Mittwoch, 23.10.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

LEIPZIGER PFEFFERMÜHLE: DA CAPO

»Da capo« lateinisch für »von Beginn«: Nicht der Anfang des Leipziger Kabaretts vor 65 Jahren ist gemeint, sondern die Auswahl der witzigsten, spielfreudigsten, zeitlosen Szenen, die Dieter Richter und Burkhard Damrau mit »Beginn« ihres Engagements auf die Brettl-Bühne brachten. Begleitet von Marcus Ludwig am Piano, versuchen sie Rechtsfragen »in dubio prosecco« zu klären, verwechseln Rheinländer mit Rausländer, haben Fragen zur Verteilungsgerechtigkeit, wo sich doch Jeder als »zu - kurz - gekommen« fühlt; (nur nicht beim Verstand, da meinen Alle genug zu besitzen) ein Professor erklärt den globalen Arbeitsmarkt, in welchem die Industrie ihr Heil im fernen Osten, der Arbeiter aber sein Glück im Westen sucht, und auch das chronisch klamme Gesundheitswesen wird zum Thema, wenn Ältere etwa in der Volkshochschule Selbsthilfekurse zu Darmspiegelungen belegen sollen! An diesem Abend werden die fabelhaften »Sunny Boys« der »Leipziger Pfeffermühle« spielend, tanzend und singend behaupten: Das Leben wäre viel einfacher, wenn es nicht so schwer wäre!

 

 


Freitag, 1.11.2019 / 19.30 Uhr / Kleines Haus

PAWEL KAMASA UND INGRID BIRKHOLZ: JOHANNES BRAHMS UND CLARA SCHUMANN – MUSIK DER BRIEFE

Der Pianist Pawel Kamasa und die Schauspielerin Ingrid Birkholz präsentieren anlässlich des 200. Geburtstags von Clara Schumann den musikalisch-literarischen Abend »Musik der Briefe«. Im Jahr 1888 versenkt Johannes Brahms mehrere Päckchen mit Briefen an Clara Schumann im Rhein. Vorausgegangen war – 30 Jahre früher – eine unglückliche Liebesgeschichte zwischen den beiden.
Diese große Künstlerfreundschaft und -liebe wird musikalisch durch Pawel Kamasa erlebbar. Stürmisch und aufwühlend voller Leidenschaft spielt er die letzten entstandenen Klavierwerke von Johannes Brahms.

Ingrid Birkholz spielt und liest dazu aus den Briefen von Clara Schumann. In Zartheit zugetan, aber auch in Distanz, in Begeisterung und Emotion, »bittersüß« ist das Verhältnis der beiden zueinander. Clara Schumann gestaltet in ihren Briefen eine Liebeserklärung an Brahms‘ Klavierstücke, sie beschreibt die unendliche Freude und gibt sich bedingungslos dem Reichtum und der Poetik seiner Musik hin.
Sowohl die letzten Klavierwerke, als auch die Briefe sind kulturelle Kleinode, die der Pianist Pawel Kamasa zu einem fesselnden und abwechslungsreichen Abend zusammenfügt.



 

 

 


Samstag, 23.11.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

CITY: CANDLELIGHT TOUR

CITY ist zurück: Mit ihrem neuen Programm »Candlelight Tour« setzen sie eher auf die leisen Töne. Die Kultband präsentiert die schönsten Balladen aus nunmehr über 45 Jahren Bandgeschichte und die größten Hits in neuen elektro-akustischen Arrangements. Es müssen nicht immer die großen Gesten sein, die das Herz berühren. CITY versteht es in diesem Programm auf Samtpfoten eine ganz besondere Atmosphäre zu schaffen und das Publikum zu verzaubern.

 

 

 


Mittwoch, 4.12.2019 / 19.30 Uhr / Kleines Haus

STONE AND FLOW: LEBENSGESCHICHTEN MUSIKALISCH VERPACKT

Jazzy Latin, Blues and Soul: Das Trio mit Singer und Songwriter Elizabeth Shallers-Wagner, Instrumentalist Ronny Heckel und Jazz-Schlagzeuger Lutz Eckstedt präsentiert eigene Songs. »Lebensgeschichten musikalisch verpackt« zelebrieren die Höhen und Tiefen des Lebens, sie erzählen Geschichten über erste und alte Lieben, Hürden und alte Hunde; immer in der Überzeugung, dass wir dorthin fließen, wo wir hingehören. In den Melodien und Rhythmen des Trios hört man musikalische Einflüsse aus amerikanischer Gospel-Musik, Blues, Jazz und Bluegrass.



 


Samstag, 21.12.2019 / 16 Uhr / Großes Haus

BJÖRN CASAPIETRA: CHRISTMAS LOVE SONGS - EIN ROMANTISCHES WEIHNACHTSKONZERT

Weihnachten wäre undenkbar ohne die schönsten und bekanntesten Weihnachtslieder. Björn Casapietra präsentiert seine Jubiläumstour »Christmas Love Songs«. Seit 10 Jahren begeistert der Tenor mit seinem Weihnachtsprogramm.

Mit Besinnlichkeit aber auch leidenschaftlich und temperamentvoll besingt Björn Casapietra in seinem Weihnachtskonzert die freudvollste Zeit des Jahres. Das Repertoire des gefeierten Tenors ist außerordentlich breit gefächert: Neben Schuberts »Ave Maria«, »Adeste Fideles« oder »Es ist ein Ros´ entsprungen« stehen deutsche, italienische, französische und keltische Weihnachtslieder und Volksweisen, aber auch weltbekannte Winterlieder auf dem Programm.

Casapietras künstlerisches Schaffen führte ihn international und national auf große Bühnen. Seine Karriere ist so vielfältig und illuster ist wie seine Herkunft. Die berühmte Mutter, die italienische Kammersängerin Celestina Casapietra, wurde als Diva der Berliner Staatsoper Unter den Linden gefeiert – und war ein Star auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Auch Björns Vater ist eine Legende, Herbert Kegel, großartiger Dirigent alter Schule, ein ostdeutscher Repräsentant grandioser Kapellmeister-Tradition. Diese musikalische Vielfalt stellt sich auch in den Tournee-Programmen dar, die ihn durch hunderte kleinere und größere Kirchen, Theater und Kultureinrichtungen führen.

 



Freitag, 27.12.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

NOBODY KNOWS: KONZERT ZWISCHEN DEN JAHREN

Nobody Knows präsentiert das traditionelle »Konzert zwischen den Jahren« im Theater der Altmark.

Das Konzert wird bunt: Nobody Knows‘ Musik-Mischung gilt als »postmoderne, bundesrepublikanische Folklore mit nordwesteuropäischer Note und ostokzidentaler Rhythmik«. Zwischen dem Löwenanteil eigener Kompositionen kommen immer wieder Tucholsky, Busch, Heine, Goethe, Mozart und Beethoven zu Wort sowie Ton.

Über 15 Jahre Bandgeschichte, 14 Alben, mehr als 40 Veröffentlichungen und etwa 1.300 Auftritte im In- und Ausland liegen hinter den Musikern von Nobody Knows. 2016 wurden sie doppelt mit Erstplatzierungen des Deutschen Rock- und Pop-Preises in den Kategorien »Publikumspreis« und »Deutscher Country & Folk Preis« ausgezeichnet und erhielten 2017 den Kulturpreis der Hansestadt Stendal. Mit Gitarre, Banjo, Geige, Mandoline, Bouzouki, Schlagzeug, Piano, Kontrabass und ungehemmter Spiel- und Bewegungsfreude ergeben sich Nobody Knows ihrem eigenen Rausch, der sich virulent über sein Publikum verschwendet.

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