Angesichts einer drohenden Sintflut stellen sich drei verkrachte Pinguine die Frage, retten wir die Welt oder unsere Freundschaft?

Gott reicht’s. Menschen, Tiere, Pflanzen, die ganze Schöpfung geht ihm auf die Nerven. Ganz besonders drei Pinguine, die sich irgendwo zwischen Himmel, Eis und Wasser die Füße platt stehen und andauernd zanken. Zum Beispiel darüber, ob es Gott wirklich gibt und warum es seit Tagen nicht mehr aufhört zu regnen. Das ziellose Hin und Her wird unterbrochen durch den plötzlichen Besuch einer schwer überarbeiteten Taube, die verkündet: Morgen ist Sintflut. Wer nicht absaufen will, muss auf die Arche, Abfahrt um acht, nur zwei von jeder Tierart. Aber die Pinguine sind zu dritt und trotz aller Differenzen haben sie einen festen Grundsatz: »Niemals lässt ein Pinguin einen anderen Pinguin im Regen stehen«. Der dritte Pinguin muss unbedingt mit an Bord.

AN DER ARCHE UM ACHT beleuchtet auf humorvolle Weise tiefgehende Fragen nach Verantwortung und Moral. Ulrich Hub hatte das Stück 2005 als Auftragsarbeit zum Thema »Gott« verfasst. Herausgekommen ist die gottesfürchtigste Blasphemie, die das Theater zu bieten hat. Es erhielt zahlreiche Preise im In- und Ausland und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Premiere: Sa 31.10.2026 / Großes Haus / Preisgruppe D

Regie: Urs Schleiff
Liedtexte: Kerstin Slawek 
Komposition und Musikalische Leitung: Levente Gulyás
Ausstattung: Esther Dandani

© Aufführungsrechte: Verlag der Autoren GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main | www.verlagderautoren.de

An der Arche um Acht
Kontakt aufnehmen