In der neuen Veranstaltungsreihe »Zeit.Zeugen« dreht sich alles um geschichtliche und kulturelle Themen. Im Mittelpunkt stehen Stendaler Bürger, die Zeugen besonderer Begebenheiten der neueren und neuesten Geschichte geworden sind. Jedes geschichtliche Ereignis, jedes Phänomen der hiesigen oder fremden Kulturgeschichte, das von allgemeinem Interesse ist, kann aufgegriffen werden. Das jeweilige Thema des Abends wird durch Interviews und Lesungen von
literarischen und wissenschaftlichen Texten aufbereitet und diskutiert.

 

Donnerstag, 23. Januar / 20 Uhr / Kaisersaal

»Erinnern und verdrängen?«

Gespräch über die Aufarbeitung der NS-Verbrechen in der DDR im Rahmen der Zeit.Zeugen-Veranstaltung

In der DDR war der Antifaschismus Staatsdoktrin. Die Legitimation des SED-Staates fußte auf dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Die Frage nach der Schuld am Holocaust stand nicht an zentraler Stelle, sondern wurde vielmehr auf die Bundesrepublik abgewälzt. Aber wie genau wurde in der DDR an Holocaust und Nationalsozialismus erinnert? Inwiefern wurden Opfergruppen hierarchisiert? Und wie ging man um mit Antisemitismus?

In einem Podiumsgespräch setzen sich die Literaturwissenschaftlerin Anja Thiele, der Geschichtslehrer Jens Schößler und der Leiter der Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Andreas Froese mit der Erinnerungskultur der DDR auseinander.


Wer sich an dem Format »Zeit.Zeugen« beteiligen möchte oder weitere Informationen dazu wünscht, wendet sich bitte an die Bürgerbühne unter buergerbuehne@tda-stendal.de

 

ZEIT.ZEUGEN

Termine & Karten



Jahr 2020

Do 23.01.
20:00 Uhr / Kaisersaal
Eintritt frei
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