Alles würde Hans geben, um seiner Mutter ein schönes Geschenk zu machen. Leider tauscht er alles weg, was er besitzt. 

Armer Hans. Sieben Jahre hat er seine Mutter nicht gesehen, weil er in der Lehre war. Jetzt ist diese vorbei und er kann endlich heim. Eigentlich ein Grund zur Freude. Wenn seine Mutter ihm nicht diesen Brief geschrieben hätte. Sie wünscht sich von ihrem Hans nämlich das schönste Geschenk auf der Welt. Wenn Hans nur wüsste, was für seine Mutter das Schönste auf der Welt ist – er würde es ihr sofort schenken. Zum Glück hat sein Meister ihm zum Abschied als Lohn einen riesigen Klumpen Gold überreicht, das vereinfacht die Sache, denn davon kann man schon was Schönes kaufen. Aber erst einmal muss man das Gold nach Hause bringen und so ein Klumpen Gold ist verflixt schwer. Zum Glück kommt eine Bäuerin mit einem Pferd des Wegs und Hans kombiniert blitzgescheit: Was nützt ihm das Gold, wenn er seine Mutter nicht besuchen kann? Gold gegen Pferd, kein schlechter Tausch. Denkt er. Aber so ein Pferd hat seine Tücken. Na dann tauscht er eben Pferd gegen Ochse – und immer so weiter, bis er am Ende nur mit seinem Hemd und seiner Hose zu Hause ankommt. Mist! Wie soll er jetzt seiner Mutter das schönste Geschenk auf der Welt machen?!

 

Stephan Siegfrieds Fassung des bekannten Märchens vom glücklichen Pechvogel Hans ist genauso zum Haareraufen komisch wie das Original. Versehen mit feinen Aktualisierungen, ist das Puppenstück nicht nur für die kleinen Zuschauerdmw ein Vergnügen. 

Premiere: Sa 19.9.2026 / Rangfoyer / Preisgruppe K
Dauer der Vorstellung: ca. 45 Minuten ohne Pause
Bild- und Tonaufnahmen während der Vorstellung sind nicht gestattet.
© Aufführungsrechte: Stephan Siegfried


Hier können Sie mit einem Klick das Programmheft zu HANS IM GLÜCK oder das MALBUCH als PDF herunterladen.


KRITIKEN UND PRESSESTIMMEN

Volksstimme | 22. September 2026 | Berit Boetzer

»Für Lea Sophia Geier ist es zugleich ein bemerkenswerter Einstand auf der Stendaler Bühne. Neu im Ensemble, steht sie als Puppenspielerin zum ersten Mal in dieser Spielzeit vor dem Publikum. Sie trägt die 45-minütige Vorstellung allein. Sie lacht, singt, spricht mal lauter, mal leiser, wechselt mühelos zwischen den Figuren und entwickelt dabei eine sehr gute stimmliche Präsenz. (…) Im Rangfoyer wird es vollkommen ruhig. Die Zuschauer steigen in dieses Gefühl ein. Kein Kichern, keine Zwischenrufe, nur gebannte Aufmerksamkeit. Hans weiß noch nicht, was das Publikum längst ahnt. Er ist für seine Mutter überhaupt das allerschönste Geschenk.« Artikel lesen unter: www.volksstimme.de

 

Hans im Glück
Spielerin: Lea Sophia Geier

Regie: Christian Sengewald
Ausstattung: Mark Späth
Puppenbau: Kerstin Dathe
Musik / musik. Einstudierung: Niclas Ramdohr
Dramaturgie: Roman Kupisch
Inspizienz: Jaqueline Tille
Hospitanz / Produktionsassistenz: Amelie Prüfert / Evke Vortmann
Hospitanz / Ausstattungsassistenz: Emma Lohr

Technischer Direktor: Sirko Sengebusch
Maske: Jaclin Kaufmann-Hochmuth, Miriam Kellmann, Kathleen Schapals (Leitung)
Requisite: Justin Harwardt, Eva Wortmann
Ankleiderinnen: Maria Quade, Larysa Beier
Bühnenmeister(wmd): Steffen Nodurft, Veikko Poitz, Ekaterina Vakkasova
Beleuchtungsmeister: Ronald Gehr
Beleuchtungseinrichtung: Christian Beye, Jörg Wendt
Tonmeister: Enrico Stephan
Kostümwerkstattleitung: Kirstin Versümer
Schneiderei: Brita Becker, Katrin Stendel, Bärbel Wünsch
Werkstattleitung: Steffen Poitz / Leitung Malsaal: Oleksii Petrov
Fuhrpark: Michael Grunert, Jürgen Kleine, Bernd Knepper (Leitung)
Bühnentechnik: Michael Briest, Sebastian Franz, Marcel Jatzek, Christian Köppe, Ralf Thalis

Fotos: Nilz Böhme / www.nilzboehme.de

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Termine & Karten

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15:00 Uhr / Rangfoyer
So 11.10.
10:30 Uhr / Salzlandtheater Staßfurt
Karten am Gastspielort
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