Unter dem Namen »Klein & Kunst« bietet das TdA auch in der Spielzeit 2019/20 wieder »großes Theater in kleiner Form« an. Die mobilen Produktionen können von professionellen Veranstaltern oder von Privatpersonen für Spielorte außerhalb des TdA gebucht werden. Die Anlässe sind vielfältig, sei es ein Abend im Kulturverein, eine Ausstellungseröffnung, ein besonderer Geburtstag, die Betriebsfeier, der Senioren-Nachmittagskaffee, die Adventsfeier oder das Sommerfest – wir bieten für jede Gelegenheit das passende Programm.

Wenn Sie Fragen haben oder sich für eine der Produktionen interessieren, steht Ihnen die Gastspielreferentin Cecile Prinz unter 03931 - 63 57 15 oder gastspiel@tda-stendal.de gerne zur Verfügung.


Bestellt und nicht abgeholt

Ein Liederabend zum Verlieben mit Barbara Wurster & Andreas Dziuk

Weil das Brautpaar nicht erscheint, muss das für die Feier gebuchte Musik-Duo für Unterhaltung sorgen, bis die Eheleute in spe hoffentlich doch noch auftauchen. Das eigentlich geplante romantische Musikprogramm wird kurzerhand über den Haufen geworfen und die Hochzeitsgäste erleben stattdessen einen Liederabend voller Leidenschaft, Witz und ehrlicher Gefühle. Es werden Songs über große Erwartungen und noch größere Enttäuschungen, Treue, Schwiegermütter und andere Herausforderungen des (Ehe-)Lebens zum Besten gegeben, Liebesleid und -frust besungen und das ein oder andere Glas geleert. Erst zu später Stunde zeigt sich, ob der schönste Tag des Lebens in einer Katastrophe endet oder die Liebe doch noch eine Chance hat.

Das Publikum darf sich auf eine unterhaltsame Mischung aus Chansons, Pop-Songs, Schlagern und Operetten-Klassikern freuen. Auf dem Programm stehen u.a. Songs von Zarah Leander, Norah Jones, Bodo Wartke, Barbara Schöneberger, Gitte Hænning und Udo Jürgens.

 

Swing Time!

Songs von Sinatra, Bennett u.a.

mit Andreas Müller und Andreas Dziuk

Ein Liederabend ganz im Zeichen der glanzvollen Ära des Swing! Auf dem Programm stehen Songs der bekanntesten Swing-Ikonen von Frank Sinatra über Tony Bennett bis hin zu heutigen Interpreten wie Robbie Williams oder Michael Bublé. Stücke wie »Fly me to the Moon«, »Mack the Knife« oder »One for my Baby« sorgen für beste Stimmung und gefühlvolle Momente.

Andreas Dziuk (Klavier) und Andreas Müller (Gesang), die zusammen schon zahlreiche musikalische Programme am TdA gestaltet haben, bieten dem Publikum einen Abend voller musikalischer Highlights und stilvoller Unterhaltung. Tauchen Sie ein in das »Lebensgefühl Swing«!

 

In 50 Jahren ist alles vorbei

Lieder von Otto Reutter und anderen mit Andreas Müller und Andreas Dziuk

Otto Reutters Texte über Krise, Steuererhöhungen, das Eheleben und die Liebe trafen genau den Zeitgeist der 1920er Jahre. Auch heute noch sind sie aktuell, unterhaltsam und musikalisch voller Witz. Im Liederabend des TdA werden seine beliebtesten Hits ebenso frisch interpretiert wie weniger bekannte Raritäten.

Schauspieler Andreas Müller trägt aber nicht nur Reutters Couplets, sondern auch Lieder berühmter Zeitgenossen, Operetten-Klassiker und aktuelle Songs vor. Am Klavier begleitet wird er von Andreas Dziuk, dem Musikalischen Leiter des TdA. Eine Hommage an den großen Gardelegener Humoristen und ein kleines musikalisches Kabarett mit großer Klasse!

 

Take it easy!

Eine entspannte musikalische Zeitreise durch 50 Jahre Musikgeschichte mit Caroline Pischel und Andreas Dziuk

Von »Ain’t No Sunshine« bis »Moon River« und von »Bei mir bist Du schön« bis »Morgens bin ich immer müde« – Schauspielerin Caroline Pischel und der Musikalische Leiter des TdA Andreas Dziuk nehmen ihr Publikum mit auf eine abwechslungsreiche musikalische Zeitreise. Zu hören gibt es wahre Klassiker, in Vergessenheit geratene Lieblingssongs, Lieder, bei denen Erinnerungen wach werden, und beliebte Filmmelodien. Dazu gibt es unterhaltsame Anekdoten und Geschichten über die Songs und deren Komponist*innen.

Genießen Sie eine entspannte Stunde lang musikalische Leckerbissen, die zum Träumen, Schmunzeln und Mitschnipsen einladen – take it easy!

 

Bloß kein Lametta! – Geschichten und Lieder rund ums Fest

Perfekt soll es sein, das Weihnachtsfest: friedlich und stimmungsvoll, die Familie harmonisch vereint, das Haus festlich geschmückt und unter dem Baum das passende Geschenk für jede*n. Doch bis es so weit ist, gilt es, so manche Vorweihnachts-Krise zu meistern …

Die Geschichten und Gedichte, die im mobilen Weihnachtsprogramm des TdA dargeboten werden, erzählen von der wie immer viel zu spät begonnenen Suche nach dem passenden Geschenk, dem Traum vom idealen Weihnachtsbaum, von großen und kleinen Wünschen und dem Zauber des Schenkens.

Mit Texten von Theodor Storm bis Axel Hacke und Weihnachtsliedern von »O Tannenbaum« bis »Let it snow« stimmt »Bloß kein Lametta! « das Publikum auf das Fest der Feste ein. Benjamin Ulrich am Klavier und die TdA-Ensemblemitglieder Kathrin Berg und Andreas Müller sorgen für stimmungsvolle Momente und beste vorweihnachtliche Unterhaltung.

 

Bitte sagen Sie jetzt nichts! Ein Abend mit Loriot

Herr und Frau Hoppenstedt, Reporter Schmoller, Ministerialdirigent Dr. Klöbitz – wer kennt sie nicht, die skurrilen Charaktere aus den Sketchen von Vicco von Bülow alias Loriot? Mit seinem unverwechselbaren Humor überzeichnet er wie kein anderer liebevoll das Leben des Normalbürgers und lässt die Absurdität alltäglicher Situationen sichtbar werden. Da entpuppt sich ein zum Interview geladener Astronaut als gewöhnlicher Verwaltungsinspektor, Ehepaare scheitern an der Verständigung über den korrekten Gebrauch von Musikinstrumenten und in der Schlange vor der Opernkasse offenbart sich der Irrsinn der bürgerlichen Existenz.

Schauspieler*innen des TdA setzen die beliebtesten und schönsten Sketche von Loriot in Szene und sorgen für einen heiteren Abend, an dem kein Auge trocken bleibt.

 

Gretchen 89 ff.

Komödie von Lutz Hübner

Was passiert auf einer Probebühne, bevor ein Stück zur Premiere kommt? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Erfolgsautor Lutz Hübner in seiner beliebten Komödie »Gretchen 89 ff.« Archetypische Regisseure und unterschiedlichste Schauspielerinnen proben im rasanten Wechsel Goethes berühmte Kästchenszene aus »Faust I«, im Reclamheft zu finden auf Seite 89 ff. Da trifft jung auf alt, schüchtern auf eitel, und das mal laut, mal leise, mal routiniert oder auch innovativ-ambitioniert. Alle Regisseure haben einen Knall, alle Schauspielerinnen haben ihre Befindlichkeiten, es wird gestritten, geweint und gelacht. Zum Vergnügen des Publikums ringen die Künstler*innen auf der Bühne darum, ihre Version der Szene zu erarbeiten und gewähren dabei humorvolle Einblicke in den Theateralltag und das Leben hinter den Kulissen.

Ein Muss für alle Theaterliebhaber*innen und Komödienfreund*innen! Das Stück kann mit oder ohne Musikeinlagen gebucht werden.

 

All das Schöne

von Duncan Macmillan mit Jonny Donahoe / Deutsch von Corinna Brocher

Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist:
1. Eiscreme,
2. Wasserschlachten,
3. länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen,
4. die Farbe Gelb …

Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt und auch nicht später, wenn man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. Nur die Liste ist im Lauf der Jahre angewachsen und nähert sich der Million:
999.997. das Alphabet,
999.998. unpassende Songs in gefühlvollen Momenten,
999.999. eine Aufgabe abschließen …

»Regisseur Louis Villinger bringt ›All das Schöne‹ ganz im Sinn von Duncan Macmillan auf die Bühne: mitreißend, fesselnd, aber kein bisschen rührselig. Und er hat mit Matthias Hinz einen wunderbaren Protagonisten gefunden. (…) Ein lebensbejahendes Stück über ein lebensbedrohliches Thema, spannend und humorvoll verpackt.« Volksstimme

 

Judas

Monolog von Lot Vekemans / Deutsch von Eva M. Pieper & Christine Bais

Lot Vekemans gibt in ihrem Monolog dem Mann eine Stimme, dessen Name zum Synonym für Verrat geworden ist, der die jahrhundertelange Schmähung der ganzen Welt erduldet hat und ohne den das Christentum nicht zu einer der großen Weltreligionen geworden wäre: Judas Iskariot.
Denn kennen wir die ganze Wahrheit? In jedem Zeitalter gibt es Spekulationen über Judas meist egoistische Motive, doch ließe sich die Geschichte nicht auch anders erzählen? Als Freundschaftsdienst, der Jesus half, sein Schicksal zu erfüllen: zu sterben und damit unsterblich zu werden. Musste der Messias nicht verraten werden, um die göttliche Prophezeiung zu erfüllen? War alles Vorbestimmung oder doch freier Wille oder gar eine Verkettung unglücklicher Zufälle?
Judas spricht und gibt Einblicke auf das Geschehen von damals aus seiner Sicht. In einer selbst inszenierten Show begeht er einen letzten Versuch, seine Tat wieder auf ein menschliches Maß zurück zu bringen und sein Publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst.

»Ich denke, es gibt bei uns eine einseitige Richtung des Blicks auf die Helden, auf das, was wir als größer und höher und besser erachten, als wir es selbst sind. Wir lieben es, zu verehren, so wie wir es lieben, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt, damit sie ihre eigenen Seelen reinwaschen. Es ist auffällig, dass in Porträts, die über die Jahrhunderte entstanden sind, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde.« Lot Vekemans

 

Die Tagebücher von Adam und Eva

von Mark Twain
Lesung mit Musik mit Claudia Tost, Hannes Liebmann und Andreas Dziuk

Schon von Beginn an hatten es die Menschen nicht leicht miteinander. Gerade als Adam es sich im Paradies gemütlich gemacht hat, taucht plötzlich ein zweites, neues Wesen auf, das ihn mit größter Neugier beäugt. Während Eva ganz begeistert ist von dem fremden Geschöpf, das in ihren Augen aller Wahrscheinlichkeit nach ein Reptil sein muss, fühlt Adam sich in der Gegenwart seiner neuen, ständig plappernden Gefährtin nicht besonders wohl. Eva benennt Dinge, die vorher keinen Namen brauchten, freundet sich mit den Tieren und ihrem eigenen Spiegelbild an und kriecht bei Regen in Adams Behausung. Langsam lernen sich die beiden besser verstehen und finden heraus, dass sie ein Er und eine Sie sind. Doch Evas Wissensdurst ist noch längst nicht gestillt und ein einziger Biss in die verbotene, neue Erkenntnisse verheißende Frucht verändert die Welt für immer …

Der amerikanische Autor Mark Twain erzählt mit Witz, Ironie und einem Schuss Romantik die Geschichte des ersten Traumpaars der Menschheit und wirft nebenbei einen humorvollen Blick auf die vermeintlichen Eigenheiten der Geschlechter. Diese Lesung mit musikalischer Begleitung bringt das Publikum zum Schmunzeln und Nachdenken über das größte Gefühl der Welt!

 

… Denn sie wissen nicht, was sie tun …

Spontan, originell, jedes Mal anders – das ist die Impro-Show des TdA. Ohne vorher gelernten Text gehen die Darsteller*innen auf die Bühne, nicht wissend, was auf sie zukommen wird. Auf Zuruf der Zuschauer*innen erfinden die Schauspieler*innen aus dem Stegreif Geschichten und Figuren und bescheren dem Publikum ein garantiert einzigartiges und unterhaltsames Theatererlebnis. Von der einen Sekunde auf die andere kann aus einer tieftraurigen Szene die lustigste Komödie werden. Im Impro-Theater ist nichts unmöglich und der

Fantasie der Schauspieler*innen sind keine Grenzen gesetzt. Erleben Sie das Ensemble von einer anderen Seite und lassen Sie sich überraschen, wenn es heißt: Drei, Zwei, Eins, Go!

 

Risse in den Wörtern

von Rike Reiniger

Suspendiert von seinem Einsatz als Gefreiter in Afghanistan, findet sich der 25-jährige Sascha vor einer Kommission wieder. Er sieht sich mit dem Vorwurf der schweren Dienstpflichtverletzung konfrontiert. Wie es dazu kam, muss Sascha dem Ausschuss nun erklären: Als die Baufirma in Magdeburg, bei der er angestellt ist, Insolvenz anmeldet, hat Sascha gerade den Kreditvertrag unterschrieben. Sein großer Traum: ein Haus für sich und seine Freundin Juli. Die einzige Lösung, schnell wieder Geld zu verdienen, scheint der Eintritt in die Bundeswehr und die Teilnahme an einem der gut bezahlten Auslandseinsätze zu sein. Bei einem Anschlag in Masar-i-Sharif stirbt Saschas Freund Paule und Sascha lernt die Grausamkeit und Willkür des Krieges kennen. Warum wird ein Kriegsopfer in Ehren begraben, ein anderes aber muss auf dem Marktplatz in Schande verwesen? Sascha entschließt sich zu handeln – gegen den Krieg – und opfert alles, wofür er gearbeitet hat.

»Risse in den Wörtern« ist im Auftrag der Stadt- und Kreisbibliothek »Edlef Köppen« Genthin entstanden. Autorin Rike Reiniger verzahnt Saschas Geschichte mit dem Werk des Genthiner Schriftstellers Edlef Köppen, der durch die Erfahrungen des Ersten Weltkrieges zum überzeugten Pazifisten wurde und sich später gegen das Nazi-Regime stellte. Die Zitate aus seinem Weltkriegsroman »Heeresbericht« stellen überzeitliche Fragen über die Sinnhaftigkeit von Krieg als Mittel der Politik.

 

Zwei Monster

Puppenspiel nach Gertrud Pigor und dem Bilderbuch »Two Monsters« von David McKee / ab 3 Jahren

Ein Berg trennt zwei Monster: das blaue und das rote Monster. Jedes lebt glücklich auf seiner Seite des Monsterberges und würde sie nicht gegen die andere tauschen. Der Rote wohnt da, wo die Sonne aufgeht, und der Blaue da, wo die Sonne untergeht. Gesehen haben sie sich noch nie. Aber manchmal sprechen sie miteinander durch ein Loch im Berg und erzählen sich von ihrem morgendlichen Training oder davon, wie schön der Sonnenuntergang ist, wenn der Tag geht. Moment, der Tag geht? Nein, nein, es ist die Nacht, die kommt! Schon entbrennt ein Streit, dass die Felsbrocken fliegen. Bis schließlich der ganze Berg zusammenbricht und sich die beiden verdutzten Kerle gegenüberstehen.

Wortwitzig und dynamisch erzählt »Zwei Monster« vom Rechthaben, dem Spaß am Streiten und dem sich Versöhnen.


Der kleine König

Puppenspiel nach den Kinderbüchern von Hedwig Munck / ab 3 Jahren

Verschlafen blinzelt der kleine König in die aufgehende Sonne. Ein weiterer, königlicher Tag ist angebrochen und die Regierungsgeschäfte warten. Bald hat der kleine König keine Lust mehr, den langweiligen Papierkram zu erledigen. Sein Magen knurrt ganz gewaltig. Es ist längst Zeit für ein ausgewogenes Frühstück. Aber da »ausgewogen« leider nicht so lecker schmeckt wie »süß«, isst er lieber Bonbons. Ganz satt wird er davon allerdings nicht. Nur gut, dass er einen Apfel am Baum im Garten entdeckt hat. Da ranzukommen ist allerdings schwieriger als gedacht und er scheint nicht der Einzige zu sein, der ein Auge auf den Apfel geworfen hat. Jetzt heißt es schnell sein, denn nach dem Essen muss er sich noch um die Blumen kümmern, die traurig die Köpfe hängen lassen, und dann hat auch noch die kleine Prinzessin ihren Besuch angekündigt.

Wer kennt ihn nicht, Hedwig Muncks lustigen kleinen König, der mit seinen tierischen Freunden jeden Tag zum Abenteuer macht. Die Geschichten ermutigen Kinder, eigene Erfahrungen zu machen und dabei naiv, frech und neugierig auf die Welt zu sein.

 

Ein Schaf fürs Leben

Puppenspiel nach dem Kinderbuch von Maritgen Matter / ab 3 Jahren

Heulend vor Hunger stapft Wolf missmutig durch den Schnee. Auf der Suche nach einem Leckerbissen für den Abend trifft er in einem Stall auf Schaf, das ihn sogleich auf eine Portion Heu einlädt. Doch Wolf hat Appetit auf Fleisch und lockt das arglose Schaf mit einer Schlittenfahrt nach »Erfahrungen« aus dem sicheren Stall raus in die Nacht. Begeistert und aufgeregt, einen berühmten Dichter-Wolf aus der großen Stadt kennengelernt zu haben, steigt Schaf zu Wolf auf den Schlitten. Los geht die wilde Fahrt. Entwaffnet durch die Offenheit des Schafes, das ihm ohne Angst begegnet, wird der Ausflug auch für Wolf zu einem unvergesslichen Erlebnis. Als Schaf Wolf dann auch noch das Leben rettet, gerät der Menüplan völlig durcheinander.

Das tierisch spannende Abenteuer beweist, wie einfach aus scheinbaren Feinden manchmal Freunde werden können. Das Puppenspiel basiert auf dem Kinderbuch der niederländischen Autorin Maritgen Matter, das 2004 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde.

 

Märchencafé

Wer erinnert sich nicht daran, als Kind die Märchen von »Rotkäppchen«, »Hänsel und Gretel«, »Das hässliche Entlein« oder »Frau Holle« erzählt oder vorgelesen bekommen zu haben? Und wer fieberte nicht in den Märchen von Tausendundeine Nacht mit Sindbad dem Seefahrer auf seinen Abenteuern mit oder wartete darauf, dass Ali Baba endlich »Sesam, öffne dich« sprach?

Im Märchencafé des TdA erweckt Puppenspielerin Claudia Tost beliebte Klassiker aus aller Welt, aber auch noch unbekannte Märchenschätze für Kinder ab 3 Jahren zum Leben. Mit Hilfe von Puppenspiel, Musik, Malerei oder als Live-Hörspiel präsentieren sich alte Lieblinge in neuem Gewand und moderne Geschichten avancieren zum Märchenfavoriten. Wer ganz besondere Märchenmomente teilen möchte, ist beim Märchencafé genau richtig.

 

Wörterwelten

Die schönsten Geschichten und die spannendsten Abenteuer, liebgewonnene Klassiker und neu zu entdeckende Bücherschätze: Bei den Wörterwelten, der Lesereihe für Kinder ab 6 Jahren, schafft es nur die beste Lektüre aus der Welt der Kinderbücher ins Repertoire. In Szene gesetzt und spielerisch lesend erwecken die Schauspieler*innen des TdA die Figuren der Bücher zum Leben und erweitern das bloße Zuhören um Sehen und Staunen. Ein ganz besonderes Leseereignis entsteht, wenn der Raum sich in das Szenario des Lieblingsbuches verwandelt und die kleinen und großen Zuhörer*innen nicht nur in den gemütlichen Sitzkissen, sondern auch in der Geschichte versinken können.
Lesespaß mal anders und hautnah am Geschehen dran: Die Wörterwelten sind ein Muss für Geschichtenfans und alle, die das Abenteuer Lesen lieben!

 

Pinocchio

Szenische Lesung mit Musik

Aus einem Stück Pinienholz geschnitzt, nach diesem benannt und von einem Zauber zum Leben erweckt, bereichert Pinocchio das Leben seines Papas Geppetto. Der in ärmlichen Verhältnissen lebende Schreiner holt seinen Notgroschen hervor: Mit dem letzten Silbertaler soll Pinocchio in die Stadt, um sich Schulbücher zu kaufen. Doch Pinocchio lässt sich leicht ablenken und geht neugierig auf Erkundungstour. Schon hat er das Geld für Vergnügungen ausgegeben und sich in der Stadt verirrt. Auf der Suche nach seinem Platz in der Welt gerät der naive Pinocchio, der sich nichts sehnlicher wünscht, als ein richtiger Junge aus Fleisch und Blut zu werden, von einem Abenteuer ins nächste, trifft auf zwielichtige Gestalten und gelangt an sonderbare Orte. Bei seinen Erlebnissen wird ihm immer klarer: Will er Geppetto wiederfinden und ein richtiger Junge werden, muss er Lügen und Faulenzerei hinter sich lassen.
Das TdA hat den Kinderbuchklassiker als szenische Lesung mit Musik und Gesang für alle ab 8 Jahren im Programm. Ein spannendes Seh- und Hörerlebnis für Klein und Groß!

 

 

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