Die MITTELDEUTSCHE KAMMERPHILHARMONIE SCHÖNEBECK (MKP) ist seit fast 80 Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Mitteldeutschland. Neben großen Orchestern in Magdeburg und Halle ist die MKP ein renommierter Klangkörper, der auch weit über seine Heimstätte Schönebeck hinaus die Menschen für klassische Konzerte begeistert. Mit seinen rund 25 Musikernmwd spielt das Orchester Werke der Klassischen Zeit genauso wie moderne Jazzstücke und Avantgarde-Kompositionen. In der vergangenen Spielzeit erarbeitete die MKP zusammen mit dem TdA-Ensemble die Produktion DISKO, die weiterhin auf dem Spielplan steht. Darüber hinaus werden die Schönebecker auch in der Saison 2026/27 ihre traditionsreichen Gastkonzerte in Stendal geben.
Mit dem Kennenlern-Rabatt gehen Sie nie wieder allein zu den Konzerten der MKP am TdA. Inhaberdmw eines Abonnements können zu den letzten beiden Konzerten der Spielzeit (4.3.2027 & 22.4.2027) eine Person zu einem vergünstigten Eintritts-Preis mitbringen. Und Abonnentendmw, die neue Abonnentendwm werben, können ihr eigenes Abo künftig zu einem Rabatt-Preis abschließen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Theaterkasse.
Do 5.11.2026 / 19.30 Uhr / Großes Haus / Preisgruppe A
Leroy Anderson: Fiddle Faddle / The Typewriter
Bernard Herrmann: Suite aus Psycho
Charles Ives: Sinfonie Nr.3 The Camp Meeting
Mia Brentano: American Diary
Leonard Bernstein: America aus West Side Story
Kilian Scholla, Klavier / Dirigent: Jan Michael Horstmann
Wir begeben uns auf eine Reise vom sonnigen Arizona, in dem eine junge Frau in Norman Bates Motel einem nervenaufreibenden Psychodrama anheimfällt, nach Connecticut, wo wir in einem evangelikalen Sommercamp dem jungen Komponisten Charles Ives begegnen. Und während sich im »big apple« die Sekretärinnen die Finger wundtippen (musikalisch dargestellt in Leroy Andersons THE Typewriter), feiern die puertoricanischen Einwanderinnen ihre neue Heimat in Bernsteins America. Mittendrin die deutsche Komponistin Mia Brentano, die ein musikalisches Reisetagebuch verfasst hat, in dem sich jazzige Harmonien mit klassischen Streicherklängen und ein verplaudertes Klavier zu einem spannenden Dreiklang verbinden.
Adventskonzert
Do 3.12.2026 / 19.30 Uhr / Großes Haus / Preisgruppe A
Francesco Manfredini: Concerto grosso C-Dur op.3 Nr.12 Weihnachtskonzert
Giuseppe Valentini: Sinfonia F-Dur op.12 Nr.1 WEIHNACHTSSINFONIE
Giuseppe Torelli: Concerto grosso g-Moll op.8 Nr.6
Arcangelo Corelli: Concerto grosso g-Moll op.6 Nr.8 Weihnachtskonzert
Elena Tkachenko, Violoncello / Dirigent: N.N.
Es waren Hirten, nicht Könige und Fürsten, die als erste die Botschaft von der Geburt Jesu erhielten. Ihnen widmen zahlreiche Komponisten des Barock ihre Weihnachtskonzerte, in denen die Pastoralen (von Pastore = Hirte) im Mittelpunkt stehen. Und den Hütern und der Herde nicht unähnlich, präsentieren sie sich als Concerti Grossi, in denen sich die Solisten des Orchesters mit dem Gesamtklang in Dialog begeben, um die wunderbare Weihnachtsgeschichte lebendig und mit italienischer Begeisterungsfähigkeit zu erzählen. Natürlich wird es auch adventliche Gedichte und Geschichten und Lieder zum gemeinsamen Singen geben, um die besinnlich-festliche Zeit musikalisch zu feiern.
Neujahrskonzert
Do 21.1.2027 / 19.30 Uhr / Großes Haus / Preisgruppe A
Carl Michael Ziehrer: Ouvertüre Ball bei Hof
Peter Tschaikowski: Polonaise aus Eugen Onegin
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu Don Giovanni
Johann Strauß (Sohn): Maskenball-Quadrille op.272
Joseph Lanner Walzer: Hofballtänze
Johann Strauß (Sohn): Juristenball-Polka op.280
Josef Hellmesberger jr.: Gavotte
Eduard Strauß: Walzer Ball-Chronik op.167
Johann Strauß (Sohn): Ouvertüre zu Die Fledermaus
Dirigent und Moderation: Jan Michael Horstmann
Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres laden wir unser Publikum zu einem fürstlichen Hofball ein. Sei es der Wiener Kaiserhof oder das Schloss des Fürsten Gremin, sei es der russische Prinz Orlowsky oder der spanische Lebemann Don Giovanni, alle feiern sie prunkvolle Feste, in denen der Tanz im Mittelpunkt steht. Daher sind wir sicher, dass auch Sie, liebes Publikum, sich bei diesem musikalischen Feuerwerk nur schwer auf Ihren Sitzen halten können und am liebsten im Walzerschritt die Bühne stürmen würden!
Do 4.3.2027 / 19.30 Uhr / Großes Haus / Preisgruppe A
Edward Elgar: SERENADE FÜR STREICHORCHESTER e-Moll op.2
Carl Maria von Weber: Konzert für Fagott und Orchester
Joseph Haydn: Sinfonie Nr.94 G-Dur Hob I:94 Mit dem Paukenschlag
N.N., Fagott / Dirigent: N.N.
Man rebelliert halt immer: Haydn, der mit dem berühmten Paukenschlag in der Symphonie Nr.94 wahlweise gegen das schläfrige Publikum zu Felde zog, oder einen vorwitzigen Konkurrenten, mit dem er um die Gunst des Londoner Publikums buhlte, in die Schranken verweisen wollte; C.M. von Weber, der nur wenige Jahre später genau dort mit dem unvergesslichen Konzert für Fagott und Orchester gegen seinen viel zu frühen Tod rebellierte; Edward Elgar wiederum überwand seine Rebellion gegen sich selbst, indem er eine Serenade schrieb, mit der er wirklich zufrieden war.
So 14.3.2027 / 16 Uhr / Großes Haus / Preisgruppe A
Gesang und musikalische Leitung: Jan Michael Horstmann
Vielfältig sind die Gestalten des Chansons an diesem Abend. Sie reichen von Filmschlagern, über Jacques Brel, bis Georg Kreisler: Schwarzer Wiener Humor, Liebesfreud und Liebesleid, Gesellschaftskritik und Menschlich- Allzumenschliches werden in klingende Poesie verwandelt.
Do 22.4.2027 / 19.30 Uhr / Großes Haus / Preisgruppe A
Joseph Haydn: Sinfonie Nr.78 c-Moll Hob I:78
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klavier und Orchester c-Moll KV 491
Ferdinand Ries: Sinfonie Nr.2 c-Moll op.80
Hammerflügel und Dirigent: Jan Michael Horstmann
(Hammerflügel nach Michael Rosenberger, 1810)
Dem österreichischen Musikgenie Wolfgang Amadeus Mozart werden gerne Feindschaften angedichtet, die er gar nicht hatte. Verbrieft ist hingegen seine enge Freundschaft mit Joseph Haydn. Die gegenseitige Harmonie der Schöpfer hört man auch ihren Werken an. Gleiches gelang rund vierzig Jahre später Ferdinand Ries und Ludwig van Beethoven. »Freude, schöner Götterfunken, wem der große Wurf gelungen, eines Freundes Freund zu seyn«!
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