beherrschen – und um die Freiheit der Fantasie.

Der Figurenclub wird von den Freunden und Förderern des Theaters der Altmark e.V. unterstützt.

»Diese fantasievolle Erzählung über eine tyrannische Königin, einen Drachen der Elemente, ein Einhorn und eine Zauberin haben die vier Mitglieder des Figurenclubs dem Publikum in einer amüsanten Mischung aus Schauspiel und Puppenspiel nun präsentiert.« Volksstimme

Produktionen der Spielclubs des Jungen TdA in der Spielzeit 2016/17

Momo

Eine gemeinsame Produktion der Mini- und Jungmärker
von Michael Ende, für die Bühne bearbeitet von Vita Huber
Inszenierung: Dina Wälter
Bühne & Kostüme: Catrin Frieser
Dramaturgie: Vanessa Strauch

An einem unbestimmten Ort zu einer unbestimmten Zeit gibt es ein kleines Mädchen namens Momo. Sie war eigentlich schon immer da und wird es wohl auch noch sein, wenn alles bereits wieder in Vergessenheit gerät. Jetzt aber ist nicht die Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen. Denn Momo und ihre Freunde haben viel zu tun!

Seit die grauen Herren auf der Welt aufgetaucht sind, ist nichts mehr so, wie es einmal war. Ihr Geschäft ist es, die Zeit der Menschen zu verwalten und in ihrer Zeit-Spar-Kasse aufzubewahren. Jede Stunde, Minute, ja sogar Sekunde ist unendlich kostbar und darf nicht verschwendet werden! Immer mehr Menschen legen ihre Zeit auf einem Konto an, doch das Zeitsparen macht sie zu traurigen Gestalten. So geht es Tag für Tag, bis Momo eine schreckliche Entdeckung macht: Die grauen Herren bewahren die Zeit der Menschen gar nicht auf. Nein, sie stehlen sie!
Bestürzt von dieser grausamen Wahrheit beschließt Momo, die grauen Herren aufzuhalten. Doch auf ihrer Reise wird ihr das Liebste genommen, das sie besitzt: ihre Freunde! Verzweifelt muss Momo mit ansehen, wie die grauen Herren immer stärker werden und die Menschheit fast vollkommen vernichten. Zusammen mit Meister Hora und der Schildkröte Kassiopeia wagt Momo den letzten möglichen Schritt, um die Welt zu retten: Sie stellt sich den grauen Herren und gerät in einen Wettlauf gegen die Zeit.

»Die Kinder und Jugendlichen zeigen also weitaus mehr als Spielfreude und Talent auf der Bühne. Ihr Spiel ist eine Botschaft an alle, besonders an Eltern. Die Botschaft lautet: Schaut in die Gesichter eurer Kinder, anstatt ständig auf eine Bildschirm.« Volksstimme

Monster

Eine Produktion des Jugendclubs Schauspiel
Theaterstück von David Greig, Deutsch von Barbara Christ
Inszenierung: Louis Villinger
Bühne & Kostüme: Catrin Frieser
Dramaturgie: Cordula Jung

Duck ist ein 16-jähriges Mädchen, das zusammen mit ihrem Vater Hugh im schottischen Städtchen Kirkcaldy lebt. Sie möchte später Schriftstellerin werden und ist gerade dabei, ihren ersten eigenen Roman zu schreiben. Aber was Duck am Allerliebsten möchte, ist normal zu sein. Das allerdings ist gar nicht so einfach, denn ihr Vater hat MS – und ist nebenbei auch noch ziemlich unordentlich. Eigentlich wäre das gar nicht so schlimm, wenn nicht eine riesige Katastrophe genau auf sie zurollen würde: eine Sozialarbeiterin soll sich bei ihnen zu Hause umschauen! Duck befürchtet das Schlimmste und versucht verzweifelt Ordnung in das Chaos aus leeren Pizzakartons, Biersocken und Bountyriegelpapier zu bringen. Eine wirkliche Hilfe ist ihr Vater dabei allerdings nicht, denn er hinterlässt mehr Durcheinander als sowieso schon vorhanden ist. Zu allem Überfluss steht dann auch noch Ducks heimlicher Schwarm Lawrence vor der Tür! Gemeinsam versuchen die drei das Beste aus der Situation zu machen und tatsächlich: alles scheint recht gut zu gelingen und Duck sieht sich schon als strahlende Siegerin im Kampf gegen die dunklen Mächte. Doch dann passiert ein Missgeschick nach dem anderen und das Ganze endet in einem großen Fiasko! In dem Glauben, sie werde jetzt in ein Heim gesteckt, haut sie ab und alle Beteiligten finden sich in einer rasanten Verfolgungsjagd wieder, die Wahrheit und Vergangenheit komplett durcheinanderbringt.

»Regisseur Louis Villinger hat sich eines Tricks bedient: Sein Hauptcharakter, also Duck, wird von 15 Mädchen und einem Jungen gespielt. Sie treten zusammen auf, meistens jedoch abwechselnd, sie übergeben, übernehmen... Und das Einzigartigste: Es ist nicht verwirrend! Es passt unglaublich gut und die Zuschauer kommen in den Genuss von verschiedenen Darstellungsstilen.« Volksstimme

Frühlings Erwachen

Eine Produktion des Jugendclubs Musical in Kooperation mit der Musik- und Kunstschule Stendal
Musical basierend auf dem Schauspiel von Frank Wedekind / Deutsche Fassung von Nina Schneider
Buch und Gesangstexte von Steven Sater, Musik von Duncan Sheik
Inszenierung & Choreografie: Robert Grzywotz
Musikalische Leitung: Sebastian Socha
Bühne & Kostüme: Sofia Mazzoni
Dramaturgie: Annekatrin Schuch-Greiff 

Weil sich die Eltern schämen, über das Natürlichste der Welt mit ihren nicht mehr so kleinen und nicht mehr so unschuldigen Kindern zu reden, bleiben die Jugendlichen Wendla, Melchior, Moritz und ihre Freunde mit ihrer Neugier auf sexuelle Themen allein. Vonseiten der Erwachsenen wird geschwiegen, vertuscht und verlogen moralisiert – nur nicht aufgeklärt. Mit ihren drängenden Fragen auf sich selbst gestellt, geraten die Freunde in ein verhängnisvolles Fahrwasser mit lebensgefährlichen Strudeln…

Das Rock-Musical beruht auf dem berühmten gleichnamigen Schauspiel von Frank Wedekind. Bis heute hat die Geschichte nichts von ihrer Aktualität verloren. Und sind schon die Texte des Musicals sehr modern, teilweise sogar sehr drastisch, ist es die Musik erst recht: Sie zieht den Zuschauer hinein in die Gefühlswelt der Protagonisten und schafft damit eine Identifizierung mit der Geschichte von Freundschaft, Selbstverwirklichung und dem drohenden Scheitern an gesellschaftlichen Konventionen.

»Rockmusik, tänzerisch und gesanglich von den Darstellern im Einzelnen wie in choreografisch klar inszenierten Tanzszenen (Robert Grzywotz) vervollständigen das insgesamt so dramatisch aufwühlende Musical.« Altmark Zeitung

Der kleine Troll

Eine Produktion des Figurenclubs
Leitung: Gretl Kautzsch, Claudia Tost

Wusstet ihr, dass Trolle Angst vor der Sonne haben? Die Legende sagt, im Licht werden sie zu Stein. Deshalb verstecken sich Trolle, so gut sie können. Doch Lilletroll möchte so gern im Sonnenschein mit seinen Freunden, den Tierkindern, spielen. Was kann er tun? Wir werden es sehen – im Hellen und im Dunklen!

Der Figurenclub wird unterstützt von den Freunden und Förderern des Theaters der Altmark e.V.

 

Produktionen der Spielclubs des Jungen TdA in der Spielzeit 2015/16

Ist das Respekt?!

Eine Produktion der Jungmärker
Leitung: Johanna Becker

Eine Schulklasse. Einer von ihnen ist ausgeraubt und schwer verletzt worden. Im Unterricht setzen sich die Schüler mit diesem Thema auseinander. Sie stellen die Frage nach der Schuld in diesem speziellen Fall, aber sie suchen auch ganz allgemein nach Antworten auf die Frage, wie wir eigentlich miteinander leben wollen.

Was bedeutet Respekt? Und wie sieht ein respektvoller Umgang miteinander aus? „Ist das Respekt?!“ wurde von den 16 Mitspielern unter der Leitung der Theaterpädagogin Johanna Becker passend zum Spielzeitmotto selbst entwickelt. Mit performativen Methoden näherten sich die Mädchen und Jungen dem Thema an. Das Stück, das mit viel Live-Musik, gespielt von der Projekt-Band der Musik- und Kunstschule „Adam Ileborgh“ Stendal, gezeigt wurde, enthielt schauspielerische Elemente ebenso wie Elemente aus dem Bewegungstheater.

»Am Ende des künstlerischen Schaffens ist eine Collage herausgekommen, die sich sehen lassen kann, die zum Nachdenken anregt, und auch Mut macht.« Volksstimme
»Ein Theatererlebnis von erregender Dichte und empfundener Professionalität, ausgeführt von begeisterten Laiendarstellern.« Altmark Zeitung

DNA

Eine Produktion des Jugendclubs Schauspiel
Schauspiel von Dennis Kelly
Deutsch von John Birke
Leitung: Louis Villinger

Ist der Mensch grundsätzlich schlecht oder ist es die Gesellschaft, die ihn schlecht macht? Mit dieser Frage beschäftigte sich der Jugendclub Schauspiel des TdA anhand des Stückes »DNA« des britischen Dramatikers Dennis Kelly.
Um zu den Coolen zu gehören, lässt Eva viele Schikanen über sich ergehen: Sie isst Blätter, klaut Wodka, balanciert über einen tiefen Abgrund - und fällt. Die Jugendlichen sind entsetzt. Was als Spaß begann, wird nun bitterer Ernst. Eiskalt erfinden sie das Profil eines Täters und legen falsche Fährten, um ihre eigene Schuld zu vertuschen. Alle halten zusammen. Erst als die Polizei wirklich einen Mann findet, auf den die imaginäre Beschreibung passt, und sich die Situation immer weiter zuspitzt, beginnt die Gruppe an den Fragen über Schuld, Gewissen und Verantwortung zu zerbrechen. Unter der Regie von Louis Villinger untersuchte der Jugendclub Schauspiel in »DNA«, wie in die normale Lebenswelt Jugendlicher plötzlich Gewalt und Angst einkehren und wie gefährlich eng Gruppendynamik und Realitätsverlust zusammenhängen.

»Hut ab vor dieser Inszenierung und den jungen Darstellern. Sie haben dem Publikum 60 Minuten lang ein packendes, fesselndes Theatererlebnis beschert. Großartig.« Stendaler Volksstimme
»Die jungen Talente zeigten im Spiel erregend direkt und offensichtlich ihre Gefühlswelt. Sie schwankten zwischen Leichtsinn, Gruppenseligkeit und Verantwortungsgefühl. (…) Eine Inszenierung, die nicht nur junge Zuschauer interessiert verfolgten.« Altmark Zeitung

Linie 1

Eine Produktion des Jugendclubs Musical gemeinsam mit der Musical-Band der Musik- und Kunstschule Stendal
Musikalische Revue von Volker Ludwig (Buch und Songtexte) und Birger Heymann (Musik)
Leitung: Robert Grzywotz

Ein junges Mädchen aus der Provinz hat sich in einen jungen Rockmusiker aus Berlin verliebt. Sie reißt von Zuhause aus und landet – voller Illusionen, Hoffnungen und Sehnsüchte – morgens am Berliner Bahnhof Zoo. Dort trifft sie auf die erwachende Stadt mit ihrem quirligen Treiben und dem großstädtischen Kaleidoskop der unterschiedlichsten Charaktere und Schicksale. Auf der Suche nach Johnnie, ihrem »Märchenprinzen«, von dem sie allerdings nicht viel mehr weiß, als dass er irgendwo in Kreuzberg lebt, bleibt das Mädchen auf der U-Bahn-Linie 1 hängen. Skurrile Typen, Außenseiter, Stadtstreicher und Drogensüchtige kreuzen ihren Weg ebenso wie klein- und großbürgerliche Spießer und lassen sie teilhaben an diesem ganz besonderen Flair, das nur die Großstadt zu bieten hat, an dieser einzigartigen Welt mit ihrer allgegenwärtigen Anonymität, aber auch ihrem unwiderstehlichen Charme und dem Streben nach Liebe, Zuneigung und dem großen Glück.

»Robert Grzywotz ist eine Inszenierung gelungen, die vom Anfang bis Ende spannend und unterhaltend ist.« Altmark Zeitung
»Was die 25 jungen Laiendarsteller und die neun ebenso jungen Musiker auf die Bühne bringen, lässt staunen. Hier offenbart sich viel Talent: beim Gesang, beim Schauspiel, beim Tanzen und an den Instrumenten.« Volksstimme

Produktionen der Spielclubs des Jungen TdA in der Spielzeit 2014/15

Elternfreie Zone

Eine Produktion der Jungmärker
Leitung: Simone Fulir
Bühne & Kostüm: Sofia Mazzoni, Catrin Frieser

In der Saison 2014/15 haben sich die Jungmärker passend zum Spielzeitmotto „Familien“ Gedanken gemacht, wie das Leben ohne Familie aussähe und drauf los improvisiert. Dabei rückte das Thema „Eltern“ und deren Verbote in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit Schauspielerin und Theaterpädagogin Simone Fulir haben die Kinder und Jugendlichen ein Stück entwickelt, das sich mit der Frage beschäftigt, wie die Welt wohl ohne Eltern wäre: Die jüngsten Einwohner aus Sommerfeld wissen, was sie wollen: Schulfrei, Partys, Süßigkeiten und Videospiele ohne Ende – kurz gesagt alles, was die Eltern verbieten. Kein Problem, denn in der Schlossruine nebenan wohnt eine schwarze Magierin, deren Plan es ist die Welt von allen Erwachsenen zu befreien. Gesagt – getan – der Spaß kann beginnen. Doch dann häufen sich die Probleme und am Ende sind die Eltern gar nicht mehr so überflüssig wie zuvor gedacht.

»Die 18 ›Jungmärker‹ haben am Freitagabend bei der Premiere ihres Stücks ›Elternfreie Zone‹ gezeigt, was in ihnen steckt: Spielfreude und viel Talent. Letzteres nicht nur auf der Bühne des Kleinen Hauses. Unter der Leitung von Simone Fulir haben die Darsteller im Alter von 11 bis 13 Jahren die Geschichte und ihre Umsetzung selbst erarbeitet. Eine super Leistung, die viel Applaus erhielt.« Volksstimme

Neue Eltern für Julia?!

Eine Produktion der Minimärker
Leitung: Simone Fulir
Bühne & Kostüme: Sofia Mazzoni, Catrin Frieser

Ebenso wie die Jungmärker haben auch die Minimärker in der Spielzeit 2014/15 ein eigenes Stück zum Thema »Familien« entwickelt. Der jüngste Spielclub des TdA wünschte sich die Eltern nicht weg, sondern machte sich auf die Suche nach der perfekten Mutter und dem coolsten Vater.
»Ihr seid die gemeinsten Eltern der Welt« ruft Julia und rennt wütend in ihr Zimmer. Zum Glück gibt es da den Zauberer Merlin, der unter ihrem Bett wohnt und dem sie ihre Sorgen anvertrauen kann. Gemeinsam begeben sich die beiden auf die Suche nach neuen Eltern für Julia – und stellen fest, dass auch andere Familien nicht vollkommen sind.

»Der Spielclub ›Minimärker‹, für Kinder im Grundschulalter, hat in diesem Jahr unter der Leitung von Simone Fulir ein eigenes Stück erarbeitet. Das Spielzeitmotto ›Familien‹ wurde aufgegriffen und äußerst amüsant umgesetzt. Diese kleine Produktion mit dem Titel ›Neue Eltern für Julia!?‹ kann sich sehen lassen.« Stendaler Volksstimme

Just so

Eine Produktion der Theaterjugend der Altmark
Musical nach einer Geschichte von Rudyard Kipling, Musik von George Stiles, Buch von Anthony Drewe
Inszenierung, Choreographie, Chorleitung: Robert Grzywotz
Musikalische Leitung: Sebastian Socha
Bühne & Kostüme: Sofia Mazzoni

Im Familienmusical »Just So« hat das Nashorn anfangs noch keine Falten, der Elefant keinen Rüssel und der Leopard keine Flecken. Die einzige menschliche Seele ist der älteste Magier, der die Tiere ermutigt, sich auf die Suche nach ihrer Einmaligkeit zu begeben. Dabei übertreibt es die Krabbe, frisst sich durch die Weltmeere und wird unermesslich groß. Ein Elefantenkind macht sich Gedanken, wie die Krabbe gestoppt werden kann. Gemeinsam mit dem Korokorovogel begibt es sich auf die Reise, um die Krabbe zu finden und zu besänftigen. Unterwegs begegnen sie den unterschiedlichsten Artgenossen, die ihnen auch nicht immer wohlgesinnt gegenüber stehen…

»Diszipliniert, unbändig lebendig bis hin zur glanzvollen Revue-Reihe mit Step-Soli agiert der Chor der Tiere. Hier hat Robert Grzywotz als Choreograf und Chorleiter ganze Arbeit geleistet. Wie gesagt: ›Just So‹ ist als Ensembleerfolg wie im Detail den großen Musicalproduktionen kommerzieller Profis ebenbürtig. Stendal kann stolz auf diese Inszenierung sein.« Altmark Zeitung

Produktionen der Spielclubs des Jungen TdA in der Spielzeit 2013/14

Oliver!

Produktion der Theaterjugend der Altmark gemeinsam mit der Jazzband der Musikerfabrik Stendal
Musical von Lionel Bart nach Charles Dickens »Oliver Twist«
Inszenierung, Choreographie: Robert Grzywotz
Musikalische Leitung: Sebastian Socha

Die Theaterjugend der Altmark präsentierte im Mai 2014 mit dem Musical »Oliver!« von Lionel Bart seine diesjährige Produktion. Der bekannteste Roman von Charles Dickens ist die Vorlage. Erzählt wird die abenteuerliche und bewegende Geschichte des armen Waisenjungen Oliver, der aus dem Armenhaus flieht und in die Fänge einer Diebesbande gerät.

König für einen Tag

Eine Produktion der Jungmärker
von Irene Ruttmann
Leitung & Regie: Simone Fulir

Die Produktion der Jungmärker war 2014 das Stück »König für einen Tag« von Irine Ruttmann. »Nehmt die Wäsche weg, die Komödianten kommen« – dieser Satz eröffnet dem Bauernmädchen Friederike eine ganz neue Welt, die faszinierende, bunte Gauklerwelt einer fahrenden Komödiantengesellschaft. Bezaubert von all den Reifröcken und Lockenperücken, den Schwertern und Kronen, ergreift das Mädchen die Gelegenheit, dem strengen Vater zu entfliehen und reist mit der Gruppe mit. Aber ganz so romantisch wie sie es sich ausgemalt hat, ist das Leben der Theaterleute nicht... Eine spannende Geschichte über das Theaterleben im Deutschland des 18. Jahrhunderts.

Die kleine Hexe

Eine Produktion der Minimärker
Leitung & Regie: Simone Fulir

Die Produktion 2014 der Minimärker war »Die kleine Hexe« nach dem Kinderbuch von Otfried Preußler. Die kleine Hexe würde gern zur Walpurgisnacht mit den anderen Hexen auf dem Blocksberg tanzen. Doch mit ihren 127 Jahren ist sie noch zu jung. Da greift sie zu einem Trick … Ob das gut geht?

 

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