24 STUNDEN IM LEBEN EINER FRAU

von Éric-Emmanuel Schmitt
nach einer Novelle von Stefan Zweig
Deutsch von Annette und Paul Bäcker

Premiere: 15.9.2019 / 18 Uhr / Kleines Haus

Manchmal ist man in bestimmten Stunden seines Lebens geheimnisvollen Mächten ausgeliefert, ohne dass es einem bewusst wird, ob man will oder nicht. Niemand ist davor geschützt. Und niemand ist dafür verantwortlich …

Celia wird in einem Casino in Monte Carlo Zeugin des Suizids eines jungen Mannes. Sie fühlt sich in eine Situation von vor zwei Jahren versetzt; in die 24 Stunden, die ihr Leben veränderten, von denen sie in einem intimen Monolog berichtet. Im selben Casino lernte sie, verwitwet und Mutter zweier erwachsener Söhne, den 18 Jahre jüngeren Matteo kennen und lieben. Matteo ist der Spielsucht verfallen und steckt nicht nur in finanziellen Schwierigkeiten. Celia glaubt, ihm helfen zu können. In den wenigen Stunden ihres Beisammenseins vergisst sie ihre Einsamkeit und entdeckt, dass sie immer noch zu Gefühlen, Sehnsüchten und wahrer Liebe fähig ist – und wird daran erinnert, dass Liebe auch verwundbar machen und bittere Enttäuschungen bereithalten kann.

Stefan Zweig gilt als Meister der psychologischen Novelle. Éric-Emmanuel Schmitt ist einer der meistgelesenen und meistgespielten französischsprachigen Autoren der Gegenwart. Ihm gelingt es, Zweigs berühmten Text behutsam für die Bühne zu adaptieren und mit neuer Spannung aufzuladen.

Eine Übernahme der Deutschsprachigen Erstaufführung der Badischen Landesbühne Bruchsal aus dem Jahr 2017.

Inszenierung: Wolf E. Rahlfs

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