Mittwoch und Donnerstag 28. und 29.8.2019 / 20 Uhr / Bahnhof Stenal (Südseite, Lüderitzer Str.12)

SOUVENIR 1870 - THEODOR FONTANE ALS GEFANGENER AUF OLÉRON

11. Theatertage 2019 des Landesverbands Ost im Deutschen Bühnenverein

Das Theaterprojekt »Souvenir 1870« begibt sich auf die Spuren Theodor Fontanes, der im Deutsch-Französischen Krieg der Spionage verdächtigt und auf der französischen Insel Oléron gefangengehalten wurde. Wochenlang lebte Fontane in den feuchten Kasematten an der sturmumtosten Atlantikküste und bangte um seine Zukunft. Die Erinnerungen an die Begegnungen mit den Menschen und der Landschaft schrieb er in seinem Bericht »Kriegsgefangen: Erlebtes 1870« nieder. 150 Jahre später recherchieren Theatermacher*innen an Originalschauplätzen und erarbeiten ein Stück, das Fontanes Erinnerungen in einen heutigen Kontext setzt. Hat Fontane Spuren vor Ort hinterlassen? Sind die Beschreibungen Fontanes heute noch in der Landschaft wiederzuerkennen? Wie ist es den Insulanern mit der deutschen Besetzung während des Zweiten Weltkrieges ergangen? Wie denken die Franzosen heute über die Deutschen?

Anschließend geht »Souvenir 1870« auf die Reise durch Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Gespielt wird auf und in den Eisenbahnwaggons des »Ozeanblauen Zuges«, der am Stendaler Bahnhof Halt macht. Das Projekt findet im Rahmen der 11. Theatertage des Landesverbandes Ost im Deutschen Bühnenverein in Koproduktion mit vier Mitgliedstheatern unter der Leitung des Eisenbahntheaters »Das Letzte Kleinod« statt. Beteiligt sind die Neue Bühne Senftenberg, das Staatstheater Cottbus, das Hans-Otto-Theater Potsdam, das TdA und das Kleist-Forum. Das Projekt wird von den Ländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie vom Fonds Darstellende Kunst und der Stiftung Niedersachsen gefördert.

 

 


Montag, 16.9.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

BAUMANN & CLAUSEN: TATORT BÜRO

Das Credo von Deutschlands lustigsten Bürokraten: Wer lang im Büro sitzt, macht auch nur Fehler. Willkommen beim neuen Bühnenprogramm von Baumann & Clausen: TATORT BÜRO.

Alfred Clausen und Hans-Werner Baumann liefern in ihrer neuen, zweistündigen Show eine Lachsalve nach der anderen. Sie decken die Karteileichen des Büroalltags auf: Hierarchie schlägt Wissen, Vitamin B jegliche Kompetenz. Wer sich in Zeiten der Digitalisierung so quer stellt wie Baumann und Clausen, weiß ganz schnell: TATORT BÜRO hat nichts mit Taten zu tun. Arbeit ist wie Salz in der Suppe – zu viel davon und du spuckst es sofort aus. Baumann & Clausen liefern mit ihrem neuen Bühnenprogramm die lustigsten Antworten der Republik auf alle Fragen, die unter der Käffchentasse brennen. Denn von der Pause lernen, heißt siegen lernen. Ganz nach Alfreds Motto: Ich habe heute meinen Wecker mit zur Arbeit genommen, damit er mal sieht, wozu er mich jeden Tag zwingt.

Darauf ein Käffchen? BINGO!

 

 

 


Mittwoch, 18.9.2019 / 18 Uhr / Kleines Haus

DÄUMCHEN DREHEN - KEINE HÄNDE, KEINE LANGEWEILE
KABARETT VON RAINER SCHMIDT

Humor, Schlagfertigkeit und Lebensfreude. Dies sind Eigenschaften, die Rainer Schmidt auszeichnen. Geboren ohne Unterarme und mit einem verkürzten rechten Oberschenkel machte er sich auf in ein erfolgreiches, vielseitiges Leben in der Mitte der Gesellschaft. Rainer Schmidt nimmt sein Publikum mit auf eine einzigartige Reise in das Land der Inklusion! Sprachwitzig und spitz ironisch "kabarettiert" der Pfarrer, Buchautor und mehrfache Goldmedaillengewinner bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften. Sein Motto: Keine Hände – keine Langeweile. Er erzählt authentisch und natürlich ohne erhobenen Zeigefinger vom Glück und Pech des Außer-gewöhnlich-seins.

 

 


Donnerstag, 19.9.2019 / 20 Uhr / Großes Haus

FELIX REUTER: DIE VERFLIXTE KLASSIK

Felix Reuter ist Pianist, Musikkomödiant, Entertainer und Improvisationskünstler. Er begeistert das Publikum in seinen kabarettistischen Show-Konzerten mit einer Mischung aus Comedy und klassischer Musik, die er mit originellen Ideen und amüsanten Informationen über berühmte Klassiker wie Beethoven, Mozart und Liszt spickt. Felix Reuter studierte an der „Franz Liszt“ Hochschule für Musik in Weimar Klavier und besaß zu dieser Zeit bereits einige Auszeichnungen. 1990 absolvierte er seinen Kantorenabschluss und arbeitete als freiberuflicher Pianist und Diplom-Musikpädagoge u.a. bei TV-Produktionen, Theaterhäusern und diversen Orchestern. Zudem entwickelte er eigene Programme, mit denen er seit 2007 durch Deutschland tourt. Bei seinen Shows besticht er mit seiner seltenen Gabe der Improvisation und interpretiert Evergreens der klassischen Musik neu. Dabei gelingt es Reuter mit seinem Wissen nicht zu belehren, sondern zu begeistern. In seiner Show bietet er exzellente Unterhaltung und klassische Musik auf höchstem Niveau. Reuter begeistert sowohl Klassik-Liebhaber als auch Klassik-Neulinge und zieht diese mit seinen humorvollen Geschichten direkt in seinen Bann.

 

 


Mittwoch, 25.9.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

FORCED TO MODE - ACOUSTIC TOUR: THE DEVOTIONAL TRIBUTE TO DEPECHE MODE

Aus zwei Drittel der Berliner Electrock/Indietronic-Band »Forced Movement« formte sich 2011 – auf eine sehr leidenschaftliche Bitte hin – das Depeche-Mode-Tribute-Projekt »Forced to Mode«. Mit Matthias Kahra an der Gitarre wurde das Trio komplettiert.

Forced to Mode produzieren ihr »Devotional Tribute« auf einem Niveau, das ohne Frage seines Gleichen sucht. Vor allem die hochenergetischen Live-Performances, die »ganz-nah-am-Original-Stimmen« und die perfektionistische Liebe zum Sound-Detail machen die Tribute-Show so einzigartig.

Nach der großartigen Resonanz auf die »acoustic tour ’18« hat sich Forced to Mode entschlossen, die wunderbaren Depeche Mode-Songs in ganz intimer Art und Weise im Herbst 2019 erneut auf die Bühne zu bringen. Die Konzerte werden einmal mehr beweisen, welch überzeugende Kraft der Berührung und Sensibilität in den Kompositionen der legendären britischen Kultband steckt. Gespielt werden Depeche Mode-Klassiker und seltene Liebhaber-Stücke in akustischem Gewand, garniert mit Charme und Ambiente der ausgewählten Locations quer durch die Republik. Ein Muss für jeden Depeche Mode- und Forced to Mode-Fan und solche, die es noch werden wollen.

Band
Matthias Kahra - Guitars & BackingVoc
Thomas Schernikau - Keys & Voc
Christian Schottstädt - Voc & Keys

 

 


Samstag, 5.10.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

WLADIMIR KAMINER: LIEBESERKLÄRUNGEN

Was gibt es Schöneres als die Liebe? Und was bietet mehr Stoff für Komik, Dramen, Enttäuschungen und Hochgefühle? Egal ob es um verliebte Teenager geht, die einen Rockstar anhimmeln, bis die Illusion vom coolen Held an der Realität zerschellt. Oder ob die perfekt geplante romantische Überraschung daran scheitert, dass der Angebetete sie dank einer Fußballübertragung schlicht verpasst. Aber natürlich gibt es auch Happyends und glückliche Verbindungen, die ein Leben lang halten. Von den zahllosen Facetten der Liebe weiß Wladimir Kaminer ein Lied zu singen - oder Geschichten zu erzählen: witzig, staunend, klug und immer mit liebevollem Blick auf die Schwächen des menschlichen Herzens.

 

 


Mittwoch, 23.10.2019 / 19.30 Uhr / Großes Haus

LEIPZIGER PFEFFERMÜHLE: DA CABO

»Da capo« lateinisch für »von Beginn«: Nicht der Anfang des Leipziger Kabaretts vor 65 Jahren ist gemeint, sondern die Auswahl der witzigsten, spielfreudigsten, zeitlosen Szenen, die Dieter Richter und Burkhard Damrau mit »Beginn« ihres Engagements auf die Brettl-Bühne brachten. Begleitet von Marcus Ludwig am Piano, versuchen sie Rechtsfragen »in dubio prosecco« zu klären, verwechseln Rheinländer mit Rausländer, haben Fragen zur Verteilungsgerechtigkeit, wo sich doch Jeder als »zu - kurz - gekommen« fühlt; (nur nicht beim Verstand, da meinen Alle genug zu besitzen) ein Professor erklärt den globalen Arbeitsmarkt, in welchem die Industrie ihr Heil im fernen Osten, der Arbeiter aber sein Glück im Westen sucht, und auch das chronisch klamme Gesundheitswesen wird zum Thema, wenn Ältere etwa in der Volkshochschule Selbsthilfekurse zu Darmspiegelungen belegen sollen! An diesem Abend werden die fabelhaften »Sunny Boys« der »Leipziger Pfeffermühle« spielend, tanzend und singend behaupten: Das Leben wäre viel einfacher, wenn es nicht so schwer wäre!

 

 


Samstag, 21.12.2019 / 16 Uhr / Großes Haus

BJÖRN CASAPIETRA: CHRISTMAS LOVE SONGS - EIN ROMANTISCHES WEIHNACHTSKONZERT

Weihnachten wäre undenkbar ohne die schönsten und bekanntesten Weihnachtslieder. Björn Casapietra präsentiert seine Jubiläumstour »Christmas Love Songs«. Seit 10 Jahren begeistert der Tenor mit seinem Weihnachtsprogramm.

Mit Besinnlichkeit, aber auch leidenschaftlich und temperamentvoll besingt Björn Casapietra in seinem Weihnachtskonzert die freudvollste Zeit des Jahres. Das Repertoire des gefeierten Tenors ist außerordentlich breit gefächert: Neben Schuberts »Ave Maria«, »Adeste Fideles« oder »Es ist ein Ros´ entsprungen« stehen deutsche, italienische, französische und keltische Weihnachtslieder und Volksweisen, aber auch weltbekannte Winterlieder auf dem Programm.

Casapietras künstlerisches Schaffen führte ihn international und national auf große Bühnen. Seine Karriere ist so vielfältig und illuster ist wie seine Herkunft. Die berühmte Mutter, die italienische Kammersängerin Celestina Casapietra, wurde als Diva der Berliner Staatsoper Unter den Linden gefeiert – und war ein Star auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs. Auch Björns Vater ist eine Legende, Herbert Kegel, großartiger Dirigent alter Schule, ein ostdeutscher Repräsentant grandioser Kapellmeister-Tradition. Diese musikalische Vielfalt stellt sich auch in den Tournee-Programmen dar, die ihn durch hunderte kleinere und größere Kirchen, Theater und Kultureinrichtungen führen.

 

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