Freitag, 16.11.2018 / 19.30 Uhr / Kleines Haus

BRACHLAND-ENSEMBLE: REVOLUTION – ALLES WIRD GUT!

Alles wird gut! Eine gewagte These im Angesicht von Krieg, Terror, Umweltkatastrophen, sozialen Unruhen und Menschenrechtsverletzungen. Und doch begab man sich auf die Suche nach dem Besten im Menschen: Anhand von Statistiken, weltweit geführten Interviews in Israel und Palästina, Indien, Kamerun, Ghana, Syrien, Italien, Belgien, Schweden, Griechenland sowie in über 30 deutsche Großstädten, Live-Videokonferenzen und psychologischen Anordnungen mit dem Publikum erarbeitete das Brachland-Ensemble ein ebenso dokumentarisches wie poetisches Stück, das Schauspiel, Figurentheater, Animation und Live-Video vereint.

Das Brachland-Ensemble entwickelt eigene Projekte basierend auf Aktuellem. Häufig steht dabei eine dokumentarische Herangehensweise im Mittelpunkt, die sinnlich auf die Bühne übertragen wird. Zuletzt war es mit »Ready for Boarding« im Dock4 zu sehen.
Eine Koproduktion des Theater Aachen, des Brachland-Ensemble und der Tafelhalle Nürnberg. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung NRW, vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, dem Kulturamt der Stadt Kassel sowie dem Kulturreferat der Stadt Nürnberg.
In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

 


Donnerstag, 29.11.2018 / 19.30 Uhr / Großes Haus

HENGSTMANN BRÜDER: WIR KÖNNEN ÜBER ALLES REDEN!

Die Hengstmann Brüder aus Magdeburg kommen ins TdA und präsentieren politische Satire vom Feinsten: »Wir können über alles reden!« heißt ihr aktuelles Programm.
Wird auf dieser Welt nicht viel zu viel geredet und viel zu wenig gehandelt? Ist es aber nicht gerade der Handel, der durch Strafzölle unredlich wird und sind Globalisierungsgegner darüber froh? Warum heißt es UNTERhaltung, wenn man ÜBER etwas redet? Kann man eigentlich noch gemeinsam über das WIR reden, oder REDEN wir wieder nur über alles? Sollten WIR nicht froh sein, dass WIR ÜBER ALLES REDEN KÖNNEN? Ist die Meinungsfreiheit ein Fluch? Und warum steckt im Wort Flucht das Wort Fluch und ist damit »flüchten« das neue »fluchen«? Wann gibt es eine Obergrenze für Schwachsinn und warum gibt es immer noch die SPD? Warum werden in Ankündigungstexten für Kabarettprogramme eigentlich immer so viele blöde Fragen gestellt. Auf jeden Fall werden Sebastian und Tobias Hengstmann in ihrem nunmehr 15. Kabarettprogramm auf der Bühne stehen und behaupten: WIR KÖNNEN ÜBER ALLES REDEN!





Samstag, 31.11.2018 / 19.30 Uhr / Großes Haus

ALEXANDER NETSCHAJEW & NOBODY KNOWS: UNGEHÖRTE TEXTE UND UNERHÖRTE LIEDER

Am 7. Dezember 2014 feierte die Zusammenarbeit zwischen Alexander Netschajew und Nobody Knows mit dem gemeinsamen Programm »Die 13 Monate«, mit einer Hommage an Erich Kästner, im Theater der Altmark Premiere. Daraus erwuchs eine Tradition, in deren Verlauf Klings Känguru, Goethes Zauberlehrling, Buschs Frosch und Erhardts Ritter Fips zu Wort und Musik kamen. In diesem Jahr verabschiedete sich Netschajew als Intendant des Stendaler Theaters. Und nun? Traditionen sind gemacht, um von Bestand und Wechselhaftigkeit zu zeugen. Alexander Netschajew und Nobody Knows laden zum »Ehemaligentreffen« unter dem Titel »ungehörte Texte und unerhörte Lieder« ein. Dabei präsentiert der ehemalige Intendant eigene Kolumnen, die eine ironische und vielleicht auch sehnsüchtelnde Erinnerung an seine Zeit in der Altmark darstellen. Eine Reminiszenz und Perspektivierung gleichermaßen, die Altes auf den Plan ruft, um Neues greifbar zu machen. Und so gibt es erstmalig eigene Texte Netschajews, die Nobody Knows um »unerhörte Lieder« ergänzen. Die selbsternannten Unbekannten stellen dabei alte Lieder in neuer Gewandung und neue Lieder im antiquierten Gehrock vor. Interpretation bleibt auch weiterhin die Rache des Intellekts, denn wie sagte Shakespeare bereits: »An sich ist nichts weder gut noch böse. / Das Denken macht es erst dazu.« Ein Schalk also, wer Böses denkt. Und um mit einem Shakespeare-Zitat zu schließen, bleibt die Antwort auf die Frage, ob das alles nicht etwas zu viel oder zu gewagt sei: »Nein.« (Hamlet: 4, Akt, 5. Szene, Vers 28.) 





Freitag, 28.12.2018 / 19.30 Uhr / Großes Haus

NOBODY KNOWS: KONZERT ZWISCHEN DEN JAHREN

Auch 2018 ist die Stendaler Kult-Band Nobody Knows wieder mit einem »Konzert zwischen den Jahren« am TdA zu erleben: Über 15 Jahre Bandgeschichte, 13 Alben, mehr als 40 Veröffentlichungen und etwa 1.300 Auftritte im In- und Ausland liegen hinter den Musikern. Das Quintett kultiviert auch weiterhin eine Folk-Polka-Mischung, die es als „postmoderne, bundesrepublikanische Folklore mit nordwesteuropäischer Note und ostokzidentaler Rhythmik“ beschreibt. Zwischen dem Löwenanteil eigener Kompositionen kommen immer wieder Tucholsky, Busch, Heine, Goethe, Mozart und Beethoven zu Wort sowie Ton. Zwischen einem Gros ironischer Selbstbezichtigungen finden seit 2016 auch gesellschaftskritische Inhalte Einzug in die anti-puristische Schubladenlosigkeit zwischen deutscher Folklore, Country, Polka und irischer Musik.





Freitag, 11.1.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

THOMAS RÜHMANN & BAND: RICHTIGE LIEDER

Nach dem Projekt »Falsche Lieder« spielen Thomas Rühmann & Band jetzt die Fortsetzung »Richtige Lieder«. Zu den Songtexten befreundeter Dichter komponierten die fünf Musiker eigene Lieder, die sie selbst als »mutig, verzagt, geliebt, verstört, entschlossen« beschreiben. Auf musikalischer Ebene erstreckt sich das Projekt von leidenschaftlichem Indie-Rock bis zur kunstvollen Liedform. Man kann sich auf humorvolle und lebensfrohe Poesie freuen.

 



Montag, 14.1.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

DER NUSSKNACKER
Russisches Ballett

Am Heiligabend erhält das Mädchen Clara einen Nussknacker, der ihr liebstes Weihnachtsgeschenk ist. Wagemutig fordert der Nussknacker den Mäusekönig zu einer Schlacht heraus. Nach gewonnenem Kampf verwandelt sich der Nussknacker in einen Prinzen und für Clara beginnt eine fantastische Reise in das Reich der Süßigkeiten, in dem die Zuckerfee regiert.
»Der Nussknacker« wurde 1892 uraufgeführt und begeistert die Zuschauer seither Jahr für Jahr mit dem Tanz der Zuckerfee, dem russischen Tanz und dem Blumenwalzer.

Das Klassische Russische Ballett wurde 2004 in Moskau gegründet. Es ist für seine professionelle und ausdrucksstarke Ballettqualität bekannt und begeistert das Publikum in vielen Ländern der Welt. Die Choreografie in perfekter Harmonie mit der Musik von Tschaikowski sorgt für ein einzigartiges Balletterlebnis.

 



Donnerstag, 17.1.2019 / 19.30 Uhr & Freitag 18.1.2019 / 10 Uhr / Großes Haus

FREIGESPROCHEN
Musiktheater für Vielhörige und Mehrsichtige

Torben ist ein leidenschaftlicher Hacker. Für seinen letzten Clou hat er eine Bewährungsstrafe bekommen. Doch er kann mit dem gefährlichen Spiel nicht aufhören, mit dem er die Welt auf die Unsicherheit der Computersysteme hinweisen will. Als er sich erneut strafbar macht, rettet ihn sein bester Freund Martin vor dem Knast, indem er die Schuld auf sich nimmt und die Sozialstunden in einem Gehörlosen-Projekt ableistet. Dort lernt er die engagierte Lara kennen, die eine Theatergruppe mit Tauben und Gebärdenden aufbaut. Die beiden verlieben sich über alle Sprachbarrieren hinweg ineinander. Als die männliche Hauptrolle des Stückes plötzlich ausfällt, bittet Lara Martin, einzuspringen. Sein Problem: Er kann nicht gebärden. Lara aber vertraut ihm blind ...

»freigesprochen« ist ein Musiktheater-Projekt, das zu gleichen Teilen gebärdet und gesprochen wird. Es wurde in den vergangenen Monaten von über 20 hörenden und gehörlosen Akteuren aus unterschiedlichsten Zusammenhängen erarbeitet und thematisiert die Diskrepanz, die sich oft durch die Eigenheiten beider Sprachen und Kulturen für die jeweils gegenüberstehende Seite ergibt. In der Handlung von »freigesprochen« wird die gestische Spracharmut der Hörenden zum Verhängnis der Gebärdenden. Die anfangs triviale Geschichte zweier junger Menschen, die wie Romeo und Julia Verliebtheit eint, doch Sprache trennt, verdichtet sich verstörend leichtfüßig in einer Auseinandersetzung um die Frage nach der wahren Muttersprache.

Das Ensemble aus Hörenden und Gehörlosen erzählt in seinem Rockmusical mit der vollen Kraft von Gesang und Gebärde von der Erkenntnis, dass Muttersprache weit mehr ist als Laut und Gebärde und vereint die beiden Gruppen am Ende des Abends auf beeindruckende Weise.

Text und Regie: Ulrich Thon
Komposition: Simon Thies
Co-Regie für Gebärdensprache: Laura M. Schwengber & Felix Wille Zante
Bühnenbild: Tassilo Lantermann

Mit freundlicher Unterstützung des FONDS SOZIOKULTUR, des THEATERHAUS MITTE Berlin und des ENSEMBLE e.V.

 



Dienstag, 22.1.2019 / 18 Uhr / Kaisersaal

LANDLEBEN? WIE KOMMT LEBEN IN LÄNDLICHE RÄUME?
Eine Gesprächsrunde mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Kultur

Nirgendwo stehen die Fragen der Zukunftsfähigkeit der Dörfer, Fragen des Sozialen, der Arbeit, der Ernährung (und ihrer Produktion), der Energie und des Zusammenlebens so offen auf der Tagesordnung wie in ländlichen Regionen in Ostdeutschland. So ist es auch in der Altmark. Zusammen mit sogenannten »Raumpionieren«, Akteuren der Zivilgesellschaft, Engagierten aus Politik und Wirtschaft wird auf der Basis konkreter Probleme (demografischer Wandel, wirtschaftliches Abgehängtsein, Fragen der Daseinsvorsorge), aber dennoch mit einem kreativen und optimistischen Blick über Lösungsansätze diskutiert.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt, Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen, Theater der Altmark und KulturKantine Stendal.

Kostenfreie Karten unter: 03931 - 63 57 77 oder besucherservice@tda-stendal.de


Donnerstag, 31.1.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

ALASKA NACH FEUERLAND: 41.000 KM MIT DEM FAHRRAD DURCH AMERIKA
Multivisionsshow mit Thomas Meixner

Thomas Meixner begann seine Fahrradtour in Alaska und radelte 41.000 Kilometer bis in den äußersten Süden Patagoniens. Seine zwanzigmonatige Reise war geprägt von Gastfreundschaft, Geschichte und Naturerlebnissen. Zu den Höhepunkten der Tour zählten unter anderen der hohe Norden Kanadas, Kuba, der Amazonas und Patagonien.

In einer spannenden Dia-Show vermittelt der Weltenradler seine Erlebnisse und Abenteuer, die man so sicher nur vom Fahrrad aus erleben kann.

 



Samstag, 2.3.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

MICHAEL HATZIUS: ECHSOTERIK

Für ihre Fans ist die Echse längst ein Guru. Das Reptil voll Erfahrungen, Geschichten und Weisheit legt uns die Karten auf den Tisch. Vollständig erleuchtet und bestens ins Licht gerückt durch den mehrfach ausgezeichneten Puppenspieler Michael Hatzius, der gekonnt in der Aura des großmäuligen Reptils zu verschwinden scheint. Wer führt wen und was hält die Welt im Innersten zusammen? Kann ein Huhn spirituelle Erfahrungen machen? Wie mobben sich Schweine? Was sucht ein Kamel auf dem Halm einer Zecke?
Das sind nur einige Fragen aus einem tierischen Kosmos, der unserem gar nicht so unähnlich scheint.

Das Publikum ist eingeladen zu einer humorvollen Audienz mit offenem Herzen und großer Klappe, bei der gern auch der Zuschauer selbst im Mittelpunkt der Betrachtung steht. So darf man sich auf echsquisite Improvisationen freuen!

Der Puppenspieler Michael Hatzius präsentiert mit Echsoterik sein drittes Soloprogramm.





Samstag, 30.3.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

THE TRIBUTE SHOW: ABBA TODAY

Dass die zahllosen Fans der schwedischen Ausnahmeband das einzigartige Feeling der unvergessenen ABBA-Songs auch heute noch originalgetreu erleben können, dafür sorgt die grandiose Show »The Tribute Show – ABBA today«.

Die 2 Protagonistinnen Daniela Manske (»Anni-Frid«) und Rebecca Glantz (»Agnetha«) verleihen der Show mit ihren Stimmen und einer elektrisierenden Performance den einzigartigen »Spirit of ABBA«. Zusammen mit ihren Bühnenpartnern Mario Fischer (»Benny«) und Jens Kaufmann (»Björn«) und weiteren Musikern auf der Bühne verstehen sie es, das Publikum mit Dynamik, Energie, Witz und Charme in ihren Bann zu ziehen.

»The Tribute Show - ABBA today« ist ein Rückblick auf die musikalischen Meilensteine der Weltkarriere des schwedischen Quartetts sowie wie eine Zeitreise zu den Ursprüngen der Pop- und Discomusik mit dem dazugehörigen modischen Accessoire.

Mit Superhits wie »Waterloo«, »Money, Money, Money«, »Thank you for the music«, »Mamma Mia«, »SOS«, »Super Trouper«, »Dancing Queen«, „»Chiquitita« oder »Fernando« lässt »The Tribute Show - ABBA« die ABBA-Glitzerwelt auf Plateauschuhen wieder auferstehen.

Kontakt aufnehmen
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok