Das Theater der Altmark (TdA) ist ein Regiebetrieb der Hansestadt Stendal und wird zusätzlich vom Land Sachsen-Anhalt und den Landkreisen Stendal und Altmarkkreis Salzwedel gefördert. Es übernimmt als Landestheater Sachsen-Anhalt Nord die Aufgabe, das Stadtgebiet, die Altmark und ganz Sachsen-Anhalt mit zeitgenössischem und klassischem Schauspiel zu versorgen. Mit seinen Abstechern und mobilen Produktionen gastiert es in Bespieltheatern, Kulturzentren und Bildungseinrichtungen, und ist damit ein fester Bestandteil der Theaterlandschaft.

Im Theater der Altmark befinden sich die Spielstätten Großes Haus mit 556 Plätzen, Hinterbühne mit 110 Plätzen, Kleines Haus mit 99 Plätzen, Rangfoyer mit 81 Plätzen sowie Kaisersaal, Theatercafé und Theaterpädagogisches Zentrum (TPZ). Das TdA zeigt pro Spielzeit etwa 14 Premieren für Erwachsene, Kinder und Jugendliche. Zehn Schauspielerinnen und Schauspieler gehören zum festen Ensemble. Darüber hinaus sind ca. 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Gäste aus allen Bereichen der Darstellenden Künste am TdA beschäftigt.

Mit Beginn der Spielzeit 2018/19 leitet Wolf E. Rahlfs als Intendant das Theater der Altmark.

Der Spielplan behandelt aktuelle Themen von gesellschaftlicher Relevanz, bietet klassische und zeitgenössische Dramatik und beinhaltet ebenso Unterhaltungsformate wie musikalische Produktionen und Komödien. Neben der Sparte »Abendspielplan« bietet das TdA die Sparten »Junges TdA« und »Bürgerbühne am TdA«.

Das »Junge TdA« bietet Kinder- und Jugendtheatervorstellungen für alle Altersgruppen an. Die Bandbreite reicht dabei vom Klassiker für Jugendliche über Familienstücke mit generationsübergreifender Thematik und das Weihnachtsmärchen bis hin zu Klassenzimmer- und Kindergartenstücken. 

Die »Bürgerbühne am TdA« gibt allen Altmärkerinnen und Altmärkern einen Raum, um sich zu gesellschaftlichen Themen auszutauschen und diese auf der Bühne mit den Mitteln des Theaters zu verhandeln. 

Zahlreiche Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, Vereinen, Schulen und sozialen und kulturellen Institutionen führen nicht nur zu einem Austausch und einer Vernetzung in der Stadt und der Region, sondern sorgen für eine inhaltliche Verankerung des TdA in der Bürgerschaft. 

Das TdA begreift sich als Forum, Begegnungsstätte und Ort der künstlerischen Auseinandersetzung mit den Themen der Gegenwart und der Region. Es bringt sich aktiv in gesellschaftliche Prozesse ein und wirkt so identitätsstiftend und sinngebend. 

Für diese vielfältige Programmatik erhielt das Theater der Altmark den Theaterpreis des Bundes 2015.

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