Premiere: 2.11.2019 / 19.30 Uhr / Rangfoyer
ab Januar 2020 in den Uppstall Kinos Stendal (Uppstall 4, 39576 Stendal)

Er sagt, das machen sie alle. Diese Kids mit ihren Handys. Die filmen alles. Warum auch nicht? Würd mir in dem Alter genauso gehen. Dir etwa nicht?

Di und David können stolz sein. Ihr Sohn Jack ist intelligent, gut aussehend und der Platz an einer Eliteuniversität für sein Jurastudium ist ihm sicher. Nicht zuletzt, weil seine Eltern ihm jeden Stein aus dem Weg räumen. Doch als ein Video im Netz auftaucht, das Jack beim Sex mit seiner Ex-Freundin Cara zeigt, ist das Familienidyll in Gefahr. Di und David stellen Fragen: Wie konnte dieses Video ins Internet gelangen und zeigt es, wie Cara behauptet, eine Vergewaltigung? Die Zweifel an ihrem Sohn, an Jacks Freunden und an sich selbst werden größer. Immer näher kommen Di und David den Ereignissen, die zum Upload des Videos führten, bis sie sich entscheiden müssen, welche Wahrheit sie glauben wollen.

James Fritz Stück »4Min 12Sek« schafft es dramaturgisch geschickt, die Zuschauer*innen immer wieder auf die falsche Fährte zu führen und Gewissheiten zu hinterfragen. In kurzen Szenen mit messerscharfen Dialogen entsteht »ein erschreckend komisches Drama über das digitale Zeitalter«. The Guardian

Inszenierung: Jochen Gehle
Bühne & Kostüme: Sofia Mazzoni
Video: Max Kupfer
Dramaturgie: Tristan Benzmüller

Di: Kristina Papst | David: Matthias Hinz | Nick: Daniel Schmidt | Cara: Alice Katharina Schmidt


Ab Januar 2020 wird »4Min 12Sek« in den Uppstall Kinos Stendal gespielt.

 

4Min 12Sek

 VIDEO

 Galerie

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Pressestimmen

»Doch der Mittelpunkt des hundertminütigen Abends bleiben die Eltern. Wie sie krampfhaft am Bilderalbum aus Jacks Kindheit festhalten, die Wahrheit scheuen und Ausflüchte suchen […]. Dazwischen lässt Jochen Gehle immer wieder rockige, melancholische Songs einschneiden, einmal auch zartes Klavierspiel. Doch er bleibt hartnäckig bei diesem Elternpaar, das sich nichts mehr zu sagen hat, nur noch die gemeinsame Marschrichtung formuliert: ›Die lügt, unser Sohn ist toll.‹ Das geht hin und her zwischen Taktik, Verzweiflung […] Starkes Ende eines starken Abends.«
Die Deutsche Bühne
»Hier richten sich die moralischen Kompassnadeln immer wieder neu aus. […] 100 Minuten lang geht diese Fahrt in der Achterbahn der Gefühle. Immer fesselnd, den Zuschauer inhaltlich einbeziehend. So soll Theater sein. […] Regisseur Jochen Gehle und seinen Darstellern ist der Spagat gelungen: Diese Inszenierung berührt, verstört jedoch nicht. Sie bietet vor allen Dingen viel Raum zum Nachdenken über uns selbst.«
Volksstimme

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