Schauspiel
Lin, Clara, Rahel – Mutter, Tochter, Enkeltochter – drei Frauen, drei jüdische Generationen in Deutschland. Was sie auf den ersten Blick miteinander verbindet, trennt sie auch zugleich. Denn jede von ihnen hat ihre eigenen Erfahrungen und ihre eigenen Ansichten darüber, was es heißt, eine jüdische Frau in Deutschland zu sein …
»›Muttersprache Mameloschn‹ ist alles andere als leichte Kost. Wer sich auf das Stück einlässt, darf keinen kuschlig-launigen Theaterabend erwarten. Aber auch keinen tieftraurigen. Humor blitzt auf, wenn man ihn nicht erwartet. Versöhnlich sein, so wünscht sich Regisseur Kaloff das Gefühl, mit dem das Publikum das Theater verlassen soll. Es wird ein Stück, das lange nachwirkt, gerade weil es so nah an einem Familienleben erzählt ist.« Volksstimme | Berit Boetzer
Vorstellungen:
SA 24.01.2026
SO 01.02.2026
SA 21.02.2026
SA 14.03.2026
SA 28.03.2026
SO 26.04.2026
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Schauspiel
Die Goldenen Zwanziger, eine Zeit für Karrieristenwdm und Verlierermwd. Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben. Die Menschen suchen Zuflucht. Wer kann im Exzess, wer muss in der Ideologie. Heilsversprechen, Aberglaube, Wahnsinn aller Orten und überall die nackte Not. Die Stunde der Artistendwm schlägt. Fast schlafwandlerisch spaziert der Schauspieler Gustaf Gründgens unbeschadet über die Abgründe seiner Zeit. Den in Kulturkreisen schicken Flirt mit dem Bolschewismus beherrscht er bravourös – stets mit Verve, aber unverbindlich. Während er in der Rolle des Mephisto deutschlandweit Bühnenerfolge feiert, haben längst Politclownsmdw die Macht an sich gerissen, die alles sind, nur eins nicht: lustig.
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Puppenspiel
Mecker, Mecker, Mecker. Keine Ziege, sondern die Kuh Rosmarie ist es, die ihrem Unmut lautstark Luft macht. Und zwar von früh bis spät. Den anderen Tieren auf dem Bauernhof geht das gehörig auf die Nerven. Denn niemand hört sich gern an, dass der Fisch beim Schwimmen eine Badehose zu tragen habe, der Hund sein Fressen nicht so schlingen solle und dass das Schwein sich nicht schmutzig machen dürfe. Als auch der Bauer sein Fett abbekommt, reicht es ihm. Er setzt Rosmarie in das nächstbeste Flugzeug nach irgendwohin. Hauptsache – ganz weit weg. Endlich kehrt Ruhe ein. Aber nicht für lange.
Vorstellungen:
SA 20.09.2025
FR 03.10.2025
SA 01.11.2025
SO 16.11.2025
FR 26.12.2025
SO 01.03.2026
SO 22.03.2026
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Musiktheater
Einst Disko, dann Kino, Sargtischlerei, Probebühne, Impfstation, Turnhalle … der ehemalige Kulturhaussaal eines stillgelegten VEB hat viele Wandlungen durchgemacht. Genauso wie Linda. Zu ihrem runden Geburtstag kehrt sie zurück in den Raum, in dem einst ihre Jugend begann, um zu schauen, ob noch ein Schimmer vom damaligen Leuchten übrig ist – und trifft auf Oschi, den ewigen Hausmeister.
Vorstellungen:
SA 07.03.2026
FR 13.03.2026
SA 04.04.2026
SA 18.04.2026
Monolog
Der Alptraum eines jeden Theatermitarbeiterswdm: das Publikum ist da, aber sonst niemand. Kein Schauspielermdw, kein Souffleurdmw, kein Inspizientdwm, denn eigentlich war die Aufführung abgesagt. Der einzig Anwesende ist der Requisiteur Josef Bieder. Er soll die Vorstellung für den nächsten Tag einrichten. Bieder ist ein alter Theaterhase und kennt den eisernen Grundsatz: Wir spielen immer! Also stellt er sich auf die Bühne und erzählt über die Bretter, die seine Welt bedeuten …
Vorstellungen:
FR 20.03.2026
SO 29.03.2026
Musical
Ödön von Horváth verarbeitet in »Jugend ohne Gott« seine Erlebnisse und Eindrücke aus den 1930er Jahren. Die Anfänge der NS-Diktatur, Wirtschaftskrise, Repressionen, Militarisierung. Wir erleben Horváths Welt aus den Augen eines Lehrers, der miterleben muss, wie seine Schüler der Manipulation und der Indoktrination des Systems immer mehr zum Opfer fallen.
Vorstellungen:
FR 22.05.2026
SA 30.05.2026
SO 07.06.2026
FR 12.06.2026
SA 13.06.2026
Open-Air Tangermünde
Britannien an einem Dienstag im Mittelalter: Das Leben ist hart, der Freuden gibt es wenige, das Wetter ist schlecht und politisch liegt auch einiges im Argen. Da erscheint Artus, König der Briten, um das Land zu einen. Auf der Suche nach tapferen Gefährten durchklappern er und sein Knappe Patsy die unwirtliche Landschaft. Als Artus endlich die Ritter der Tafelrunde beisammenhat, um in Camelot die Korken knallen zu lassen, erhält er von Gott den Auftrag, den Heiligen Gral zu finden …
Vorstellungen:
SA 20.06.2026
SO 21.06.2026
FR 26.06.2026
SO 28.06.2026
DO 02.07.2026
FR 03.07.2026
SA 04.07.2026
DI 07.07.2026
FR 10.07.2026
SA 11.07.2026
SO 12.07.2026
Schulvorstellungen:
DO 25.06.2026
DI 30.06.2026
Gerade keinen Spielplan zur Hand? Hier unsere Monats-Leporellos als pdf zum Download:
In ihrem 72-minütigen Film richten Jochen Gehle und der Club der Experten einen generationenübergreifenden Blick auf den Klimawandel und darauf, was er mit uns macht.
Festschrift 1946 – 2021
2021 erschien anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Theaters der Altmark eine Festschrift. Die 188-seitige Publikation enthält neben einem Text zur Theatergeschichte, einem umfangreichen Bildteil, Beiträgen und Interviews von und mit Intendanten und Mitarbeitern auch Chroniken der Inszenierungen und Mitarbeiter*innen über einen Zeitraum von 75 Jahren.
Das Buch ist für 10 Euro an der Theaterkasse des TdA und in der Tourist-Information im Rathaus Stendal erhältlich.
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