Alles würde Hans geben, um seiner Mutter ein schönes Geschenk zu machen. Leider tauscht er alles weg, was er besitzt.
Armer Hans. Sieben Jahre hat er seine Mutter nicht gesehen, weil er in der Lehre war. Jetzt ist diese vorbei und er kann endlich heim. Eigentlich ein Grund zur Freude. Wenn seine Mutter ihm nicht diesen Brief geschrieben hätte. Sie wünscht sich von ihrem Hans nämlich das schönste Geschenk auf der Welt. Wenn Hans nur wüsste, was für seine Mutter das Schönste auf der Welt ist – er würde es ihr sofort schenken. Zum Glück hat sein Meister ihm zum Abschied als Lohn einen riesigen Klumpen Gold überreicht, das vereinfacht die Sache, denn davon kann man schon was Schönes kaufen. Aber erst einmal muss man das Gold nach Hause bringen und so ein Klumpen Gold ist verflixt schwer. Zum Glück kommt eine Bäuerin mit einem Pferd des Wegs und Hans kombiniert blitzgescheit: Was nützt ihm das Gold, wenn er seine Mutter nicht besuchen kann? Gold gegen Pferd, kein schlechter Tausch. Denkt er. Aber so ein Pferd hat seine Tücken. Na dann tauscht er eben Pferd gegen Ochse – und immer so weiter, bis er am Ende nur mit seinem Hemd und seiner Hose zu Hause ankommt. Mist! Wie soll er jetzt seiner Mutter das schönste Geschenk auf der Welt machen?!
Stephan Siegfrieds Fassung des bekannten Märchens vom glücklichen Pechvogel Hans ist genauso zum Haareraufen komisch wie das Original. Versehen mit feinen Aktualisierungen, ist das Puppenstück nicht nur für die kleinen Zuschauerdmw ein Vergnügen.
Premiere: Sa 19.9.2026 / Rangfoyer / Preisgruppe K
Regie: Christian Sengewald
Puppenbau: Kerstin Dathe
Komposition: Niclas Ramdohr
Ausstattung: Mark Späth
© Aufführungsrechte: Stephan Siegfried
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